Yoshiki Yamakawa

Man schreibt das Jahr 1991 und für den Sechstklässler Yaguchi Haruo besteht das Leben nur aus Videospielen. Weder ist er beliebt in der Schule, noch sieht er gut aus, ist witzig oder auch nur freundlich. Das Einzige, das für ihn spricht ist, dass er gut im Videospielen ist. Eines Tages spielt er in der lokalen Spielhalle gegen Ono Akira, eine Mitschülerin, die nicht nur beliebt, klug, schön und reich ist, sondern ihn nun auch noch gnadenlos in Street Fighter II vernichtet. Nicht nur verliert er hier 30 Mal hintereinander gegen sie, sie schlägt ihn auch noch in jedem anderen Spiel. Zu allem Überdruss wird er sie auch nicht mehr los, denn sie folgt ihm daraufhin jeden Tag nach der Schule von Spielhalle zu Spielhalle. Dadurch beginnt mit der Zeit ein seltsames Band der Freundschaft zwischen diesem ungleichen Paar zu entstehen.

Little Busters

— リトルバスターズ!

Wenn eine Gruppe von vier Kindern nicht gewesen wäre, die sich selbst die „Little Busters“ nennen, so wäre der Junge Riki wohl weiterhin wegen des Todes seiner Eltern Hoffnungslosigkeit und Depression verfallen. Denn sie sind es gewesen, die ihm wieder ein Lächeln auf sein Gesicht zauberten, sodass er Schritt für Schritt wieder sein Leben genießen konnte. Auch heute noch im zweiten Jahr der Oberstufe verbringen die „Little Busters“ noch ihre Schul- und Freizeit miteinander.

Sonya könnte eine ganz gewöhnliche Schülerin sein, wäre da nicht der Umstand, dass sie als Profikillerin arbeitet. Selbst im ruhigen und eigentlich entspannenden Schulalltag kommen ihre auf Überleben und Selbstverteidigung geschulten Reflexe immer wieder mal ungewollt und instinktiv zum Einsatz, etwa wenn ihre Freundin Yasuna ihr unvorsichtigerweise auf die Schulter klopft, was ihre sofortige Ausschaltung zur Folge hat. Aber auch sonst bietet das Schulleben selbst für eine hartgesottene Killerin seine Herausforderungen, was zu nicht geringen Teilen auch auf die Einfälle und Aktionen der intelligenzmäßig nicht ganz so gesegneten Yasuna zurückgeht.

Die Schulzeit, Zeit der ersten Liebe und Schwärmereien, die mit unterschiedlichem Erfolg gekrönt ist. Für die Schülerin Ayumi und ihre Klassenkameraden ist das Thema hochaktuell, ebenso wie für die Highschool-Schülerin Misaki und deren Freunde. So ergibt sich bald ein komplexes und etwas chaotisches Beziehungsgeflecht von ersten Annäherungsversuchen, mehr oder weniger erfolgreichen Liebesgeständnissen und neuen Erfahrungen, welche für die Betroffenen zu unterschiedlichen Ergebnissen führt. Ein zunächst episodisch aufgebauter, comedylastiger Anime über die Irrungen und Wirrungen der ersten Liebe im Schulalter.