Police Python 357

 F/D 1976
Thriller 125 min.
7.00
Police Python 357

Yves Montand wird mit den Ermittlungen zum Mord an seiner heimlichen Geliebten betraut.

Marc Ferrot (Yves Montand), Polizist in der französischen Stadt Orlèans, lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit einer jungen Frau namens Sylvia (Stefania Sandrelli) ein. Als sie ermordet wird, betraut man ausgerechnet Ferrot mit der Aufklärung des Falls, da niemand von seiner Beziehung zu dem Opfer weiß. Bei seinen Ermittlungen muss er allerdings erkennen, dass sämtliche Indizien gegen ihn sprechen. Fieberhaft versucht Ferrot, seine Kollegen von seiner eigenen Spur abzulenken und zugleich den wahren Täter aufzuspüren. Noch ahnt er nicht, dass es sich bei dem Mörder um seinen Vorgesetzten handelt ...

Details

Yves Montand, Simone Signoret, François Périer, Stefania Sandrelli, Mathieu Carrière, u.a.
Alain Corneau
Georges Delerue
Étienne Becker
Daniel Boulanger

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der allwissende Zuschauer
    Der Titel ist so richtungweisend wie ein Nebelhorn in der Nacht. Es soll wohl die Marke der Pistole sein, die hier verwendet wird. Der Film schwankt anfangs zwischen Love Story und Cop Thriller hin und her, um dann nach einiger Zeit in einen Anti-Ermittlungskrimi umzuschwenken. Hier verläuft alles anders herum, als man es von einem Krimi gewöhnt ist. Es geschieht ein Mord an einem leicht lockeren Mädchen Sylvia (Stefania Sandrelli). Sie war die Geliebte von zwei Polizisten: Kommissar Ganay (Francois Périer) verheiratet mit der bettlägerigen Thérèse (Simone Signoret) und sein Subalterner Kommissar Ferrot (Yves Montand). Beide ermitteln. Der Zuschauer kennt den Mörder, Ort und Zeit des Geschehens. Er kann die Ermittlungen verfolgen und dabei genießen, wie jedes Mal, wenn neue Indizien auftauchen sie von dem einen oder anderen aus Gründen des Selbstschutzes abgeschmettert werden. Es ist sehr unterhaltsam zu verfolgen, wie beide einander durch kleine Hinweise auf die Schliche kommen. Ganay berät sich mit seiner Frau, Ferrot geht bis zur Selbstverstümmelung. Bis zum erlösenden Ende gibt es einige Längen, die durch den alle zufriedenstellenden Schluss aber kompensiert werden. Hier vor allem durch das damalige Nachwuchstalent Inspektor Ménard (Mathieu Carrière), der durch Diensteifer und Sensibilität auffällt. Subtil und hintergründig. Mal was anderes.