Postal

 USA 2007

Postal

Komödie, Horror, Action 19.10.2007 100 min.
film.at poster

In der Tradition erfolgreicher Titel wie "Falling Down" oder "Wag the Dog" drehte Filmemacher Uwe Boll diese satirische Komödie mit dem besonderen Augenzwinkern.

Postal verfolgt zwei Tage im Leben des Postal Dude, der es sich in der amerikanischen Kleinstadt Pradise, die an Spießbürgerlichkeit nicht zu überbieten ist, gemütlich gemacht hat. Selbst wenn Du denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, verpasst Dir das Leben noch einen kräftigen Tritt in die Magengrube. Zusammen mit seiner Frau, Bitch, lebt Dude in einem kleinen Wohnwagen im Randgebiet der Stadt.

Nach einem missglückten Bewerbungsgespräch und dem nachfolgenden Gang zum Sozialamt steht Dude auf der Türschwelle seines Onkels. Dave, der sich als erfolgreicher Anführer der städtischen Sekte einen Namen gemacht hat, steht jedoch selbst vor dem finanziellen Ruin. Zusammen mit seinem Neffen schmiedet der geliebte Onkel den Plan, verkäufliches Merchandise zu klauen und sich an den Erlösen zu bereichern. Blöd nur, dass just in diesem Moment die Taliban in Paradise eintreffen, mit einem wesentlich perfideren Plan im Hinterkopf. Die Dinge geraten völlig außer Kontrolle, als sich Osama bin Laden dann auch noch genötigt sieht, seinen Freund und Unterstützer George Bush einzuschalten.

Dude lernt schnell, wie befreiend es sein kein, wenn einem nichts geblieben ist, das man noch verlieren könnte. Er lernt, keinem Sektenführer zu folgen, speziell wenn dieser Sektenführer bereits seine eigene Bibel geschrieben hat. Er lernt, dass sich die Liebe an den unwirtlichsten Orten finden lässt, selbst dann, wenn das Objekt der Begierde dein Leben mit einer Waffe am Kopf aushauchen möchte. Und zu guter Letzt zeichnet sich auch ab, dass die Explosion einer nuklearen Bombe durch nichts zu überbieten ist.

Details

Zack Ward, Dave Foley, Chris Coppola, Michael Benyaer, Jackie Tohn u.a.
Uwe Boll
Jessica de Rooij
Mathias Neumann
Uwe Boll, Bryan C. Knight
Kinostar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • laaaangweilig
    Ist diese Kritik Ihr Ernst?

    Die Gags im Films sind sowas von bemüht, dass man echt froh ist, wenn man es hinter sich hat. An sich mag das Drehbuch ja nicht schlecht sein, aber die Umsetzung ist so was von lieblos. Mit bloßer Political Uncorrectness bringt man noch keinen zum lachen, wenn sich die Pointe schon lange vorher ankündigt.

    Werden Sie für das Beschönigen eines so grottenschlechten Films bezahlt?

    Es fällt mir schwer, ihre Kritiken in Zukunft noch Ernst zu nehmen...