Rosenstraße

 D 2003
Drama 136 min.
6.80
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Die New Yorker Journalistin Hannah macht sich auf, das Schicksal ihrer Familie im nationalsozialistischen Deutschland zu ergründen.

Die New Yorkerin Ruth Weinstein (Jutta Lampe) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (Maria Schrader) mit dem Südamerikaner Luis (Fedja van Huêt) ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht ...

Als junge Frau hatte Lena Fischer (Katja Riemann) die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer, die dort in dem zum Gefängnis umfunktionierten jüdischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian (Martin Feifebpund Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur (Jürgen Vogeb| ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden, und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben ...

Details

Katja Riemann, Maria Schrader, Martin Feifel, Jürgen Vogel, Doris Schade, Martin Wuttke
Margarethe von Trotta
Louk Dikker
Franz Rath
Margarethe von Trotta, Pamela Katz
Concorde Filmverleih GmbH, München

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • rosenstrasse
    trotz bemerkenswerter schauspielerischer leistungen katja riemanns, wird der film in keinster weise tiefgründig; weder auf der handlungsebene (und in der folge) noch in irgendeiner weise emotional.
    es werden mehrere handlungsebenen aufgegriffen, keine wirklich behandelt.
    dieser umstand kann die unterschiedlichen ebenen nicht harmonisch miteinander verknüpfen, außerdem wird einiges das einer weiteren erläuterung bedürftig wäre, nicht aufgelöst.
    ein in seiner handlung oberflächlicher film eben.

    ansonsten, erschien mir die rolle der maria schrader als unnötigerweise zu sehr im film ausgebaut, weil sie in dem sinne für und zu kaum etwas da war.
    einige peinlichkeiten im drehbuch hätte man sich auch ersparen können.

    von trotta in ehren, ganz so schlecht war der film dann auch wieder nicht.
    erwartet hätte ich mir dann allerdings doch mehr.

    Re: rosenstrasse
    schwacher film.
    katja riemann und martin feifel harmonisieren als schauspieler überhaupt nicht miteinander.