Roter Drache (2002)

 USA 2002

Red Dragon

Thriller, Krimi 127 min.
7.20
Roter Drache (2002)

Ein Serienkiller geht um. Will Graham muss mit Hilfe von Dr. Hannibal Lecter - einem Mörder und Kannibalen, den er selbst hinter Gitter gebracht hat - den Killer aufspüren.

Drei Jahre nachdem der ehemalige FBI-Agent Will Graham (Edward Norton) den Serienmörder Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) mit Einsatz seines Lebens hinter Gitter gebracht hat, holt ihn die Vergangenheit wieder ein:

Ein offensichtlich psychopathischer Schwerverbrecher löscht zu Vollmond ganze Familien aus. Graham will mit Hilfe des messerscharfen, aber krankhaften Geistes Hannibal Lecters dem "Zahnfee" genannten Täter auf die Schliche kommen. Ein nervenzerfetzender Wettlauf mit der Zeit beginnt und Lecter spielt mit Graham Katz und Maus...

Details

Anthony Hopkins, Edward Norton, Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson, Philip Seymour Hoffman, Mary-Louise Parker, Anthony Heald
Brett Ratner
Danny Elfman
Dante Spinotti
Ted Tally, Thomas Harris
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Francis & Reba
    Obwohl die Titel sehr unterscheidungsfreundlich sind, kann man doch schon mal mit der Reihenfolge von den ‘ Schweigenden Lämmern‘, ‘Hannibal‘ bzw. ‘Hannibal Rising‘ oder dem ‘Roten Drachen‘ durcheinanderkommen. Zwei Dinge haben alle diese Filme gemeinsam: es gibt immer eine Spitzenbesetzung mit Hollywoods erster Garde und alle sind unheimlich spannend und bieten stets neue Perspektiven für den Gesamtstoff.
    Hier sitzt Dr. Hannibal Lecter ein. (Immer noch mysteriös, furchterregend und blitzgescheit Anthony Hopkins) Er spielt nicht die wirkliche Hauptrolle. Die fällt hier Ralph Fiennes als Francis Dolarhyde und Emily Watson als Reba McClane zu. Zwei Behinderte: sie ist blind, er hat eine Lippenspalte. Der Zuschauer weiß, wie gefährlich Francis ist. Das zeigte sein Umgang mit dem naseweisen Reporter Freddy Lounds (Philip Seymour Hoffman). Rebas kindliches Gottvertrauen zu ihm schafft eine knisternde Atmosphäre. Vor allem da beide allein im Haus von Francis sind. Unvergesslich ihr leerer Blick aus den himmelblauen Augen. Ein dramaturgischer Höhepunkt ist die Parallele von einem Kindheitsvideo von Francis mit einem Blowjob, den ihm Reba auf dem Sofa besorgt.
    Das zweite dramatische Highlight ist der finale Showdown des totgeglaubten Francis, der den kleinen Sohn des Sonderermittlers Graham (Edward Norton) in seiner Gewalt hat. Graham beschimpft plötzlich den kleinen Josh und trifft aber genau den Nerv von Francis. Nach der Hochspannung gibt es Entspannung mit einem finalen Joke: Fragt Graham Reba vor dem brennenden Haus ‘Alles in Ordnung?‘ Sie nickt. Graham ‘Bis auf ihr Haar.‘ Man kann durchschnaufen.

  • ein geiler film!!
    der film ist äusserst spannend und interessant!und edward norton ist der beste und gutaussehenste schauspieler der ganzen welt!

  • Red Dragon
    Wir haben uns diesen Film nach Hannibal mit gemischten Gefühlen angesehen und auch die Bücher vorher gelesen. Wenn man einen spannenden Thriller sehen will, mit Überraschungseffekten a la Hollywood und den Stil von Serienkillerfilmen mag, dann ist gute Kinounterhaltung garantiert.
    Geschmäcker sind verschieden, aber es handelt sich hier ja nicht um eine literarische Verfilmung, sondern um einen Kinofilm, Sparte Thriller.

  • sehr schwach
    ich habe kaum geglaubt, dass man hannibal noch unterbieten kann, aber es ist anscheinend doch möglich ...
    Der Film ist vorhersehbar, seicht und uninteressant. Hab nachdem ich den film gesehen hab, natürlich das buch lesen müssen -> das ist wirklich gut und spannend.
    Fazit: geld für die kinokarte ins buch investieren

  • spannend, sehr dicht, vielseitig, altmodisch gut, Teil 1 der Kritik,
    Roter Drache



    Darsteller: Anthony Hopkins ¿ DR. HANNIBAL LECTER ¿ er spielt wie immer den Massenmörder, einen sehr intelligenten noch dazu. Er wirkt nicht nur grausam, sondern er ist es auch. Sein Blick durchbohrt dich, und du kommst nicht mehr raus aus der Umklammerung des Bösen. Er ist die gepaarte Intelligenz mit einem großen Schuß Eloquenz, und das absolut Böse. Das wunderbare an Anthony Hopkins ist einfach das er nicht nur ein Sir ist im wirklichen Leben, sondern wie ein Graf wirkt. Alleine schon wie er das Soiree einhält, wie er mit leichtem Witz, nur für die Superintellektuellen die Langeweile vertreibt, wie er in seiner Zelle sitzt, als souveräner allwissender Psychiater, der einfach jeden und jedes durchschaut. Sein Blick ist stählern, und doch so einfach balsamierend. Er sieht dich an, sieht durch dich hindurch, und weiß einfach in einem kurzem Moment alles über dich. Wie viele Menschen würden gerne seine Fähigkeit haben, oder einfach mit ihm reden, um Ihre eigenen Probleme in den Griff zu bekommen. Wieso ist er so intelligent geworden ? Genie, gelernt ? Was war es ? Schätze einfach von allem ein bisschen was, doch die Frage die sich aufdrängt, wie ist er zu dem Massenmörder geworden, der zwar wenig mordet, dafür höchst intensiv und wirksam, denn er genießt schließlich jeden Zug den er tut, und er ist wirklich ein wohldurchdachter Mensch der alles lange im Voraus plant, und mit einem Schuß Geduld durchsetzt.

    Edward Norton ¿ WILL GRAHAM ¿ Er spielt einen Polizisten. Einen der schon lange seine Finger vom Bösen gelassen hat. Vom Abschaum der Menschheit. Er ist sehr intelligent, hat mehr als ein überdurchschnittliches Einfühlungsvermögen, und ist noch dazu blitzgescheit. Er spielt die Rolle fantastisch gut, man nimmt ihm einfach seine Rolle ab als Polizisten. Er hat auch früher schon als alles mögliche brilliert, hier brilliert er als Familienvater und Polizist. Auch wenn es manchmal sehr einfach aussieht wie er seine Fälle und Probleme löst, er ist mehr als souverän. Fantastisch auch wie er überlegend dreinschaut, sich von HANNIBAL nicht ausnützen läßt, einfach sehr stark ist, wie er über den Dingen versucht zu stehen, und trotz anhand seiner Jugend so ein fantastischer Menschenkenner ist, und vor allem ein hervorragender Analytiker.


    Ralph Fiennes ¿ FRANCIS DOLARHYDE ¿ Das er ein sehr guter Schauspieler ist hat er ja schon mehrere Male bewiesen. Aber einen Verrückten zu spielen, der noch dazu ein psychisch schizophrenes Problem hat, ist schon ein Meister Glanzstück seiner Leistung bisher. Er verkörpert den absolut krankhaften und bösen Killer mehr als hervorragend, und ist einfach dafür mehr als passend. Der Regisseur hat ihn sehr gut ausgewählt. Er bringt seine Krankhafte Neigung zu töten, und seine geknickte und verletzte Seele mehr als gut hinüber, und man hat sehr oft das Gefühl das man einfach mitten im Geschehen ist und sich auf einmal seine Fratze über dich beugt und erbarmungslos zusticht. Alleine schon wenn man ihm ins Gesicht sieht, weiß man als Zuseher vor der großen Kinoleinwand, das da irgendwas nicht stimmt, das dieser Mann ein Problem hat und zwar ein Gewaltiges mit seiner ganzen Umwelt. Er ist wie einer der Massenmörder die dann weltberühmt werden weil sie eine berühmte Persönlichkeit gemeuchelt haben. Erschreckend die Szenen wo er sich vor seiner Verwandlung zu Hause mit dem alltäglichen umgibt vom Training bis hin zu seinen Wunsch und Wahnvorstellungen. Man hätte auch diese Rolle ausbauen können. Unvergessen die Szenen in denen sein schizoides 2. Ich hervorkommt wie ein Maulwurf auf der Suche nach seiner Schwester in der Kanalisation. Suchend, blind und ängstlich für das vor ihm stehende.

    Harvey Keitel ¿ JACK CRAWFORD ¿ Hier merkt man der Schauspieler hat Erfahrung. Sicher es hätte diese Rolle jeder andere auch spielen können, und im Grunde genommen ist seine Rolle nicht so wichtig

    Re: spannend, sehr dicht, vielseitig, altmodisch gut, Teil 1 der Kritik,
    nicht so wichtig gewesen. Wäre sie weggestrichen worden, wäre es nicht aufgefallen, aber als väterlichen und etwas erfahreneren Aufpassen hat er auf alle Fälle sehr gut gepasst. Ich weiß nicht wie das Buch ist, ich habe es noch nicht gelesen, aber wenn die Rolle von ihm auch so kurz beschrieben ist, ist es eigentlich sehr schade, da er doch eine sehr wichtige Aufgabe als ehemaliger Vorgesetzter von WILL GRAHAM. Bisher hat man ihn immer in Polizistenrollen gesehen, oder halt sehr oft, diese Rolle ist ihm einfach auf den Leib geschrieben. Er hat dafür nicht viel lernen müssen für die Rolle, aber das was er machen musste, hat er für den Film einfach gut gemacht, und anhand der großen Schauspielaufbietung ist es einfach gut das er diese Rolle gespielt hat. Man hat leider nicht das Gefühl gehabt, das er sehr wichtig ist, da die Rolle zu kurz war, und auch er sehr gewöhnlich gespielt hat. Schätze er hat zu wenig Geld bekommen um sich für diese Rolle anzustrengen, aber das macht nichts, denn wenn schon der ganze Film bekannte Schauspielgrößen hat, sollte er auch nicht fehlen.

    Emily Watson ¿ REBA MCCLANE ¿ Sie ist eigentlich ein unbekanntes Gesicht, und genauso wie
    Audrey Hepburn in ¿ Warte bis es dunkel wird ¿ muss sie den Schrecken erleben blind zu sein und muss gegen den Schrecken an sich ankämpfen. In einer Welt wo du nur ausgelacht wirst, wo du ein Mensch bist mit einer Benachteiligung und wo du ertragen musst das jeder dir helfen will, als würdest du selber nicht zurecht kommen, was ja lächerlich ist. Sie ist seit Ihrem 5. Jahr blind, seit sie Diphtherie hatte, und man merkt Ihr gar nicht an das die Vergangenheit Ihr schwer anlastet. Sie wirkt aber ein bisschen übertrieben, denn sie spielt die Blinde als wäre sie es nicht. Vielleicht hätte man sie ja kurz mit ein bisschen Salzsäure erblinden lassen können, oder einfach ne Blinde nehmen, aber das macht nichts, Ihre Rolle ist zwar wichtig gewesen, aber nicht so wichtig, außer für FRANCIS, der sich in sie verliebt hat. Sie ist ihm auf den Leim gegangen, aber sie hat eines bewirkt, das letzte was noch gut in ihm gewesen ist, hat sie hervorgeholt und das ist wirklich gut von Ihr gewesen, denn eine Benachteiligte, braucht nicht zu sehen, sie braucht nur zu fühlen, und zu hören, sie braucht sich nur was über einen Menschen denken, ohne ein Vorurteil zu erwecken wie viele andere Menschen die sehen können. Und Blinde Leute tasten sehr gerne herum, was für einige Praktiken sicher nicht unvorteilhaft sein können.

    Mary Louise Parker ¿ MOLLY GRAHAM ¿ Die gestresste Ehefrau von WILLIAM die man sehr selten sieht, weil sie einfach nicht wichtig ist, aber sie spielt gut, und ist eine gute Ehefrau, nur weil eben das Buch dicker ist als das Skript spielt sie nicht so oft mit, außer das sie ne Mutter ist, weibliche Brüste hat, und auf 2 Kinder aufpasst während Ihr Mann blöderweise auf Mörderjagd weg ist, und sie muss verstehen das er den Job macht, schließlich kriegt sie ja auch Geld für Ihren Dildo den sie braucht wenn er nicht da ist. Eigentlich hat sie das gewöhnlich gespielt und war auch gar nicht böse als er weg war, und man sieht auch nie das sich die 2 sehr streiten oder sehr lieben, also 2 Menschen die nicht voll leben.

    Anthony Heald ¿ DR. FREDERICK CHILTON ¿ großer Boss, sieht Nick Nolte ähnlich, spielte schon oft so eine Amtsperson, und ist der Direktor der Psychiatrischen Anstalt wo HANNIBAL hockt .

    Philip Seymour Hoffman ¿ FREDDY LOUNDS ¿ der spielt ein grausiges Opfer, ist Journalist und wird von WILLIAM und CRAWFORD benützt. Und er stirbt einen gräßlichen Tod. Aber er ist ein halbwegs bekannter Schauspieler und sieht Kiefer Sutherland ähnlich dessen Klone im Sperma von Oliver Platt stecken.

    Regie: Brett Ratner, unbekannt, jung, ein Emporkömmling, hat den 1. Roman von Thomas Harris
    Verfilmt, dessen Film nur ein Remake ist von der alten Version. Unbekannt aber gut

    Re: Re: spannend, sehr dicht, vielseitig, altmodisch gut, Teil 1 der Kritik,
    hier ist einfach fantastisch. Als dann der Titel einsetzte wurde die böse bedrohungswillige Krankheit die sich Mord nennt, total sichtbar und man fürchtet dann nur um eines, das man nicht im Film landet den man sich 10 x ansieht, sondern das man niemanden begegnet der so böse ist wie Lecter oder Francis. Beides sind Gestalten die hervorragend zur Geltung kommen, und trotzdem das der Film schon einige Wochen im Kino ist, weiss er noch zu fesseln, und ist so ein richtiger Stecknadelnfilm, man ist einfach mehr als gespannt und wartet was passiert, und man wird nicht enttäuscht. Auch wenn der Film einige Längen hat, Geredet und Gequatsche das nicht nötig ist, das macht nichts, ja es macht schon was, aber nicht so viel. Da hat man gar keine Lust auf Popcornweitschiessen, und Zehennägel durch Nadelöhrs zu schießen, oder Frauenfeindliche Witze via Handy zu erzählen. Der Film ist einfach so gut und so spannend, das alle 4 Minuten irgendwo ein Herzinfarkt im Kino passierte, und die ganze Sitzreihe gewackelt hat, das man sich fühlt wie bei einem Erdbeben. Er war eher altmodisch gestrickt, hat die richtige Länge für einen Film ist eigentlich selten fade, und einfach weiter zu empfehlen. Meine Freundin ist dauernd bei mir herumnagend an meiner Schulter, die Fingernägel in meinen Hals grabend das ich schon Bissmerkmale habe herumgurgelnd bei mir gesessen, dafür habe ich mich mit viel Papier am Boden werfen gerächt.

    89,99 von 100

    Re: Re: spannend, sehr dicht, vielseitig, altmodisch gut, Teil 1 der Kritik,
    Unbekannt aber guter Regisseur.

    Länge: 122 Minuten, ungeschnitten, dem Buch teilweise ähnlich.

    Ähnlichkeiten mit: ¿ Seven ¿, ¿ The Cell ¿, ¿ Hannibal ¿, ¿ Traffic ¿, ¿ Im Netz der Spinne ¿,
    ¿ Blutmond ¿, ¿ Das Schweigen der Lämmer ¿,



    Handlung:

    Alles fängt ganz ruhig an. In Baltimore, 1980. WILLIAM braucht die Hilfe von HANNIBAL. Er hat ja schon früher mit ihm zusammen gearbeitet, als er Hilfe brauchte. Er hat mit HANNIBAL immer die Leute analysiert die Vollidioten waren, Massenmörder, um sie besser kennen zu lernen. Seit einiger Zeit ist doch ein Mörder im Umtrieb, der sein Umwesen treibt, und andere Leute abschlachtet, sie zerstückelt. Alles fängt nämlich mit einem Dinner an. Ein Musiker ist verschwunden, viele Leute essen was, das sie gar nicht kennen, der Gastgeber ? HANNIBAL. WILLIAM bespricht mit ihm die Probleme, das der Mörder seine Opfer verspeist, oder Teile von Ihnen, und als er sich kurz umdreht, und wartet, ist er schon da, HANNIBAL, er sticht auf WILLIAM ein der sich nur mit knapper Mühe und schwer verletzt retten kann, die Folge: HANNIBAL wandert lebenslange hinter Gittern. Jahre später, WILLIAM lebt in Marathon, einer Kleinstadt in Florida, am Meer gelegen. CRAWFORD sein ehemaliger Vorgesetzter ist auf der Suche nach WILLIAM. Ein Mann mit besonderen Fähigkeiten, er braucht ihn, er weiß noch wie wertvoll er damals war. Ein Mörder treibt wieder sein Unwesen. Es fällt ihm nicht leicht zu zusagen, denn er muss seine Familie verlassen, und so fliegt er mit CRAWFORD in eine andere Stadt. Der braucht wiederum WILLIAMS Hilfe der ihm nur versprach im Hintergrund tätig zu sein, als Ermittler, als der Mann der rauskriegen soll, wie die Psyche eines Menschen funktioniert der Leute abschlachtet, sie tötet, und in Ihre Augen zerbrochene Spiegelsplitter steckt.
    Durch ihn ist es zu verdanken das man Fingerabdrücke findet, auf den Augenlidern eines Opfers, eine wertvolle Spur. CRAWFORD läßt nicht locker, als er sich nach getaner Arbeit wieder zur Familie zurückziehen will. Und so überredet er Ihn, ein Psychiatrisches Gutachten zu erstellen, über diesen unbekannten Mörder, der schon einige Leute am Gewissen hat. Und da fällt ihm einer ein der das am besten kann. DR. LECTER. Nur er kennt Ihre wahre Persönlichkeit, nur er weiß was die Resultate Ihrer Handlungen sind. Er weiß die Bewunderung zu schätzen, die ihm WILLIAM eigentlich entgegenbringt, denn er ist sehr bekannt, und als ihn ein Journalist jagt, FREDDY, der über ihn schon damals so viel Dreck schrieb, das er sich fast verstecken musste, dreht er fast durch. Der einzige Polizist den CRAWFORD kennt der sich in die Psyche des Mörders reinversetzen kann ist eben WILLIAM, und der ist schon unterwegs nach Atlanta und Birmingham. Wo ihn die Bilder der grausigen Morde nicht mehr loslassen, und er dort nach etwas sucht das es vielleicht nur gibt, Anhaltspunkte wer der Mörder eigentlich ist, wie er reagiert. Und HANNIBAL liefert wertvolle Erkenntnisse, doch das hat alles seinen Preis. Und wieder wird er zuschlagen ist sich CRAWFORD sicher und HANNIBAL noch mehr und schon ist WILLIAM sein Untergebener, ohne das er es merkt. Denn er will nur eines, den Killer den man ¿ Zahnfee ¿ nennt, fassen, und da braucht er eben den Zugang zu einem kranken Geniehirn, zu dem von DR. LECTER.
    Und das alles ist noch dazu spannend in Szene gesetzt worden. Anfangs dacht ich mir, Mann das fängt ja gut an, die Vorgeschichte, irre spannend, und grausam, hoffentlich wird das ganze nicht wieder so ein deprimierender grausamer Film wie ¿ Hannibal ¿. Der Vorgänger nämlich war düster, brutal und absolut teilweise unnötig. Aber der Film hier war als großes und ganzes gesehen ein gutes altes Stück Filmgeschichte das so richtig gut umgesetzt wurde, wahrscheinlich weil der Roman in den 80 er Jahren geschrieben wurde. Die damalige Verfilmung war langweilig, dieses Remake hier ist einfach fanta

  • Buchempfehlung
    Thomas Harris ist ein Genie. Lest das Buch, am besten im englischen Original !!

    Wer wie ich das Buch gelesen hat, der kann einfach nur enttäuscht sein vom Film, so wie von jeder anderen Verfilmung der Harris Romane.

    Der Film "Hannibal" schlägt dem Fass überhaupt den Boden aus, hier wird sogar das Ende zu einem blöden Hollywood Ende gemacht.

    Auch bei "Red Dragon" wurde gekürzt und teilweise verfälscht. Der Zuschauer bekommt nie ein Gesamtbild, da manche Szenen ohne das Buch gar nicht wirklich Sinn machen für den Zuseher, sie sind bestenfalls verwirrend ohne den entsprechenden Zusammenhang.



    PS: Red Dragon ist das beste Buch von Harris, es benötigt gar keine großartigen Dialoge der "Filmikone" Hannibal. Der Psycho Dolarhyde alleine, dessen Hintergrund (der im Film nie gezeigt wurde) und die Figur Graham sorgen für Spannung genug ...

    Re: Buchempfehlung
    Ich hab Hannibal gelesen aber den Film nicht gesehen. Ich finde das das Ende im Buch auch nicht gerade so überragend war. Fand es etwas gekünstelt und übereilt. Aber das ist sicher Geschmacksache.
    Zu Roter Drache:
    Ich lese gerade das Buch und zwar weil mir der Film extrem gut gefallen hat. Es war das erste mal dass ich aus dem Kino kam und unbedingt das Buch haben musste weil mir der Film extrem gut gefallen hat (viel besser als das Schweigen der Lämmer).

    Re: Buchempfehlung
    Wo is das Problem wenn gekürzt oder verfälscht wird? Der Film muss gut sein! Und ich wüsste jetzt keine "sinnlose" Szene, die ich nicht verstanden habe oder die unklar war.
    Wenn du lieber liest, ists schön und gut, soll angeblich auch ganz nett sein, wenn man eine Woche warten muss bis man eine ganze Geschichte durch hat...

    www.film.at und nicht www.buch.at

    mfG

    Re: Re: Buchempfehlung
    zu: "...wenn, man eine Woche warten muss bis man eine ganze Geschichte durch hat..."

    Vielleicht solltest es mal nach dem Motto: "Der Weg ist das Ziel" probieren.

    Nichts für ungut aber diese Aussage sieht mir doch stark nach den negativen Auswüchsen der "fast food gesellschaft" aus.
    Na ja wems gefällt....

    Re: Re: Buchempfehlung
    Herr der Ringe ist ein gutes Beispiel!
    Ich habs komplett gelesen und nachher den Film gesehen... auch hier wurde logischerweise vieles weggelassen, aber das liegt doch nur daran, dass der Film sich sonst über 4-5 Std ziehen würde oder? Ist glaube ich für den normalen Kinogänger unzumutbar...

    Das gleiche gilt für den Drachen! Nur so wie er im Kino war, ist er durchaus verständlich und, zumindest für mich, in keiner Weise verwirrend gewesen

    Re: Re: Buchempfehlung
    Mein posting ist als Hinweis für all jene gedacht, die das Buch gelesen haben, daher schreib ich auf film.at.

    Und ich finde es ist durchaus berechtigt, wenn man solche Kommentare schreibt bei Filmen, die auf Büchern und nicht nur reinen Drehbüchern basieren.

    Und auch wenn DU selbst es als zu mühsam empfindest ein Buch zu lesen, gibt es sicherlich viele, die bei Filmen, wie Lord of the Rings, Harry Potter u. a. die Bücher gelesen haben und da läßt es sich nun mal nicht vermeiden, dass man Vergleiche zieht, auch wenn man versucht, das ganze objektiv zu sehen.

    Und nur weil man das Buch kennt, bedeutet das ja nicht, dass man nicht auch den Film sehen will, grundsätzlich gehe ich ja gern ins Kino ;-)

  • Mittelmaß - und Ralph Fiennes
    Der Film als solcher wäre keiner besonderen Erwähnung wert. Anthony Hopkins gibt eine Hannibal-Lecter-Karikatur, und Edward Norton, der uns in "Fight Club" so erfreute und faszinierte, bleibt in seiner Rolle als FBI-Agent, der Lecter einst zur Strecke brachte, erstaunlich blaß. Außerdem sollte er davon ablassen, sein Haar blond zu färben, es verleiht ihm eine leicht dümmliche Aura. Die Handlung des Films ist mäßig spannend, die Kameraarbeit Durchschnitt, der Schluß, offen und grob gesagt, Sch...e.

    Dennoch gibt es einen Grund, sich diesen Film anzusehen, und zwar einen sehr bedeutenden:

    RALPH FIENNES

    Fiennes' Darstellung des titelgebenden Serienmörders mit dem auf den Rücken tätowierten William-Blake-Gemälde kann man mit Fug & Recht als sensationell bezeichnen. Bei den Szenen, in denen er auftritt, meint man, sich plötzlich in einem völlig anderen Film zu befinden, mit Leichtigkeit spielt er seine Kollegen an die Wand, ein Monster, für das man als Zuseher plötzlich und wider Willen Mitleid empfindet. Der brilliante Mr. Fiennes benötigt keine Blutorgien (das derartige Schockelemente sehr sparsam eingesetzt werden, ist einer der Punkte, die man dem Film zugute halten muß), ihm genügt eine Geste, ein Blick, um klarzustellen, daß man es mit einem Psychopathen zu tun hat. Seine Performance zählt zum Besten, das man derzeit im Kino sehen kann.

    Daher eine Empfehlung. Auch wenn der Film ansonsten wirklich nur Mittelmaß ist.

  • Mittelmaß - und Ralph Fiennes
    Der Film als solcher wäre keiner besonderen Erwähnung wert. Anthony Hopkins gibt eine Hannibal-Lecter-Karikatur, und Edward Norton, der uns in "Fight Club" so erfreute und faszinierte, bleibt in seiner Rolle als FBI-Agent, der Lecter einst zur Strecke brachte, erstaunlich blaß. Außerdem sollte er davon ablassen, sein Haar blond zu färben, es verleiht ihm eine leicht dümmliche Aura. Die Handlung des Films ist mäßig spannend, die Kameraarbeit Durchschnitt, der Schluß, offen und grob gesagt, Sch...e.

    Dennoch gibt es einen Grund, sich diesen Film anzusehen, und zwar einen sehr bedeutenden:

    RALPH FIENNES

    Fiennes' Darstellung des titelgebenden Serienmörders mit dem auf den Rücken tätowierten William-Blake-Gemälde kann man mit Fug & Recht als sensationell bezeichnen. Bei den Szenen, in denen er auftritt, meint man, sich plötzlich in einem völlig anderen Film zu befinden, mit Leichtigkeit spielt er seine Kollegen an die Wand, ein Monster, für das man als Zuseher plötzlich und wider Willen Mitleid empfindet. Der brilliante Mr. Fiennes benötigt keine Blutorgien (das derartige Schockelemente sehr sparsam eingesetzt werden, ist einer der Punkte, die man dem Film zugute halten muß), ihm genügt eine Geste, ein Blick, um klarzustellen, daß man es mit einem Psychopathen zu tun hat. Seine Performance zählt zum Besten, das man derzeit im Kino sehen kann.

    Daher eine Empfehlung. Auch wenn der Film ansonsten wirklich nur Mittelmaß ist.

  • Mittelmaß - und Ralph Fiennes
    Der Film als solcher wäre keiner besonderen Erwähnung wert. Anthony Hopkins gibt eine Hannibal-Lecter-Karikatur, und Edward Norton, der uns in "Fight Club" so erfreute und faszinierte, bleibt in seiner Rolle als FBI-Agent, der Lecter einst zur Strecke brachte, erstaunlich blaß. Außerdem sollte er davon ablassen, sein Haar blond zu färben, es verleiht ihm eine leicht dümmliche Aura. Die Handlung des Films ist mäßig spannend, die Kameraarbeit Durchschnitt, der Schluß, offen und grob gesagt, Sch...e.

    Dennoch gibt es einen Grund, sich diesen Film anzusehen, und zwar einen sehr bedeutenden:

    RALPH FIENNES

    Fiennes' Darstellung des titelgebenden Serienmörders mit dem auf den Rücken tätowierten William-Blake-Gemälde kann man mit Fug & Recht als sensationell bezeichnen. Bei den Szenen, in denen er auftritt, meint man, sich plötzlich in einem völlig anderen Film zu befinden, mit Leichtigkeit spielt er seine Kollegen an die Wand, ein Monster, für das man als Zuseher plötzlich und wider Willen Mitleid empfindet. Der brilliante Mr. Fiennes benötigt keine Blutorgien (das derartige Schockelemente sehr sparsam eingesetzt werden, ist einer der Punkte, die man dem Film zugute halten muß), ihm genügt eine Geste, ein Blick, um klarzustellen, daß man es mit einem Psychopathen zu tun hat. Seine Performance zählt zum Besten, das man derzeit im Kino sehen kann.

    Daher eine Empfehlung. Auch wenn der Film ansonsten wirklich nur Mittelmaß ist.

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