Schicksal aus zweiter Hand

 D 1949
Drama 100 min.
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SCHICKSAL AUS ZWEITER HAND ist eine Warnung vor der Flucht aus der Wirklichkeit mit der Ende der 1940er-Jahre wild wuchernden Hellseherei und entlarvt deren Schwindel und die damit verbundenen Gefahren.

Der Bankangestellte Michael ist glücklich mit seiner Frau Irene verheiratet. Eines Tages nimmt er die Dienste eines Wahrsagers in Anspruch, der ein frühes Ende von Irene voraussieht. Was Michael nicht weiß: Der Wahrsager ist ein Scharlatan. Die Ehe nimmt eine tragische Wende, denn Michael tötet in krankhafter Eifersucht seine Frau. Aus dem Gefängnis entlassen, findet Michael keinen Anschluss mehr an die bürgerliche Gesellschaft und zieht als Hellseher Sylvestro von Ort zu Ort, um sich an der Gesellschaft zu rächen ...

Nach seinem Zerwürfnis mit der DEFA, wegen der Schnittauflagen bei ROTATION, drehte Staudte mit SCHICKSAL AUS ZWEITER HAND seinen ersten Film nach 1945 in der BRD. Mit dieser Arbeit wollte er auch den Kontakt mit der westdeutschen Filmindustrie aufrechterhalten. SCHICKSAL AUS ZWEITER HAND ist eine Warnung vor der Flucht aus der Wirklichkeit mit der Ende der 1940er-Jahre wild wuchernden Hellseherei und entlarvt deren Schwindel und die damit verbundenen Gefahren.

(Text: Filmarchiv Austria)

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Ernst Wilhelm Borchert, Marianne Hoppe, Erich Ponto, Heinz Klevenow, Ernst Waldow, u.a.
Wolfgang Staudte
Wolfgang Staudte

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