Schönheit der Sünde

 Jugoslawien 1986

Lepota poroka

109 min.
film.at poster

Eine junge Frau aus einem montenegrinischen Dorf löst sich während ihrer Arbeit in einem Ferienzentrum an der Küste unter dem Einfluss freizügigen Urlauberverhaltens von ihren althergebrachten Moralvorstellungen.

»Die spröde Anmut dieser jugoslawischen Brutalkomödie vom Zusammenprall des Altertums und der Neuzeit hat etwas Entwaffnendes: ein Schwarzhumor zum Männervergiften. Als Jaglika, das schöne junge keusche Eheweib des tumben Luka, trotz der Verbote ihres allmächtigen Gatten als Zimmermädchen im Nudistendorf arbeitet, lernt sie allmählich, dass nicht alles Sünde ist, was keine Hose anhat. Autor-Regisseur ◊ivko Nikoliç hat diese liebenswert doppelbödige Emanzipations- Satire (hier das Familiennest der Tradition, dort die Einsamkeit der freien Selbstverantwortung) mit viel Sinn für unbefangene Softporno-Komik und sozialistischen Fremdenverkehrs-Reibach inszeniert. Ein kleiner Balkan-Kulturspiegel über das geografische Gefälle von Sitte und Anstand. Und eine Augenweide ist Mira Furlan als Saisonbedienung Jaglika im Nudistencamp, zugeknöpft bis zum Hals.« (Münchner Abendzeitung) REGIE, BUCH: KAMERA: Radoslav Vladic
MUSIK: Zoran Simjanovic
DARSTELLER:
LÄNGE: 109 Minuten
FORMAT: 35 mm, Farbe

Details

Mira Furlan, Milutin Karadzic, Petar Bozovic, Ines Kotman, Alain Noury
Zivko Nikolic
Zivko Nikolic

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken


  • Diesen herrlichen Film, gesehen im Wiener Stadtkino in den 80-er Jahren such ich schon lange und finde keine Quelle. Bis heute denke ich an die lustigen Szenen, wo einem in der nächsten Sekunde das Lachen im Hals stecken blieb. Ein sehr intelligenter Umgang mit der Darstellung des Fortschreitens der Zeit und der kulturellen Umstände.