Sein Lebenslicht / Hotel Potemkin

 A 1921
111 min.
film.at poster

In vielen seiner Filme bis 1921 entfaltet Neufeld ein scheinbar naturgegebenes, streng waltendes Schicksal.

Neufeld entdeckt mit EIN LEBENSLICHT mehr und mehr Groß- und Nahaufnahmen, die zwar den szenischen Vorgang zersplittern, aber Details und Blickverbindungen enthüllen, die mehr über personelle Befindlichkeiten und Verbindungen aussagen als eine plane Gesamtaufnahme. (jk)

Wie schon der Titel, HOTEL POTEMKIN, dieser brisanten Mixtur aus Poe und Verne andeutet: da werden noch Kulissen geschoben und doppelte Böden sich öffnen - hier ist allerhand anders, als es zuerst scheint, und sind Träume auch nicht mehr das, was sie mal waren. Die Inszenierung ist knackig - grad dann, wenn sie manisch zu retardieren scheint -, die Darsteller ergehen sich in ihren Rollen, die gediegenen Dekors tun ein genusssteigerndes Übriges. Genau die Art Film, wegen der man ins Kino geht. (om)

Details

Liane Haid, Eugen Neufeld, Karl Ehmann, Eduard Sekler, Josef Recht u.a.
Max Neufeld
Fritz Löhner-Beda u.a.

Kritiken

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