Maria Theresia

Mária Terézia

Slovakia,

SerieDrama

Die junge Maria Theresia sieht ihren Lebensweg klar vor sich. Sie wird Franz Stephan aus Lothringen heiraten und viele Kinder bekommen. Auch wenn Franz Stephan noch gar nichts von seinem Glück weiß, und ihr Vater Kaiser Karl VI., und der allmächtige Prinz Eugen bald ganz andere Pläne für sie haben.

Staffeln / Episoden2 / 4

Min.100

Start12/27/2017

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  • Schauspieler:Dominik Warta

  • Regie:Robert Dornhelm

Bereits als Kind hat sich Maria Theresia in Franz Stephan von Lothringen verliebt. Doch da dem Haus Habsburg ein männlicher Erbe fehlt, wird nun nach einem mächtigeren Heiratskandidaten gesucht, der an ihrer Seite regieren soll. Eine Frau scheint als Herrscherin undenkbar. Prinz Eugen schwebt Kronprinz Friedrich von Preußen vor. Zwar ist der Protestant, doch die Verbindung zwischen Habsburg und Preußen würde das Machtgefüge Europas neu ordnen und Österreich den Frieden sichern. Als die preußische Delegation in Wien eintrifft, macht Maria Theresia aus ihrer Abneigung keinen Hehl. Dadurch als Heiratskandidatin in ganz Europa diskreditiert, schlägt ihr Beichtvater ihr vor, ins Kloster zu gehen und den Weg für ihre Schwester frei zu machen. Heimlich lässt sich Maria Theresia in die Regeln der Staatskunst einführen. Dadurch erfährt sie von der sogenannten Pragmatischen Sanktion, dank derer auch eine Frau auf den Habsburger Thron gelangen kann. Und sie fasst einen Plan, wie sie Franz Stephan heiraten kann, ohne das europäische Machtgefüge zu gefährden. Frankreich würde zustimmen, wenn Franz Stephan bei ihrer Heirat Lothringen an es abtritt und zum Ausgleich die Toskana erhält. Beeindruckt von Maria Theresias Entschlossenheit, lenkt Karl ein. Franz Stephan bekennt seine Liebe zu Maria Theresia vor dem versammelten Hofstaat und akzeptiert letztendlich die harten Bedingungen. Zu Karls Enttäuschung sind seine ersten beiden Enkelkinder Mädchen. Der gesamte Hof fürchtet, dass sich das Schicksal wiederholen und Maria Theresia ein männlicher Thronfolger verwehrt bleiben könnte. Um sich dem Druck des Hofes zu entziehen, siedelt die junge Familie in die Toskana über. Ihre sorglosen Tage sind jedoch gezählt, als ihnen die Nachricht von Karls Tod überbracht wird.
Bereits auf ihrer Rückreise nach Wien bemerkt die junge Regentin, wie schlecht es den Menschen in ihrem Reich geht. Es herrschen Hunger und Not, selbst die Armee ist nur unzureichend mit Nahrung und Ausrüstung versorgt. Zurück in Wien, nehmen die Staatsgeschäfte Maria Theresia in Beschlag, und sie sieht sich bald von allen Seiten massiven Angriffen auf ihre Erblande ausgesetzt. Franz Stephan, der keinen Sinn für das Militärische hat, widmet sich derweil dem Aufbau von Textilmanufakturen und den schönen Hofdamen. Auf Rat ihrer Mutter macht Maria Theresia eine von ihnen, Elisa Fritz, zu ihrer Verbündeten. Obwohl ihre Minister sie warnen, vertraut Maria Theresia dem preußischen Gesandten Grumbkow und beruft ihn in den Rat. Doch der wird als Doppelspion entlarvt und in Preußen hingerichtet. Kurz darauf fällt Preußen in Schlesien ein und wird dort von der verarmten Bevölkerung als Befreier gefeiert. Nachdem auch Bayern, Frankreich und Spanien ihre Hände nach Österreich ausgestreckt haben, ist Maria Theresia auf die Hilfe Ungarns angewiesen und wendet sich an Esterhazy, der einst ihr heimliches Studium der Staatskunde verraten hat. Esterhazy macht ihr zunächst den Hof, was der eifersüchtige Franz Stephan mit Argwohn beobachtet. Die militärische Lage lässt Maria Theresia keine andere Wahl, als die Ungarn um Hilfe zu bitten. Gemeinsam mit Franz Stephan tritt sie die Reise zum Ungarischen Landtag in Preßburg an, wo sie mit einer emotionalen Rede die Unterstützung des ungarischen Adels gewinnt. Unter der Führung Esterhazys werden Zehntausende Ungarn für Maria Theresia in den Krieg ziehen. Die Rückreise nach Wien tritt Maria Theresia als Königin Ungarns an. Viel mehr jedoch liegt ihr an der gefestigten Liebe zu ihrem Mann.