Shadow of the Vampire

 GB/ USA/LUX 2000
Horror 92 min.
6.90
Shadow of the Vampire

F.W. Murnau will einen realistischen Dracula-Film drehen und engagiert deshalb einen echten Vampir für die Rolle des Nosferatu.

F.W. Murnau (John Malkovich) plant den Dreh seines Horrorfilms NOSFERATU im Osten Europas. Der Regisseur ist fest entschlossen, den authentischsten Spielfilm aller Zeiten zu drehen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Murnau einen echten Vampir, Max Schreck (Willem Dafoe), für die Hauptrolle engagiert. Die anderen in der Crew wissen nichts vom Coup des Filmemachers.

Schrecks bizarres Verhalten erklärt Murnau damit, dass der Darsteller der Prototyp eines neuen Typs von Schauspieler sei: ein Method Actor, der von Stanislavski selbst ausgebildet wurde. Wenn Schreck die Leistung bringt, die Murnau sich so sehnlich erwünscht und es ihm im Verlauf gelingt, seinen Blutdurst bis zum Ende der Produktion zu unterdrücken, dann soll Schrecks Bezahlung der hinreißende Hals des weiblichen Stars des Films, Greta (Catherine McCormack), sein. Doch schnell wird offensichtlich, dass Schreck nicht Willens oder in der Lage ist, seine Blutlust unter Kontrolle zu halten. Schon nach dem ersten Nachtdreh wird Kameramann Wolfgang Müller (Ronan Vibert) von einer mysteriösen Krankheit befallen und kollabiert. Murnau bringt ihn in ein Berliner Krankenhaus und sucht pragmatisch nach einem schnellen Ersatz.

Während der Zwangspause teilen sich Produzent Albin Grau (Udo Kier) und Drehbuchautor Henrick Galeen (John Gillet) ein paar Gläser Schnaps, als sich Schreck zu ihnen gesellt. In der Annahme, Schreck sei lediglich ein exzentrischer Schauspieler, beginnen sie, ihn zu befragen. Schreck gibt seine Antworten, als sei er immer noch der Graf Orlock des Films. Erschüttert lauschen Grau und Galeen Schrecks Erzählung, wie seine Ehefrau im Kindbett verstarb und doch jede Nacht wiederkehrte, um ihn zu dem zu machen, was er jetzt ist.Als der Regisseur mit dem neuen Kameramann, Fritz Wagner (Cary Elwes), ans Set zurückkehrt, setzt Schreck seine lautlosen Angriffe auf die Filmcrew fort. Galeen erkennt die Wahrheit hinter Schrecks Method Acting. Doch zu spät - er wird von der gleichen Trance befallen wie Müller...

Details

John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes, Eddie Izzard, Udo Kier, Catherine McCormack, Ronan Vibert
E. Elias Merhige
Dan ones
Lou Bogue
Steven Katz
Einhorn

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Satire über das Filmgeschäft
    Die Geschichte über einen realen Film, so aufzurollen fand ich genial. Krankhaft ehrgeiziger Perfektionist begnügt sich nicht mit Schauspielern, sonder engagiert Originale, ohne Rücksicht auf Verluste, nur seinem Ziel verhaftet ein Meisterwerk zu machen. Sozusagen "Reality Film" in der Stummfilmzeit. Nebenbei - hoffentlich realistische - Einblicke über die Entstehung eines Films zu jenen Zeiten. Der Regisseur der den Schauspielern life ihre Emotionen ansagt, und die übertriebene Darstellung von Emotionen in der Stummfilmzeit.
    Erinnert alles doch an Rality Soaps - oder ?
    Gut gruselig war an dem Film nichts - es war eine Satire auf das Filmbusiness. Bevor man heute einen untalentierten Schauspieler nimmt der einen Prolo spielt, engagiert man einen "Zlatko" oder eine "Magenta" als Original- und wer ist wohl schauriger Zlatko oder der Vampir ?? :))
    Ausserdem - wer weiß - gabs wirklich einen Schauspieler Schreck ?? ;)

    Also ich habe mich köstlich amüsiert bei diesem Film !

  • lexe
    Ich finde es echt sch**** dass hier so gespoilert wurde. ich werd ihn mir sicher nicht anschaun nachdem ich das ende schon kenne!!!

  • lustig??????????????
    Kann mir mal irgenwer sagen was an diesen Film lustig war???? Der war doch nur fad! Ich persönlich hab mir was viel besseres von den Film erwartet!!!

  • lustig??????????????
    Kann mir mal irgenwer sagen was an diesen Film lustig war???? Der war doch nur fad! Ich persönlich hab mir was viel besseres von den Film erwartet!!!

  • lustig??????????????
    Kann mir mal irgenwer sagen was an diesen Film lustig war???? Der war doch nur fad! Ich persönlich hab mir was viel besseres von den Film erwartet!!!

  • The Hour of the Bewilderbeast
    Ich muss schon sagen....ein äußerst seltsamer Film. Freude einerseits, meinerseits zu Beginn, denn ich hatte schon einiges über den Film gelesen. Der Film selbst pendelt zwischen Selbstironie und seltsam düsterer Grusel-Atmosphäre, Dafoe als Schreck kommt nicht unbedingt schlecht rüber, aber....?
    Weder Fisch noch Fleisch, weder richtiger Grusel noch richtige Persiflage.... ich stand verwirrt und unschlüssig aus dem Kinosessel auf.... SEHR bedingt empfehlenswert

  • spitze
    Der in Deutschland geborene Regisseur F.W. Murnau lieferte den vielleicht wichtigsten Klassiker der Horrorgenres bereits im Jahre 1921 ab. Bram Stokers Witwe hatte damals die geplante Verfilmung des größten Vampirromans aller Zeiten DRACULA nicht zugelassen und so wurde eben NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS geboren, eine Titel zu dem man nach wie vor nur gratulieren kann. Der Rest ist ohnehin Geschichte. Der Schauspieler Max Schreck, jeder weiß es, spielte den Beisser Count Orlock. Keiner war danach jemals besser. Der Film hat bald ein ganzes Jahrhundert hinter sich und unzählige weniger gelungene Blutsaugerfilme später fragt man sich wirklich ´Wie hat das Max Schreck nur gemacht´. SHADOW OF THE VAMPIRE gibt darauf die einzig mögliche Antwort. Schreck war tatsächlich ein Vampir. Es muß so gewesen sein.

    SHADOW OF THE VAMPIRE geht von dieser sensationellen Annahme aus und zollt mit seiner auffälligen Bewunderung einem tonnenschweren Meilenstein größtmöglichen Respekt. Das Ergebnis ist ein Film in dem die Tragödie des Untoten zwangsweise zur Komödie wird, wo Effekte und Action wie beim großen Vorbild fast auf Null zurückgesetzt sind und so die Schauspieler auf ein Podest erhoben werden. Eine sehr kluge Entscheidung. Alles andere hätte auch nicht gepasst. Die besten Filme werden nicht aus unsinnigen Effekten geschnitzt. Nach den vielen ´verpopcornten´, überstylten und langweiligen Fledermausgesichtern ist Willem Dafoes Schreck/Count Orlock endlich wieder ein Vampir den man fasziniert beobachten kann, sicher kein Mensch mehr aber auch keine Comicfigur.

    ´Ich glaube den Drehbuchautor brauchen wir nicht mehr´ bettelt Max Schreck der Vampir und richtet sein sabberndes Flehen an den getriebenen Regisseur F.W. Murnau. Ein Vampir kann ja nicht wissen wie wichtig ein guter Drehbuchautor für einen Film ist. Murnau befiehlt Schreck die Zähne von seinem Team zu lassen. Aber warum mit Rattenblut zufrieden geben wo es doch endlich wieder Menschen gibt und so reduziert sich langsam die Filmcrew. Vielleicht war es so. Zur Entstehung toller Filme muß es ja auch tolle Geschichten geben und die hat SHADOW OF THE VAMPIRE ganz sicher zu bieten. 9/10

  • So ein Mist!
    Aufgrund der Clips hatten wir uns etwas Großartiges erwartet - traf aber leider nicht zu. Die Idee ist zugegeben gut, aber die Umsetzung ließ sehr zu wünschen übrig. Der deutsche Akzent (beonders von Markovich) war dermaßen fake und lächerlich, daß wir uns vor Lachen kaum halten konnten. Einziger Plusplunkt d. Filmes: er war kurz!

  • Naja
    Den Lobgesängen meiner Vorgänger kann ich mich nicht anschließen. Ich habe den Film auch in der Sneak gesehen und war eigentlich ganz froh darüber, daß der Film nicht länger gedauert hat. Allein die Thematik war schon ziemlich zweifelhaft. Ist es wirklich interessant einen Film darüber zu machen wie ein anderer Film gedreht wird und genau das was gedreht wird tatsächlich passiert? Das hatten wir doch schon mal. Kreativitätsbonus für den Plott gibts also bestimmt keinen. Außerdem war der Film weitgehend eher langweilig als sonst was. Ich gebe natürlich zu, daß die Ausstattung, das Makeup, Licht & Bild und die schauspielerischen Leistungen - allen voran Daniel Dafoe - sehr löblich waren, aber wenn die Handlung an sich nicht bewegt, dann hift das leider auch nicht viel. Schade um das Potential - bei einer besseren Geschichte hätte das wirklich ein herausragender Film sein können. So war er eine seltsame Alternativproduktion, die bestimmt kein Publikumserfolg wird und wahrscheinlich auch keinen Kritiker besonders reizen wird - weder positiv noch negativ. Ich gebe dem Film gerade mal 6/10 Punkten, da er leider wenig unterhaltsam war.

Seiten