Liebe lieber italienisch

 I/GB/F 2005

The Shadow Dancer / Shadows in the Sun

Romanze 100 min.
6.80
Liebe lieber italienisch

Bekehrungen und Wendungen vom Guten zum Besseren vor warm im Sonnenlicht glänzender Toscanakulisse.

Der aufstrebende Verlagsagent Jeremy (Joshua Jackson) aus London erhält von seinem Chef den Auftrag, nach Italien zu reisen und den dorthin exilierten, komplett vor der Welt untergetauchten Schriftstellerstar Weldon Parish (Harvey Keitebpzum Verfassen eines neuen Bestsellers zu bewegen. Zunächst sind der Bilderbuch-Yuppie und der exzentrische Eigenbrötler einander gar nicht grün. Dann aber macht Jeremy die Bekanntschaft von Parishs schöner Tochter Isabella (Claire Forlani) und entdeckt die Wonnen des Landlebens, während in Parish alter Ehrgeiz erwacht.

Details

Joshua Jackson, Harvey Keitel, Claire Forlani, John Rhys-Davies, Giancarlo Giannini
Brad Mirman
Mark Thomas
Maurizio Calvesi
Brad Mirman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Schattentänzer
    Optisch voller Klischees der Toskana: Sommer, Sonne, Landschaft. Da ist alles drin inklusive Folklore. Inhaltlich ist der Film in der Nähe von Rosamunde Pilcher anzusiedeln. Es gibt nur einige wenige Szenen in denen Harvey Keitel etwas Format einbringt. Der Schriftsteller Weldon Parish (hatte mal Erfolg mit den ‘Schattentänzern‘) hat gerade eine Schreibblockade und wird von einem Lektor Jeremy (Joshua Jackson) wieder zum Schreiben gebracht. Und zwar mit einer unterirdischen Argumentation. So wie sich das Klein-Fritzchen vorstellt. Er hat Angst vor dem Versagen und braucht dies nur zu überwinden. Dann geht es schon. Wer hätte das gedacht. Klar dass Harvey am Ende wieder schreibt, das ganze Haus schaut zu und alle freuen sich. Daneben läuft noch eine Lovestory zwischen Jeremy und Harveys Tochter Isabella (Claire Forlani). Die wird ganz klar als Augenweide eingesetzt – mit Erfolg – für die säftelnden älteren Herren.
    Lediglich eine Traumsequenz ist ganz nett geraten in diesem leichten Sommerfilmchen: Jeremy sieht drei alte Frauen am Rande sitzen, die werden plötzlich jung und legen ein Ballett hin. Kameraschwenk zurück zu Isabella, während Elvis singt ‘It’s Now or Never‘.
    Die schriftstellerischen Fachsimpeleien zwischen Harvey und Jeremy sind so dünn wie Eisblumen, manche Szenen schwanken zwischen Klamauk und Klamotte. Kuhklau, Prügeleien oder Karaoke bestimmen das Niveau.
    Doch das vorhersehbare verschnulzte Ende ist kaum noch zu überbieten. Erst hatte ich Isabella versteckt im Zug vermutet, doch dann reitet sie nebenher mit einem zweiten Pferd. Wow! Wie hat Regisseur Mirman nur Harvey Keitel überredet hier mitzumachen? Den deutschen Untertitel ‘Schau nicht zurück‘ könnte man sinngemäß ergänzen ‘Schau nicht hin‘.K.V.