Shiro Tokisada von Amakusa

 J 1962

Amakusa Shiro Tokisada

Drama, Kriegsfilm / Antikriegsfilm, Geschichtsfilm 100 min.
6.90
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Diese Geschichte erzählt Ôshima souverän unsubtil als Parabel über das Scheitern der AMPO-Bewegung.

Shimabara, 1637: Die Bauern haben genug von der Unterdrückung durch den Schwertadel, erheben sich, stürmen unter Jesus!- und Maria!-Schreien die Festung, in der ihre Peiniger hausen, nehmen sie ein, werden bald aber ihrerseits belagert, so lange, bis sie besiegt und ihre Anführer gekreuzigt sind. Der Kopf dieses großen japanischen Bauernaufstandes war ein messianischer Mann namens Shirô Tokisada von der Insel Amakusa: Sein abgeschlagenes Haupt wurde in Nagasaki warnend ausgestellt.

Diese Geschichte erzählt Ôshima souverän unsubtil als Parabel über das Scheitern der AMPO-Bewegung, deren Zerschellen an äußeren wie inneren Umständen und falsch eingeschätzten Verhältnissen. Angemessen erkenntnisfördernd inszeniert er das Ganze denn auch: als ­ver­wegene Mischung aus brutal-naturalistischem Historienspektakel und Lehrstück mit steil sozrealistischen Momenten. Ein unbedingt wieder­zuentdeckendes Werk! (R.H.) (filmmuseum)

Details

Ôkawa Hashizô, Sasaki Takamaru, Môri Kikue, Ôtomo Ryûtarô, Oka Satomi, u.a.
Ôshima Nagisa
Ôshima Nagisa, Ishidô Toshirô

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