Shopgirl

 USA 2005
Romanze, Tragikomödie 106 min.
6.40
Shopgirl

Die liebenswerte Romantikerin Mirabelle träumt von der großen Liebe und einem aufregenden Leben als Künstlerin, während sie im wahren Leben einsam ist und einen langweiligen Job hat.

Die liebenswerte Romantikerin Mirabelle (Claire Danes) träumt von der großen Liebe und einem aufregenden Leben als Künstlerin, während sie im wahren Leben einsam ist und einen langweiligen Job hat. Doch eines Tages ändert sich alles, als sich gleichzeitig zwei Männer für sie interessieren: der liebensswerte Musiker Jeremy (Jason Schwartzman) und der ältere, distinguierte Ray (Steve Martin). So wird Mirabelles Leben von heute auf morgen zum reinsten Gefühlschaos...

Für alle Fans von Steve Martin ist "Shopgirl" ein absolutes Muss - denn Steve Martin spielt hier nicht nur eine der Hauptrollen, sondern hat auch die Romanvorlage sowie das Drehbuch zum Film geschrieben.

Details

Steve Martin, Claire Danes, Jason Schwartzman, Bridgette Wilson, Sam Bottoms, u.a.
Anand Tucker
Barrington Pheloung
Peter Suschitzky
Steve Martin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ist so das Leben?
    Steve Martin hat mit Anand Tucker seinen eigenen Roman verfilmt – sonst hätte es wohl auch niemand getan - und auch gleich die Hauptrolle als Ray Porter übernommen. Schauspielerisch ist er von den drei Protagonisten der schwächste. Er kann halt Komödien besser als abgebrochene Romanzen. Sein Konkurrent Jeremy (Jason Schwartzman) mausert sich immerhin von einem jugendlichen, durchgeknallten Arschloch zu einem adretten Youngster. Mirabelle (Claire Danes) probiert beide aus: den jungen mittellosen Sonderling Jeremy, der sich bei fehlendem Kondom mit einem Gefrierbeutel behelfen würde und dem reichen, älteren, charmanten Ray, der als Mid-50er Mirabelle mit Geschenken überhäuft, sich aber nicht festlegen will und nur eine Wärmflasche sucht. Beide überragt Claire Danes, die in einem Kaufhaus Handschuhe verkauft (Titel!), turmhoch. Sie kann echte Gefühle rüberbringen: Liebeskummer, Unsicherheit sogar eine tablettenabhängige Depression. So wird eine abgedroschene Allerweltsstory es doch wert angeschaut zu werden. Die Dialoge sind auch nicht gerade neu. Von Jeremy bekommt Mirabelle ‘Aufrichtigkeit und Zärtlichkeit‘. Bei ihrem Abschied sagt Ray ‘Ich habe dich geliebt. Es tut mir leid‘. Darauf hätte Loriot geantwortet ‘Ach was!‘ Ist so das Leben, wie uns der letzte Satz weißmachen will? Die Vorhersehbarkeit kann man mit einem Gefesselten vergleichen, der in einem finsteren Tunnel liegt und den Ausgang erspäht. Aber wie der Verleiher schon anmerkte ‘Beziehungen passen oft nicht wie ein Handschuh‘, vielleicht eher wie ein klischeehafter Boxhandschuh, dem symbolisch ein langer Bart anhaftet. Passt auch nicht!