Sin Nombre

 MEX/USA 2009
Drama, Romanze, Thriller, Abenteuer 02.07.2010 96 min.
7.60
Sin Nombre

Ein packender Thriller mit furiosen Bildern und zugleich eine berührende Love Story über zwei Menschen, deren Wege sich schicksalhaft kreuzen

Als Mitglied der Gang Mara Salvatrucha führt Casper ein Leben auf der Überholspur - Abspringen unmöglich. Als sich die Ereignisse überschlagen, trifft er eine folgenschwere Entscheidung und flieht aus den Fängen der Gang. Auch Sayra sehnt sich nach einer besseren Zukunft und kehrt ihrer Heimat den Rücken. Das Schicksal führt sie mit Casper zusammen: in dem Moment als er sich entscheidet, Sayra zu retten und dafür sein eigenes Leben zu riskieren. Mutig steht Sayra Casper auf der Flucht vor der Mara zur Seite, während sie durch die mexikanische Landschaft der Hoffnung auf ein neues Leben entgegenfahren...

Details

Paulina Gaitan, Édgar Flores, Kristian Ferrer, Paulina Gaitan u.a.
Cary Fukunaga
Marcelo Zarvos
Adriano Goldman
Cary Fukunaga
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ohne Namen
    Der Film ist zu Recht mit Preisen überhäuft worden. Ohne große Umschweife kommt es gleich zu einer stimmigen Hinführung ins Thema. Wir sind in der kriminellen Welt der Tattoos, der Gangs und der Slums. Die Männer bringen mit ihrem Macho-Gehabe die Gewalt ein, die Mädels die Emotionen. In expressiven Bildern werden die hier herrschenden Machtstrukturen einer brutalen Hierarchie geschildert. Exekutionen als Strafe neben einem brutalen Aufnahmeritual. Da ist kein Platz für Individualität, das Überleben sichert nur die Treue zur Gang. Wer da ausbricht ist tot. Casper (Edgar Flores) versucht es. Er rettet Sayra (Paulina Gaitan). Beide versuchen auf dem Dach eines Güterzuges, eine hier übliche Art zu reisen, über Mexiko in die USA zu gelangen. Das Milieu ist authentisch, die grausame Konsequenz bis zum Ende logisch und voller Spannung. Besonders der dramatischen Höhepunkte am Grenzfluss geht unter die Haut, weil hier auch noch Emotionen berührt werden. In der Figur des kleinen Smiley (Kristian Ferrer) wird die Werteskala deutlich, um die es hier unter anderem geht: Zuneigung und Vertrauen gegen Angst und Verrat. Und als Beweis immer wieder Mord. Casper und Sayra haben keine Chance, aber sie nutzen sie.
    Packend, emotional, lebensnah.


  • Sehr tragischer Film. Sehr viel Gewalt. Sollte eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Sehr gut gespielt.............