Spielbank Affäre

 DDR/S 1957
Drama 
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Eine Kritik am westdeutschen Wirtschaftswunder mit publikumswirksamen Elementen inszeniert.

Nachdem Pohl während der Dreharbeiten schwer verunglückt war, wurde SPIELBANK-AFFÄRE gekürzt und umgeschnitten - aus Furcht, die DDR-Zuschauer könnten von schnittigen Autos, westlicher Mode und Landschaft fasziniert sein, ja sogar zur Flucht angeregt werden. Im Gespräch war sogar ein Verbot des Films, das das Ministerium für Kultur aus Angst vor einem politischen Skandal jedoch ablehnte. Schließlich gelangte SPIELBANK-AFFÄRE nur in Schwarzweiß und Normalformat in die DDR-Kinos, während er im Westen (unter dem Titel PARKPLATZ ZUR GROSSEN SEHNSUCHT) in Farbe lief.

Nach alldem weigerte sich der Drehstab aus Protest, an der Premiere teilzunehmen. Pohl, der für seine UNBESIEGBAREN immerhin mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet worden war, zog seinen Namen zurück und verkündete im Norddeutschen Rundfunk öffentlich seinen Bruch mit der DEFA.

Länge: 94 Min.

Details

Rudolf Forster, Gertrud Kückelmann, Jan Hendriks, Peter Pasetti, Willy A. Kleinau
Artur Pohl
Martin Böttcher
Joachim Hasler
Artur Pohl

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