Stigmata

 USA 1999
Horror, Thriller 103 min.
6.20
Stigmata

Ein Priester soll die Hintergründe im Fall einer jungen Frau aufdecken, an der sich plötzlich die Wundmale Christis zeigen. Im Verlauf seiner Untersuchung gerät Kiernan in den Zwiespalt, der Frau zu helfen oder eine lang verschollene Prophezeiung zu vertuschen, die das Ende der katholischen Kirche vorhersagt.

Pater Andrew Kiernan (Gabriel Byrne), ein katholischer Priester und Wissenschaftler, berichtet dem Vatikan von einem neuen Wunder, das er in dessen Auftrag in Rio de Janeiro untersucht hat: Neben dem offenen Grab eines verstorbenen Priesters hat eine Madonnenstatue warme, blutige Tränen zu weinen begonnen. Kiernan schlägt vor, die Statue in den Vatikan zu bringen um sie dort von einem Fachmann begutachten zu lassen. Sein Vorgesetzter lehnt ab. Statt dessen wird Kiernan nach Pittsburgh geschickt, wo sich ein neues Wunder zugetragen haben soll.

Die 23jährige Frieseurin Frankie Page (Patricia Arquette) bekommt ein Souvenier aus Brasilien geschickt: einen hözernen Rosenkranz, den ihre Mutter einem Straßenbettler abgekauft hat. Als Frankie das Geschenk auspackt, passieren unheimliche Dinge: Kerzen flackern, Tauben materialisiert sich aus dem Nichts, Frankie fällt in Krämpfe und eine unsichtbare Macht versucht sie in der Badewanne zu ertränken.

Die Ärzte im Spital halten Frankie für eine Epileptikerin, die im Zuge ihrer Anfälle Visionen habe. Als sie an Frankies Handgelenken zwei tiefe Wunden entdecken, glauben sie, diese habe sich Frankie selbst beigebracht, in der Absicht, Selbstmord zu begehen. Doch der Anfall wiederholt sich. Weitere Wunden zeigen sich an Frankies Körper - den fünf Wundmalen Christi gleich, wie ein zufällig anwesender Prieser erkennt.

Pater Andrew beginnt zu recherchieren. Er deckt Zusammenhänge zwischen den Ereignisse in Pittsburgh und der weinenden Madonnenstatue ín Rio de Janeiro auf. Und er erkennt, dass bei alldem eine alte Schrift eine Rolle spielt, die vor Jahrzehnten in der israelischen Wüste gefunden wurden, die der Vatikan aber nach wie vor unter strengem Verschluss hält...

Details

Patricia Arquette, Gabriel Byrne, Patrick Muldoon, Jonathan Pryce u.a.
Rupert Wainwright
Elia Cmiral, Billy Corgan, Mike Garson
Jeffrey L. Kimball
Tom Lazarus

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • GRUSEL!!!
    ein wirklich guter film! einfach nicht zu viel drüber nachdenken, sondern einfach die gänsehaut geniessen...und davon gibts mehr als genug!

  • stigmata
    ich kann mich voll & ganz dem doch positiven grundtenor anschliessen- ein super film zu einem heiklen thema, eine gelungene sache! nzr mit dem exorzisten konnte ich keine parallele finden. weder thematisch noch im aufbau...- gott sei dank!!

  • ganz gut
    den vergleich zum mtv videoclip find ich gut. danke :)

    der film ist leider nicht wahnsinnig gut aber nett anzusehen. coole musik, starke farben. teilweise kitschig, teilweise langatmig.

    manchmal mit echt schwachen szenen durchzogen (exorzismus, etc.)

  • Interessant
    Stigmata ist der so ziemlich interessanteste Film der letzten Jahre, denn ich kenne keinen Film, der ein "heikles" Thema wie dieses so offen, aber auch interessant darstellt. Ich kann den Film nur weiterempfehlen.

  • Kann nicht alles!
    Stigmata ordnet sich nahtlos in die Reihe der mystischen Filme ein, die rund
    um den Millenniumswechsel über das zahlende Kino-Publikum hereingebrochen sind.
    Auch für Stigmata gilt, wieetwa für die neun Pforten, daß man eigneltich erwarten hätte können,
    daß Hollywood mehr aus einem hochgradig reizvollen Thema herausholt.

    Der Film leidet unter der blutüberströmten Effekthascherei seiner Macher. Die Mystik des Themas
    tritt dabei leider zeitweise in den Hintergrund. Aufgrund der Trailer hab ich mir mehr
    erwartet und war daher über die Trivialität leicht entäuscht. Dennoch ist Stigmata einer
    der besseren Filme der letzten Zeit. Wer Lust auf jede Menge Theaterblut gemischt
    mit ein bisserl Mystik hat, wird sicher gut bedient. Ein herzliches "Narf" von Pinky.

  • Stigmata
    Habe eben die Original-Version mir angesehen (Artis); naja irgendwo stand "unfreiwillig komisch", und das trifft es wohl auch - eine merkwürdige Mischung aus extremdoof (div. Kreuzigungsszenen, Nageleien) und verhältnismäßig cool, in manchen Momenten.
    Freilich würde ich niemand empfehlen reinzugehen -dafür langt der Film einfach nicht.

    Hm?
    Ich hatte mich ja sehr wohl auf den Film eingelassen - leider! Recht lächerliche Sache.
    Verschwitzte katholische Phantasien.
    Anmerkung: Vermutlich gibt es keine einzige Person, die tatsächlich stigmatisiert ist - allen, incl. Pater Pio, ist das Gegenteil nachgewiesen worden.

    Re:Hm?
    ich finde der film war einfach genial!der schluss war ein bisschen kitschig, mit den tauben und so...
    aber sonst war er wirklich gut.
    diese ganzen religiösen sprüche und evangelien gehen einen da ganz schön unter die haut... es kann leicht sein, dass manche, die schwache nerven haben, angst/zweifel vor der kirche oder gar vor gott bekommen.
    ich finde er ist sehenswert,einmal etwas ganz anderes als die anderen filme!

    Re:Hm?
    woher hast du diese information? ist eine ernsthafte frage und keine sinnlose kritik - also bitte um antwort!!

  • Kein "Exorzist"
    An den Film "The Exorcist" kommt der Film nicht heran. Er hat nicht diese düstere, exzellente und magische Stimmung. Dieser Film ist eher mit einem MTV-Video-Clip zu vergleichen mit ein paar stillen Momenten dazwischen. Sonst aber schrille Musik, schnelle Schnitte und fetzige Musik. Gabriel Byrne spielt wie immer sehr gut, und Patricia Arquette gefiel mir auch sehr gut. Näheres unter http://www.hyperion-film.com/kritiken99/stigmata.htm