Tanz auf dem Vulkan

 D 1938
Drama 86 min.
6.60
Tanz auf dem Vulkan

Mit den zeitgenössischen Vorzeigekünstlern Steinhoff als Regisseur (u. a. auch von "Hitlerjunge Quex") und Gründgens in der Rolle des diabolisch-revolutionären Debureau.

Unruhiges Paris 1830. Karl X. ist König und unbeliebt. Der wahre »König des Volkes« ist sein Cousin, Prinz Louis Philippe und noch ein anderer ... der Komödiant Debureau. Im »Thé tre des funambule« macht er sich mit seinem Spott über Karl X. zum tatsächlichen funambule, nämlich Seiltänzer der Politik - und wird dafür zum Tode verurteilt. Am Tag der Hinrichtung erhebt sich das Volk.

Mit den zeitgenössischen Vorzeigekünstlern Steinhoff als Regisseur (u. a. auch von HITLERJUNGE QUEX) und Gründgens in der Rolle des diabolisch-revolutionären Debureau und auch Anspielungen auf den britischen Premier Chamberlain (Regenschirm) ist TANZ AUF DEM VULKAN nicht einfach im Frankreich des 19. Jahrhunderts zu verorten. Goebbels rügte zwar den Film, von größeren Zensurmaßnahmen wurde jedoch - eventuell aufgrund der »einwandfreien « Besetzung - abgesehen. Lediglich Theo Mackebens Hit »Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da«, den Debureau am Weg zum Schafott erneut anstimmt, durfte wegen der Textzeile »Rebellion, Rebellion in den Katakomben« erst nach dem Krieg mit Gründgens Stimme auf Schallplatte erscheinen. Mephisto lässt grüßen ...

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Gustaf Gründgens, Sybille Schmitz, Gisela Uhlen, Ralph Arthur Roberts, Theo Lingen, Hans Leibelt, u.a.
Hans Steinhoff
Theo Mackeben
Ewald Daub
Hans Rehberg, Hans Steinhoff

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