Thank You For Smoking

 USA 2006
Tragikomödie 26.10.2006 92 min.
7.60
Thank You For Smoking

Eine bitterböse Satire auf die heutige PR-Kultur, basierend auf Christopher Buckleys hochgelobten Roman aus dem Jahr 1994.

Der Held des Films ist Nick Naylor (AARON ECKHART), oberster Pressesprecher von Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen. Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (WILLIAM H. MACY), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird. Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (ROBERT DUVALBpbeobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (KATIE HOLMES) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (CAMERON BRIGHT) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken...

Details

Aaron Eckhart, Maria Bello, Cameron Bright, Adam Brody, Sam Elliott, Katie Holmes, Rob Lowe, William H. Macy, u.a.
Jason Reitman
Rolfe Kent
Jim Whitaker
Jason Reitman
Foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Danke den Rauchern
    Beim Titel wird so getan, als ob es ein Werbefilm für die Tabakindustrie sei. Ganz im Gegenteil. Doch das Geniale ist, dass es auch kein moralinsaurer, stocktrockener Anti-Raucherfilm ist. Hier steht ein Lobbyist Nick Naylor (Aaron Eckhart) im Mittelpunkt. Das Drehbuch lässt ihn äußerst eloquent erscheinen und Aaron Eckhart kommt sehr sympathisch rüber. Er ist ein echter Charmer, dem man nicht widerstehen kann. So wie z-B. die Journalistin Heather Holloway ( schon etwas reifer, aber nicht schlecht Kathie Holmes). Es werden alle erdenklichen Argumente für und gegen das Rauchen intelligent witzig ausgetauscht. Und durch die Figur des Joey Naylor, dem Sohn des Lobbyisten, bekommt das Ganze auch noch einen sehr persönlichen Touch. Und dadurch kommt man dann zum Punkt. Alle kennen die Argumente gegen das Rauchen. Das hält die Leute aber nicht davon ab, zum Glimmstängel zu greifen. So läuft es auf ein Plädoyer für den freien Willen eines freien Menschen hinaus. Und das ist auch gut so. Natürlich kommt ein pfiffiger Typ wie Naylor überall unter. Er könnte auch den Eskimos Eis verkaufen. Mit dem geistreichen Darüberstehen verfehlt der Film seine Wirkung nicht. Und man wird außerdem noch gut unterhalten. Klasse!

  • hingehen!
    der film ist für fast alle s e h r unterhaltsam - einzig bei den "großen kindern" so zwischen 10 und 14 sind vielleicht mädchen weniger interessiert. buben in diesem alter hingegen sollen unbedingt hingehen - möglichst mit ihren vätern, und zwar auch dann, wenn sie von ihnen getrennt leben - dieses thema wird - unvermutet - im film sehr feinfühlig verarbeitet. und jeder, der beruflich mit interessensvertretung zu tun hat, wird in dem film nicht nur (viel)lachen, sondern auch was lernen.