Ganz weit hinten

 USA 2013

The Way, Way Back

Tragikomödie 06.12.2013 ab 0 103 min.
7.40
Ganz weit hinten

Während seiner Sommerferien findet ein introvertierter 14jähriger Junge im Manager des "Water Wizz Water Park" einen unerwarteten Freund und beginnt langsam weltoffener zu werden.

Die Sommerferien stehen an. Für den 14-jährigen, eher etwas schüchternen Duncan (Liam James) heißt das, diese gemeinsam mit seiner Mutter Pam (Toni Collette), ihrem neuen Freund Trent (Steve Carelbpund dessen Tochter Steph (Zoe Levin) in einem Ferienhaus am Meer zu verbringen. Da Duncan weder mit dem sehr dominanten Trent noch mit der pubertierenden und ihn ignorierenden Steph so richtig zurechtkommt und überall aneckt, verbringt er seine Zeit lieber im Aquapark "Water Wizz". Als er hier auf Owen (Sam Rockwelb| einen sorglosen Angestellten des Parks, trifft und sich mit ihm und dem restlichen Personal anfreundet, scheint der Sommer doch noch einige positive Überraschungen für Duncan bereit zu halten...

Details

AnnaSophia Robb, Steve Carell, Toni Collette
Nat Faxon, Jim Rash
Rob Simonsen
John Bailey
Nat Faxon, Jim Rash
Thimfilm
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der Weg ist das Ziel
    Es ging Peter Weir nicht um einen Ausbrecherfilm aus dem Gulag im üblichen Sinne. Wenn man den Anfang bedenkt und besonders das lange Ende, so ist hier der Weg das Ziel. Die erschütternde Eingangsszene zeigt wie durch den Verrat der eigenen Ehefrau ein Unschuldiger ins Straflager kommen kann. Das steht symbolisch für Stalins System der Massenverurteilung. Und am Ende gibt es Zusammenfassung vom Zusammenbruch des Kommunismus mit der Solidarnosz, dem Eisernem Vorhang und dem Fall der Berliner Mauer.
    Dazwischen versucht eine Gruppe von sechs Männern sich vom Gulag nach China/Indien durchzuschlagen. Klar dass das gelingt. Hier stehen die Strapazen im Vordergrund. Es gibt wenig Spektakuläres. Nur Schneestürme, Sandstürme etc. Ein Überlebenskampf, der für die Hälfte der Teilnehmer über die Grenze der Ausdauer hinausgeht.
    Die Idee stammt von Janusz einem Polen (Jim Sturgess). Er wird auch als letzter abtreten, nachdem er am Ziel ist. Er ist quasi der Kopf der Truppe. Daneben beeindruckt noch Ed Harris als ‘Harter Knochen‘, den erst die einzige Frau Irena (super Saoirse Ronan) auf die emotionale Schiene schubsen muss. Als Typ überzeugt hier noch Valka (Colin Farrell). Mit Tattoos übersäht sticht er schon mal zu. Er ist ein echter Verbrecher. Er wird die Grenze nicht überschreiten. Die UdSSR ist sein Gefängnis. Damit beginnt auch der Auflösungsprozess der Gruppe. Sie haben kein gemeinsames Ziel: den Ausbruch. Manche rafft der Tod dahin, Ed geht nach Lhasa. Andere landen an der Chinesischen Mauer. Wir sehen schier unmenschliche Strapazen im Wechsel mit langen Gesprächen vor einer eindrucksvollen, weil auch äußerst abwechslungsreichen Kulisse. Das ist gute Unterhaltung. Gemessen an der Mainstreamskala liegt der Film im oberen Drittel.