The Astronaut Farmer

 USA 2007
Drama, Abenteuer 18.04.2008 104 min.
6.30
The Astronaut Farmer

Auf der Farm von Charles Farmer (Billy Bob Thornton) in Story/Texas dreht sich alles um den Weltraum und wie man ihn erobern könnte.

Mit unverbrüchlichem Erfindergeist bastelt Charles Farmer an einer Rakete, die ihn eines Tages in den Weltraum fliegen soll. Seit seiner Kindheit verfolgt Charlie Farmer diesen Traum, nutzt das Kinderkarussell als Beschleunigungsmesser, den Hausarzt als militärischen Gesundheitstechniker. Die Kinder gehen nicht mehr zur Schule, sondern bekommen Pfannkuchen in Planetenform zum Frühstück und wachen über die Farmersche Bodenstation. Und tatsächlich scheint ihm das Unmögliche zu gelingen - bis sich ihm die Sicherheitsvorschriften einer krisengeschüttelten Weltmacht in den Weg stellen. Bei dem Versuch, 10.000 Liter Brennstoff zu kaufen, werden FBI und CIA auf den Weltraum-Cowboy und seine hausgemachte Rakete aufmerksam und ihnen im Schlepptau folgt eine sensationslüsterne Medienmaschinerie. Farmers ungebändigte Vorstellungskraft und der Zusammenhalt seiner Familie sind zu einer Bedrohung für die nationale Sicherheit geworden.

Details

Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Max Thieriot, Bruce Dern u.a.
Michael Polish
Stuart Matthewman
M. David Mullen
Michael Polish, Mark Polish
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Daddy der Held
    Der überbordende Optimismus der Amerikaner feiert hier fröhliche Urstätt. Wir Europäer sind viel zu nüchtern, um uns so eine hanebüchene Story auszudenken, dass es einem Privatmann gelingt, von seinem Acker aus eine selbstgebastelte, bemannte Rakete in den Orbit zu schießen. Billy Bob Thornton spielt diesen Charles Farmer, und hier schaut er sogar oftmals freundlich drein, unterstützt von den beiden Bruces: Willis und Dern. Der eine ist als Verneigung vor dem früheren Weltenretter gedacht, der zweite ist fürs Gefühl zuständig – und stirbt zur Unzeit. Den weiblichen Part hat Virginia Madsen übernommen, die als Figur etwas unbefriedigend angelegt ist. Sie ist einerseits mit viel Hingabe Ehefrau und Mutter, also ganz Emotion, verliert andererseits aber nicht die Realität und die Unmöglichkeit des Unternehmens aus den Augen.
    Lichtmäßig kommt die Story als überzuckertes Märchen daher (goldbraune Farben dominieren) mit vielen Sonnenuntergängen garniert. Zeitweise geht es sogar in Richtung Gesellschaftssatire mit Medienhype und Werbeträgern, wobei wie immer die Erwartungen ins Kraut schießen. Am Ende ist Daddy der Größte und alles ist wieder FFE. Selbst die finanziellen Engpässe werden eingeebnet und es ergibt sich für Familie Farmer ein Weg in eine güldene Zukunft. Etwas schal.