The Crime of Doctor Crespi

 USA 1935
Horror 63 min.
5.50
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Als Dr. Crespis ehemalige Freundin ihn anfleht, ihren jetzigen Angetrauten durch seine anerkannten ärztlichen Kenntnisse zu retten, sieht dieser seine Chance gekommen, sich an dem verhassten Nebenbuhler zu rächen.

Er verabreicht ihm ein Mittel, durch dessen Wirkung er völlig bewegungsunfähig wird. Man erklärt den armen Mann für tot und begräbt ihn, doch zwei Kollegen von Dr. Crespi schöpfen Verdacht. Sie graben den Leichnam aus. Als sie zwecks einer Autopsie in die Leiche schneiden, erhebt sich der vermeintlich Tote und flüchtet durch die Spitalskorridore, wo er auf Dr. Crespi trifft, der den Anblick des zu früh Begrabenen nicht verkraften kann. Die Performance von Stroheim macht diesen Low-Budget-Streifen des damals populären Subgenres »Verrückter Arzt rächt sich an Durchschnittstypen, der ihm seine Frau gestohlen hat« sehenswert. Er spielt diesen seltsamen kettenrauchenden Charakter, der an unerklärlichen Stimmungsschwankungen leidet, ein Babyskelett als Maskottchen hält und eine erfrischende Ungeduld mit den allzu ernsten romantischen Idioten um ihn herum an den Tag legt, mit einem Sinn für Ironie und trotzdem bedrohlich. (Text: Filmarchiv Austria)

Details

Erich von Stroheim, Harriet Russel, Dwight Frye, Paul Guilfoyle, John Bohn, Patsy Berlin
John H. Auer
John H. Auer, Lewis Graham, Edward Olmstead frei nach der Short Story The premature burial von Edgar Allan Poe

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