The Great Raid - Tag der Befreiung

 USA/Australien 2004

The Great Raid

Drama, Action, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 132 min.
6.70
The Great Raid - Tag der Befreiung

Erzählt wird die wahre Geschichte eines Himmelfahsrtskommandos auf den Philippinen im Jahr 1945: das 6. Ranger Batallion unter Lieutenant Colonel Henry Mucci will 500 amerikanische Kriegsgefangene Befreien.

Während des Zweiten Weltkrieges befinden sich über 500 amerikanische Soldaten in japanischer Kriegsgefangenschaft in einem Lager auf den Philippinen, wo sie tagtäglich der Willkür und der harten Behandlung ihrer Bewacher ausgeliefert sind. Um die Soldaten zu befreien, wird eine Spezialeinheit unter der Leitung von Colonel Henry Mucci (Benjamin Bratt) beauftragt, in das Lager vorzudringen. Dazu müssen sich die todesmutigen Männer 50 Kilometer hinter die feindliche Linie wagen. Um ihre Kameraden aus dem schwer bewachten Lager der Japaner zu befreien, gehen die Soldaten ein hohes Risiko ein und wagen eine der größten und spektakulärsten Rettungsaktionen der amerikanischen Militärgeschichte ...

Details

Joseph Fiennes, Benjamin Bratt, James Franco, Mark Consuelos, Connie Nielsen u.a.
John Dahl
Hossein Amini, Hossein Amini
Buena Vista International

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der große Angriff
    John Dahl wollte eine der größten militärischen Rettungsaktionen des 2. Weltkrieges dokumentieren. Er tut dies in dunklen, bräunlich-schwarzen Bildern, die noch durch Originalaufnahmen unterstützt werden und so die historische Wahrheit belegen sollen. Bei Nachtaufnahmen ergeht es dem Zuschauer wie dem Feind: fast nichts zu erkennen. Der Film wirkt etwas distanziert, kommt aber auch nicht ganz ohne Emotionen aus. Dann klingt schon tiefe menschliche Tragik an, die besonders eindrucksvoll ist, weil so wohl dosiert. Es wird die Zusammenarbeit zwischen der US Army und philippinischen Streitkräften dargestellt. Hier agiert ein Pärchen (Fiennes/Nielsen) für dieselbe Sache, aber von unterschiedlichen Positionen aus. Dahl macht daraus keine erfüllte Liebesgeschichte wie sonst üblich mit finalem Kuss und Geigenuntermalung. Das letzte Zusammentreffen der beiden erlebt nur sie, d.h. es ist etwas einseitig. Natürlich haben die Japaner hier schlechte Karten. Sie sind die ständig brüllenden und brutal mordenden Barbaren. Doch ihre Gräueltaten schockieren zwar, werden aber nicht überbetont. Es geht nicht um Ruhm und Ehre Einzelner, sondern um Anerkennung und Respekt vor dem ganzen Unternehmen. Ein in mehrfacher Hinsicht düsteres Drama des Krieges, das seine Wirkung nicht verfehlt.