The International

 USA 2009
Thriller, Action 13.02.2009 118 min.
6.50
The International

In Tom Tykwers ebenso intelligentem wie rasantem Action-Thriller will ein Interpol-Agent eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen.

Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt - nicht einmal vor Mord - um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können.

Details

Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Luca Calvani, Remy Auberjonois u.a.
Tom Tykwer
Reinhold Heil
Frank Griebe
Eric Singer
Sony Pictures

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Einer gegen die Bank
    Ein spannender Krimi mit ernüchternd visionärem Inhalt aus der Bankenbranche. Gleich die Anfangsszene bringt Spannung auf hoher Ebene und hält sie auch mit guten Tempowechseln über die eindrucksvolle Schießerei im Guggenberg bis hin zu einer verblüffenden Lösung, die mit einem lapidaren ’Gracie!’ beendet wird. Eine Aussage zum Schmunzeln, die alles ein wenig relativiert. Die Mordanschläge verfolgen das Prinzip der Kennedy-Morde und verdeutlichen die tödliche Macht des Kapitals. Die Dialoge enthalten Aussagen wie ’Gerechtigkeit ist eine Illusion’ und ’Man kann der Bank innerhalb des kapitalistischen Systems nicht das Handwerk legen’. Mit der Figur, die Armin Müller-Stahl darstellt, kommt dann noch echte menschliche Tragik ins Spiel. Und seine philosophischen Überlegungen haben durchaus Niveau. Sicherlich hat Tykwer mit dieser internationalen Koproduktion den Weltmarkt bedient. Der deutsche Rahmen ist für ihn längst zu eng. Gekonnte Action mit Tiefgang. Davon will man mehr sehen.

  • Gute Story - Teil 1
    Anfangs dachte ich mir he was für ein Filmtitel, International was? Krawattenträger, internationaler Kanaldeckelbauer, Internationaler Seifenbehälterliebhaber, internationaler Drogenkurierpapierdeckelbriefmarkenabschlecker? Ja und ich wurde sehr positiv überrascht mit einem Clive Owen der wirklich gut in solche Rolle passt.

    Also der TOM Twyker ein Deutscher Regisseur der Mal ein paar Filme machte die mir nicht gefielen hat auch den gemacht und ich muss sagen er ist gut, Die Handlung einfach. Also da ist Mal der Agent von Interpol, der LOUIS SALINGER den Clive Owen spielt der mir sehr gut hier gefallen hat weil er wirklich so dass richtige James Bond für Arme Image hat, Also der hat eine Staatsanwältin aus New York, die ist seine Bekannte, ELEANOR WHITMAN nennt sie sich, von Naomi Watts wird sie gespielt die ja in King Kong so gut war, und ja hier war sie eher leider etwas austauschbar.

    Also beide haben eine Aufgabe, sie ermitteln gegen eine der mächtigsten Banken der Welt, die International Bank of Business and Credit (IBBC) mit Sitz in Luxemburg weil die eine ganze Menge Dreck am Stecken hat. Sie kommen dahinter das sie mit Waffenhandel zu tun hat, mit Geldwäsche, und dass sie den Militärputsch in Afrika unterstützt was auch klar ist was leider auch viele Banken wirklich machen. Diese Bank hat nur ein Ziel, sie deckt die Schulden eines Landes und kontrolliert dafür dass Land die Bodenschätze und hat so Einfluss einfach auf alles was sie will, sehr mächtig und gefährlich die IBBC.

    SALINGER kommt so dahinter dass egal von der Mafia der MI 6, der CIA, dass FBI dass viele Regierungen mit stecken und steht einfach alleine da und ist nicht bereit aufzugeben aber will weiter machen. So was wie „Allein gegen die Mafia“ Nur ist dass hier weit raus realistischer gemacht, nicht so Serienhaft und man merkt wirklich und richtig oft die Gefährlichkeit dahinter. Auch wenn dass Verständnis vom Film zu Lasten von der Anspruchsvollheit steht oder geht. Also der Film ist anspruchsvoll aber man muss auch zu viel nachdenken was mir nicht so gefällt, Also bei Filmen was meistens eh meine Freundin übernimmt.

    Tja und in dem Film geht s Grund, man sieht viele Orte, viele Schießereien die sehr realistisch sind, Vom Hauptbahnhof in Berlin über Mailand bis zu einer Schießerei im Guggenheim Museum in New York City verfolgt er die Spuren der Auftragsmörder und Drahtzieher. Klar dass er Anweisungen bekommt alles einzustellen aber er ist mutig und macht auch alleine weiter ohne seine Freundin.

    Dann erwischst er den der für die Bank den Waffenhandel macht und ist in Istanbul aber da passiert so viel, ja schwer zu erzählen, einfach anschauen.

    Der Film rockt deinen Puls, er hat reißerische aber nicht übertriebene Szenen, er intelligent, nicht witzig, nicht unnötige Liebesszenen, ist auf Spannung aufgebaut, er ist ein Top Thriller er hat gute Darsteller, es ist ein Film der sicher nicht dass Genre neu erfunden hat, Bourne war spannender, aber der hier ist mehr so was für intelligente Leute, Also ein wirklich guter Film.

    Der Film hat eine gute Atmosphäre, dass deutsche Filmförderungs Fonds Dings hat den Film auf 5,8 Millionen gefördert, Euro, weil er eben in Deutschland auch spielt der Film, weil mein Liebling Armin Müller Stahl mit der tollen Stimme mitspielt der mir als Sprecher von „10.000 B.C.“ sehr gut gefallen hat, und ja es wurde viel in den Babelsberg Studios in Berlin gedreht. Außerdem wurden diverse Aufnahmen in der VW Autostadt in Wolfsburg fertig gestellt. Unter anderem ist das Phaeno als 'Calvini castle' am Iseo-See in Norditalien zu sehen sowie wird die Autostadt selbst als IBBC Hauptquartier dargestellt. Also so auch international.

    Und die IBBC im Film ist so was wie eine Anspielung auf die BCCI, die Bank of Credit and Commerce die in Geldwäsche, Waffenhandel und Drogenhandel im Auftrag von Regierungen, Geheimdiensten und Terrororganisationen verwickelt war, und da wird der Film schon spannender,

    Minni Bond - Teil 2
    denn viele Banken haben leider schon so mit Waffen zu tun gehabt. Im Film wird ein Calvini erschossen, in Italien, dass ist eine Anspielung auf Roberto Calvi, ein Banker der Mafia, der auch gestorben ist und man weiß bis heute nicht wie und wieso.
    Ach ja in einer Szene, Jonas Skarssen als er mit Cassian Skarssen redet, seinem Sohn im Film, sie sprechen Dänisch falls sich wer fragt. Was bei TOM dem Regisseur auffällt, er hat oft viele Profil Aufnahmen von Clive gemacht, vielleicht mag er ihn in dem Film geht viel zu Bruch, Vielleicht ist Twyker Mal Glaser gewesen.

    Eine Szene im Film ist auch gut. Da gab es einen Präsidenten der wie Kennedy war, ja der wurde auch erschossen, der hatte einen Lieblingssatz „Il futuro che desidero” und der kandidiert für den Posten des Ministerpräsidenten. Wie Berlusconi. Auf einem Mailänder Prunkplatz hält Calvini eine Wahlkampfveranstaltung, direkt nach seiner Rede will er mit SALINGER und WHITMAN sprechen. Ja und er stirbt und ich finde dass ist schon gut. Weil je früher wer stirbt in einem Thriller desto mehr Zeit bleibt im Film dass ganze aufzuklären und man sieht dass im Film wie in der Serie „24“ die auch sehr gut ist, aber ich bevorzuge doch Filme.

    Der Armin spielt ja den Wilhelm Wexler, im Film ein ehemaliges Stasi Mitglied da dachte ich he der Film wird interessant, aber leider hat TOM daraus nicht viel gemacht, denn auch wenn im Film viel Paranoia drinnen ist und der Film wie aus den 70 er Jahren scheint, so Miss Marple mäßig, es fehlt einfach dass gewisse Aha Erlebnis, zu viel ist schon die Stasi durch den Kakao gezogen worden da fehlt einfach dass Mystische dass ist im Film nicht vorhanden, nicht immer leider.

    Was aber an TOM dem Regisseur gut ist, der lässt den Film in vielen Städten spielen und er sucht sich für die Kamera immer gute und schöne Bilder aus die gut wirken. Das gefiel mir, Also auch Zeitlupe, auch Großaufnahmen, keine Wackelkamera, da bin Ich echt froh. Nein mir hat der 115 Minuten Film über den es nicht viel zu erzählen gibt gefallen, aber nicht perfekt, er zeigt die Banken als Große Schweine der Welt und zeigt auf was wirklich hinter den Bühnen abgeht auch wenn noch mehr drinnen wäre.

    90 von 100

  • Ende schlecht - alles gut
    Der Film hat vielversprechend begonnen, lief auf hohem Niveau über die Mitte und konnte scheinbar zum Ende hin nur mehr nachlassen. Trotzdem - so schlecht, wie es sich hier von manchen Postern darstellt, ist der Film nicht. Die Story ist ja jetzt nicht ganz so prickelnd neu, aber die Darsteller sind sehr gut und die Locations (Guggenheim in New York) wirklich beeindruckend. Entspanntes Kinoerlebnis - an das man sich wahrscheinlich eine Woche später nicht mehr erinnert....

  • Re:sehr spannend!!!
    die erste Hälfte ist wirklich nicht schlecht und spannend,
    leider verliert der Film je länger er dauert und das Ende ist
    eigentlich nur dazugepfuscht, damit dann endlich der demotivierende Abspann gezeigt werden kann.