Der letzte König von Schottland

 GB 2006

The Last King of Scotland

Drama, Biografie 16.03.2007 121 min.
7.70
Der letzte König von Schottland

Ein junger Schotte wird zum Leibarzt des ugandischen Diktators Idi Amin.

Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist in Uganda am Ziel
seiner Wünsche angelangt: Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin (Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum
Kreis der engsten Vertrauten. Verwöhnt und vom Luxus berauscht, übersieht Garrigan zunächst die Gräueltaten, die um ihn herum geschehen. Als er dann doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen Schützling ...

Die Verfilmung des preisgekrönten Romans THE LAST KING OF SCOTLAND von Giles Foden bietet einen tiefen Einblick in die Innenwelt einer Diktatur. Forest Whitakers brillante Darstellung des Idi Amin (für die er den "Golden Globe" erhielt) liefert ein differenziertes Porträt der Verführbarkeit des Menschen durch die Macht und nimmt das Publikum mit auf eine spannungsgeladene Reise in ein Land am Rande des Untergangs.

Details

Forest Whittaker, James McAvoy, Kerry Washington, Gillian Anderson u.a.
Kevin Macdonald
Alex Heffes
Anthony Dod Mantle
Jeremy Brock nach Giles Foden
CentFox Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Erwarten Sie nicht zuviel
    Ich mag Forest Whitaker. Seine beste Rolle war - und bleibt - Ghost Dog. Wer sich im "König von Schottland" ähnlich intensives Schauspiel erwartet wird enttäuscht. Wer sich ein Psychogramm eines charmanten Massenmörders ethnischen Ausmaßes erwartet, wird enttäuscht. Wer sich eine Reise seines Gefolgsmannes ins Innerste seiner Seele, ins "Herz der Finsternis" erwartet, wird enttäuscht. Und sogar wer sich einen Einblick in das großartige Phänomen "Afrika" erwartet, wird enttäuscht. Im ersten Fall empfehle ich "Hannibal", im zweiten "Apokalypse Now", im letzteren "Die weiße Massai".
    Und selbst das Grundthema des Filmes, die Begegnung zwischen einem lebensfrohen Idealisten und einem tödlichen Soziopathen wirkt schal, wenn man einmal Marlon Brando sagen hörte: "Du kommst in mein Haus, aber du zeigst mir keinen Respekt."
    Wer sich nichts erwartet, wird mit einem Film bedient, der ganz gefällig ist, kaum weh tut, lansam beginnt und brutal endet. Fast jedenfalls. Denn auch ein Massenmörder hat Träume.

    Re:Erwarten Sie nicht zuviel
    also ich kenne sehr viele whitaker filme und dieser muß sich nicht verstecken. tatsächlich war diese eine der besten seiner leistungen, gerade wegen der vielschichtigkeit des charakters. die begriffe "soziopath" oder "massenmörder" sagen eigentlich nichts über die ursprünge und hintergründe seines handelns aus - gerade das wollen wir ja im film sehn - und das haben wir bekommen. vielleicht nicht für alle leute gleichermaßen durchschaubar bzw erfassbar - aber es ist alles drin um ihn zu verstehen.