Der Mieter (aka. Der Schrecken von London)

The Lodger: A Story of the London Fog

GB, 1926

DramaStummfilmThrillerKrimi

Ein mysteriös erscheinender Untermeiter wird fälschlicherweise für einen Serienmörder gehalten, der in London sein Unwesen treibt.

Min.99

London im Nebel. Das Gaslicht durchdringt die Nacht kaum. Schattenhafte Gestalten huschen durch die Gassen....am Ufer der Themse liegt eine tote blonde Frau. Ein Serienkiller hat seine Visitenkarte zurückgelassen: Der Rächer hat wieder zugeschlagen.

Währenddessen zieht ein neuer Untermieter ins Heim der Familie Buntings. Ein dunkler Mann mit seltsamen Angewohnheiten. Er verläßt nächtens das Haus um durch die nebligen Gassen zu streifen und in seinem Zimmer verwahrt er das Bild einer jungen blonden Frau.

Kein Wunder, daß Joe Betts, Police Detective und Verlobter der Tochter des Hauses, Verdacht schöpft. Argwöhnisch und eifersüchtig betrachtet er den neuen Untermieter. Und auch die blonde Daisy zeigt Interesse an dem mysteriösem Mann.

The Lodger ist Hitchcocks erster suspense-thriller. Vorher drehte zwei Filme in Deutschland und lernte dort die expressionistischen Filme Murnaus kennen, dessen Einflüsse unverkennbar sind. Als Stummfilm ist The Lodger vor allem auf visuelle Effekte zum Spannungsaufbau angewiesen, und Hitchcock läßt bereits in diesem frühen Werk erkennen, wie sehr er die Manipulation der Emotionen des Publikums beherrscht.Daneben bietet The Lodger auch bereits die typisch Hitchcock'schen Motive und Gimmicks: ein unfähiger cop, ein unschuldig Verfolgter, das Spiel mit der Unsicherheit über die Identität der Protagonisten, Andeutungen über die Seelenverwandtschaft zwischen Gut und Böse (auch das Ziel des Helden ist es, zu töten - wenn auch den Mörder) der obligatorische Cameo-Auftritt by the Master himself und nicht zuletzt die ebenso obligat blonde Heldin.

IMDb: 7.3

  • Schauspieler:Marie Ault, Arthur Chesney, June, Malcolm Keen, Ivor Novello

  • Regie:Alfred Hitchcock

  • Autor:Alfred Hitchcock, Eliot Stannard

Für diesen Film gibt es leider keine Vorstellungen.