Nanny Diaries

 USA 2007

The Nanny Diaries

Komödie, Literaturverfilmung 17.10.2008 106 min.
6.20
Nanny Diaries

Bestseller-Verfilmung mit Scarlett Johansson: Eine College-Absolventin wird durch Zufall Nanny und muss den verwöhnten Spross einer New Yorker Familie bändigen, wobei sie allerhand erlebt.

Annie Braddock (Scarlett Johansson) hat ein Problem. Kaum in New York angekommen,
setzt sie ihr erstes Bewerbungsgespräch in den Sand. Eins ist klar: Die College-Absolventin
hat keine Ahnung, was sie aus ihrem Leben machen soll. Sie braucht eine Pause. Im Central
Park wird Annie ihr neuer Job in Form eines Fünfjährigen sprichwörtlich vor die Füße
geworfen: aus Annie wird Nanny.
Von nun an gilt es, den verwöhnten Spross der Familie auf der Upper East Side im Zaum zu
halten und zwischen der hochmütigen Mutter Mrs. X (Laura Linney) und deren versnobten
Weltanschauung nicht unterzugehen. Diese ist mit zeitintensiven Lunch-Verabredungen,
Charity-Dinnern, Yoga-Stunden und der Aufrechterhaltung des schönen Scheins ihrer
angeschlagenen Ehe beschäftigt. Ehemann Mr. X (Paul Giamatti) amüsiert sich derweil
lieber mit einer Kollegin anstatt mit Frau und Kind. Als sich Annie und Sohn Grayer gegen
Tofu-Gerichte, Französisch-Stunden und die nervigen Erziehungsversuche der Mutter
verbünden und der unwiderstehliche Nachbar Hayden (Chris Evans), genannt Harvard
Hottie, in ihr Leben tritt, ist das Chaos perfekt.

NANNY DIARIES entführt den Zuschauer in die strahlend schöne, aber knallharte Welt von
Manhattans besserer Gesellschaft. Basierend auf dem US-Bestseller "Die Tagebücher einer
Nanny" ist der Film eine romantische und spritzige Hommage an alle leidgeprüften
Kindermädchen dieser Welt. Neben Scarlett Johansson ("Lost in Translation", "Scoop")
brillieren Laura Linney ("Die Geschwister Savage", "Kinsey") als verbiesterte Society-Lady
und Paul Giamatti ("Sideways", "Robots") als testosterongesteuerter Mitvierziger. Unterstützt
werden sie von Grammy-Gewinnerin Alicia Keys, die Annie als unverwüstliche Freundin
Lynette auf ihrem turbulenten Ausflug in die New Yorker High Society zur Seite steht.

Details

Scarlett Johansson, Laura LInney, Paul Giamatti, Chris Evans, Alicia Keys, u.a.
Shari Springer Berman, Robert Pulcini
Mark Suozzo
Terry Stacey
Shari Springer Berman, Robert Pulcini, nach dem gleichnamigen Roman von Emma McLaughlin und Nicola Kraus
Senator

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nanny Annie
    Es ist eine ganz leicht ironisch-kritische US Gesellschaftskomödie mit einem stellenweise – vor allem gegen Ende hin – leicht dramatischen Touch. Vor allem die Ladies der New Yorker High Society werden hier herrlich von Laura Linney kolportiert. Sie spielt die Mrs X arrogant und herablassend, mitten in einer Ehe, die am Ende ist und entdeckt erst am Schluss das wahre Mutterglück. Doch im ganzen Film ist kein Herzblut drin, nur eifriges Bemühen. Angefangen vom mehrfachen Bezug auf Margret Mead, der Ethnologin, bis zum doppelt gemoppelten Ende, wo Annie Braddock (Scarlett Johansson) alles nochmal raus lässt, was so in der Familie X schief gelaufen ist. Dabei ist alles passiert, was so einem Kindermädchen passieren kann. Graham ist anfangs einer jener Kids, die Tennessee Williams ‘halslose Monster‘ genannt hat. Er muss mal, er kotzt, wird krank, macht Sauerei und liebt die Nanny natürlich erst am Ende. Auch der meistens abwesende und abweisende Mr X (Paul Giamatti) grapscht Annie eigenartigerweise nur halbherzig an den Hintern. Bleibt nur als einzig positiver Gag, der optische und musikalische Hinweis auf Mary Poppins mit dem roten Schirm, aber auch nur ganz flüchtig und ganz kurz. Da war mehr drin. Vielleicht war von zwei Regisseuren einer zu viel.

  • Ich habe bessere gesehen - T 3
    Was den Film wieder aufwertet sind einige Szenen mit viel Licht und etwas Fantasie, das passt gut rein. Laura Linney als Mutter spielt recht gut die Mrs. X finde ich und Mr. X der nie Zeit hat für seine Familie, ja so ein Typ ist ein Trottel, dem Geld wichtiger ist und die Mutter auch. Ja ich mag solche Leute sowieso nicht aber man hätte wenigstens im Film mehr Spannung reinbringen können mehr Suspense, ja es war mir einfach zu wenig um eine gut Wertung abzugeben. Wenn Annie dann endlich der Kragen platzt und zum Rundumschlag ausholt, dann darf man auch gerne mal Schadenfreude empfinden. Hätte aber mehr sein können.

    Jedenfalls die 60 Punkte schafft er

  • Spannend war er nicht - Teil 2
    und einfach zu Faul war seine Rolle zu lesen oder einfach besser schauzuspielen und dass nur weil er schon genügend Geld hatte, oder in der Nacht vor dem Film zu wenig Sex hatte.

    So und ungefähr so in der Mitte kam mir die Türkische Hausmutter und Fensterputzerin Scarlett vor. Der Film ist natürlich spannend, ungefähr so wie die 88. Folge von Big Brother, was nicht heißt dass der Film blöd ist und unnötig, ne er ist ein guter Ersatz für Valium. Im Film erfährt man wenn man aufpasst dass die blöde Kuh Mrs. X eigentlich Alexandra heißt und Hottie heißt in Wirklichkeit Hayden wie oben schon in der Handlung beschrieben.

    Am Ende vom Film z.B. liest Harvard Hottie einen Brief von Mrs. X vor und liest aber was anderes als es am Brief steht obwohl er es abliest, dass ist auch ein toller Goof. Da war auch eine Szene als Annie Ihr Schützlingskind Grayer einladet, und so ein anderer Typ ist da, dann dekorieren die eine Torte und dann patzt sich die gute Scarlett an und in der nächsten Szene hat der Fleck einfach den Platz gewechselt und auch die Farbe, also ein Zauberfleck am T-Shirt von der Guten blonden Scarlett.

    Tja, das Buch basiert auf einem Bestseller von 2 Frauen, nämlich - Emma McLaughlin und Nicola Kraus und da geht es eigentlich um einen Kulturschock der besonderen Art, denn die Hauptperson Annie kommt aus gewöhnlichen Verhältnissen und trifft auf die Upper Class in New York, also die Reichen die nicht wissen wie sie normal leben sollen weil sie keine Probleme haben und diese Gesellschaft wird dargestellt durch ein zerrüttetes Ehepaar das einfacherhalber als Mr und Mrs X auftritt. Ja wahrscheinlich haben die 2 Frauen keine Namen gewusst und da die 2 wahrscheinlich Legastheniker mit Alzheimer sind haben die halt die Figuren Mr. X und Mrs. X genannt.

    Die Frau X ist immer in Wohltätigkeitsorganisationen unterwegs, Ihre Freundin regt sich auf weil sie nur 1 Million US $ bekommt als sie sich von Ihrem Mann scheiden ließ und die Gespräche der Reichen da im Film sind zwar nicht so viel, aber ich könnte am liebsten dreinschlagen, weil die Typen da im Film haben 0 Ahnung von 250 Millionen Christen die weltweit verfolgt werden und auch keine Ahnung von den 2 Milliarden Menschen die wenig bis fast kein Wasser haben auf dem Planeten. Na Ja ist ja nur ein Film, meine Freundin hält mich immer zurück oder eher den Mund zu wenn ich dann lauthals schimpfe, Na Ja nimmt mich halt mit und ich beiße Ihr dann immer in den Finger, sie hat dann immer alles verbunden und zieht mir an der Nase und ich sehe bald aus wie Pinocchio.

    Als Annie dann Gefallen an dem Jungen findet, sie versteht sich dann recht gut mit dem 9 Jährigen Kerl den Nicholas Art spielt, dachte ich dass der Film spannend wird, irgendwo Sex in der Küche, du wirst erwischt oder irgendwelche Hexensabbate, Kinderopfer, wieder nichts. Der kleine Bub ist schlimm so wie Kevin der nicht alleine zu Hause ist, ja ein Ekel Junge, und aus der anfangs seidenen einfachen Atmosphäre wird ja direkt ein Drama, aber das dauert nur kurz an denn der Film versucht gar nicht so richtig spannend oder lustig zu werden er plätschert meiner Meinung nach einfach dahin im Fahrwasser von „Der Teufel trägt Prada“ den er deutlich zu kopieren versucht ja in einigen wenigen Szenen oder ich irre mich. Ist halt mir so aufgefallen.

    Ach ja vom Buch um Film gab´s nen Unterschied. Die 2 Schreiber Frauen nahmen einige Änderungen an der ursprünglichen Geschichte vor: Sie änderten den Hintergrund des Hauptcharakters sowie das Ende der Story. Die Geschehnisse pressten sie außerdem alle in einen Sommer hinein. Warum ist mir sowieso egal, dass ganze ist eh ein Frauenfilm, Na Ja es kommen ja so viele Frauen vor. Nicht richtige Männer wie Rambo, so was wäre cool.

  • Viel zu langweilig - Teil 1
    Komisch dass ne 2007 er Produktion erst 2008 ins Kino gekommen ist.

    Zuerst mal die Handlung:

    Da gibt es ein Naturhistorisches Museum. Da wird erklärt, wie das Alpha-Männchen um Weibchen kämpft, wie die Beute verteilt wird, und wie früher die Urmenschen Kinder aufzogen. ANNIE BRADDOCK (Scarlett Johansson), ist eine fast fertige Anthropologin, und sie als New Yorkerin meint, diese Sozialmodelle aus Urzeiten lassen sich auch auf die Upper-East-Side-Nobel Hobel Typen anwenden: ANNIE sitzt traurig im Central Park und grübelt über ihre Zukunft nach. Sie will Anthropologie studieren, doch ihre Mutter JUDY möchte, dass Ihre Tochter in die Finanzbranche geht. Als sie nicht weiß was sie tun soll, passiert dass, was in jedem Film fast passiert, ein 5 Jähriger fällt Ihr vor die Füße auf sie drauf, da sie ihn gerettet hat vor einem Mann im Central Park der mit seinem Segway den Jungen fast überfahren hätte. Frau Mama, nennen wir sie für unsere kleine Versuchsanordnung MRS. X (Laura Linney), Ach ja die Idee ist nicht von mir, ANNIE redet im Film als Erzähle rund nennt die Leute manchmal so komisch weil es ja um eine Studie geht, ist auf der Suche nach einer Nanny und engagiert die perplexe ANNIE vom Fleck weg. Übrigens MRS. X ist sehr reich. Die packt die Gelegenheit beim Schopf - und stellt fest, dass ihre neue Umgebung das reinste Paradies für anthropologische Studien ist. Es gibt strenge Regeln, Ernährung mit viel Tofu, und nicht zuletzt ein Nanny-Seminar, in dem die gestressten Society-Mütter ihre Probleme mit dem Personal aufarbeiten. MR. X (Paul Giamatti) taucht nur auf, um sich als Workaholic beweinen zu lassen und zwischendurch gepflegt fremdzugehen. Mit seinem Sohn redet er nur wenn er es muss, in der Zwischenzeit verdient er ne Million US $ im Jahr. Zum Glück freundet sich ANNIE mit ihrem Schützling an und startet eine Revolution. Und dann gibt’s noch den feschen Nachbarn HARVARD HOTTIE /HAYDEN (Chris Evans) und den darf sie ja nicht in die neue Wohnung nehmen. Ach ja, Die Probleme spitzen sich durch Annies Freundschaft mit HAYDEN und ihre gute Beziehung zu dem Jungen der Mrs. X, dem 9 Jährigen GRAYER, auf die seine Mutter mehr und mehr eifersüchtig wird, zu. GRAYER mag halt ANNIE mehr als seine MAMA, die hat wenigstens Zeit, denn MAMA ist dauernd unterwegs mit anderen Frauen und ja sie ist einfach keine richtige Mutter. Auch Annies Wunsch nach gelegentlichen freien Abenden ist MRS. X ein Dorn im Auge. Durch die Installation der berüchtigten Nanny Cam will sie ihre Bedenken bestätigen. Aber eine Kamera, dass ist doch wirklich arg, so richtig Verschwörung.

    Soweit mal zur Handlung jetzt mein Senf:

    Dass ganze ist eine Gesellschaftssatire, die sind meistens und ich muss dass sagen etwas stinklangweilig. Man hört Annie oft im Off Ton reden, dass ganze wirkt wie eine Studie, manchmal gibt es Anwandlungen zu „Mary Poppins“ und Scarlett Johansson fliegt auch mit einem Regenschirm davon ja soll den Zuschauer da irgendwie überleiten zu dem alten Film Mary Poppins, der 100 x besser war als der Film und die Urmutter aller Nanny filme. Der 2. beste Nanny Film den ich kenne und je sah ist der mit Emma Thompson. „Eine zauberhafte Nanny“ und ja dann gibt es noch die Serie aus 1993 mit der adretten Fran Drescher, „Die Nanny“ die 146 Folgen lange dem Zuseher zeigt wie man Kinder erzieht, sonst kenn ich nichts was gut ist auf dem Sektor der Kindererziehung außer vielleicht einige Zombie Filme aber dass ist ein anderes Kapitel.

    Zurück zum Film, die deutsche Synchronstimme von Scarlett passt überhaupt nicht meiner Meinung, die schauspielerische Leistung von Scarlett ist dem Seagalschen Phänomensbrocken nahe. Was dass ist? Je älter und fetter die Stars werden desto mehr verringert sich die Mimik in nur 2 Gesichtsausdrücke,

    Teil 1: Blöd Fett langweilig

    und

    Teil 2: einfach stinklangweilig und keine Sau weiß was der Schauspieler eigentlich will und sagen soll weil er nichts von Method Acting gehört hat