The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz

The Wild Bunch

USA, 1969

DramaWestern

Sollte man sich versteigen, in Peckinpah den Michelangelo des Western zu sehen, dann ist The Wild Bunch sein "Jüngstes Gericht".

Ein Film von 150 Minuten in Panavision, von dem ein Gefühl des Tagelangen, Riesengroßen, Weiträumigen ausgeht, nicht zuletzt eine Vision von Schwere, die eine andere Vision nach sich zieht - die des Fallens: Reiter auf einer in sich zusammensackenden Brücke, stürzende Pferde in steilem Dünensand, niederbrechende Körper, nicht einer, nicht zwei, sondern ein furchtbarer Plural zu Boden gehender Leiber. Die definitiven Bilder, die unübertreffbaren Gesten von Müdigkeit, Alter, Stolz, Sinnlosigkeit und einer den Göttern trotzenden Wut des Dennoch. Eine lange, letzte Durchquerung des Raums, um in den Untergang zu gehen. Und am Beginn wie im Finale je ein pervertierter Dithyrambus des Schießens, Umbringens, Kaputtmachens, Körperzerfetzens mit Blei in wildester Farbe und absurd-orgiastischer Zeitlupe. Anhebend, endend in Schrecken, die Geschichte des Westens. (Harry Tomicek)

IMDb: 8

  • Schauspieler:William Holden, Ernest Borgnine, Robert Ryan, Warren Oates, Ben Johnson

  • Regie:Sam Peckinpah

  • Kamera:Lucien Ballard

  • Autor:Walon Green, Sam Peckinpah

  • Musik:Jerry Fielding

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