Tricks (2003)

 USA 2003

Matchstick Men

Komödie, Krimi 19.09.2003 ab 10 116 min.
7.30
Tricks (2003)

Der Profi-Betrüger Roy (Nicolas Cage) wird mit einer halbwüchsigen Tochter konfrontiert, die sein Privatleben durcheinander bringt.

Roy (Nicolas Cage) und Frank (Sam Rockwelbpsind Profis: Kleinkriminelle, Trickbetrüger. Nepper. Schlepper.
Im Privatleben hat Roy allerdings weniger Glück. Der Kettenraucher leidet unter Zwangsneurosen und Platzangst, lebt völlig isoliert und verliert fast den Verstand. Als seine Macken allmählich auch seinen kriminellen Broterwerb gefährden, muss er wohl oder übel einen Psychoanalytiker (Bruce Altman) um Hilfe bitten. Eigentlich will Roy nur ein paar Pillen auf Rezept, um wieder zu funktionieren. Doch die Therapie fördert mehr zu Tage, als ihm lieb ist: die Bestätigung, dass er Vater einer halbwüchsigen Tochter ist. Die 14-jährige Angela (Alison Lohman) will den ihr unbekannten Vater kennen lernen und verhält sich wie ein Kind mit einem neuen Spielzeug:

Sie will Roys Partnerin werden. Aber damit würde sie nicht nur seinen Seelenfrieden gefährden, sondern sein ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Details

Nicolas Cage, Sam Rockwell, Alison Lohman, Bruce Altman, Bruce McGill, u.a.
Ridley Scott
James Michael Dooley, Geoff Zanelli, Hans Zimmer
John Mathieson
Nicholas Griffin, Ted Griffin
Warner Bros.
ab 10

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • empfehlenswert!!!
    wer schon genug hat von explosiven Filmen wie Irgendwann In Mexico und der Liga, wird sich über diese witzige Gaunerkomödie freuen!

    Nicolas Cage spielt in der Hauptrolle und Ridley Scott hat den Film originell umgesetzt, ein ansprechender Soundtrack ist ebenfalls dabei.

    Besser als viele andere Filme zur Zeit!

  • keine qualität
    in diesem film. vielleicht noch am ehesten das casting. aber so gut gespielt wird dann auch wieder nicht. der drehbuchautor träumt offenbar davon, ein zweiter david mamet zu sein und wollte im stil von "house of games" ein verwirr- und überraschungsfurioso hinlegen. aber die geschichte paßt nicht - wie immer man sie sich zurechtlegt. cage erzielt - letztlich billige effekte - als psychot. das ist alles. wer "nicholas cage sammelt", soll hingehen; sonst nicht.

  • Zum Vergessen
    Cage spielt den Neurotiker mehr als schlecht und inkonsequent, so entwickelt sich der daheim um absolute Sauberkeit ringende Kettenraucher im unordentlichen Büro gemeinsam mit seinem Partner zum Profi-Ganoven, als wäre er spontan geheilt, er verliert auch seine Tschick-Asche äußerst ungeschickt. Die Psycho-Geschichte scheint nur ein unbeholfener Ablenkungsversuch vom altbewährten Script: "Betrüger wird betrogen" zu sein. Und, für die Amis: ein brutal hingebogenes Happy-End:

  • Zu wenig Komödie, aber sonst recht viel Stil hat der Film - Teil 2 der Filmkrit
    Alle Darsteller spielen eigentlich ganz gewöhnlich, hervorstechend sind einige Szenen mit Angela, die so die richtige Lebenslustige Frau spielt, die schon lange kein Kind mehr sein möchte, und wirklich gut zu Roy passt. Wieder ein Beweis das Frauen das Leben von gestörten Männern normalisieren können, und am besten kann dass, das eigene Kind. 116 Minuten dauert der Film und ist nur teilweise etwas langweilig, wird aber mit einigen guten Dialogen aufgebessert, dazu ein berauschend ermüdender Soundtrack und fertig ist ein kritischer anspruchsvoller Film jenseits unserer Mainstreamwelle.

    70 von 100

  • gut gespielt, aber langweilig umgesetzt und zu wenig Spannung, Teil 1
    Tricks

    ROY WALLER lebt in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Er ist um die 40, hat einen einträglichen Job, und einen Partner FRANNK. Gemeinsam sind sie Trickbetrüger, einer der besten in Ihrer Branche. Ihre Methode ist es alte, dicke, arme, und dumme Leute abzuzocken, indem sie Ihnen was verkaufen was sie um vielfaches billiger im Geschäft oder im Teleshop bekommen, und verkaufen es dann teuer Ihren Kunden weiter. Dadurch machen sie ein gutes Geschäft. Sie nehmen die Leute aus wo es nur geht, und das geht so weit bis zur Vollmacht von Bankerklärungen von gutgläubigen Leuten. Und zur Zeit ist es ein Wasserfilter den sie um 49,90 $ kaufen, und um 398 $ verkaufen. FRANK ist der Lehrling von ROY.
    Dazu gibt es ein Gewinnspiel das gar nicht existiert.

    ROY ist ein ganz eigenartiger Kerl. Er hat Klaustrophobie, Agoraphobie, Xenophobie, sicherlich auch wie jeder Mann Arachnophobie, und Veramutsphobie, zumindestens hat er mehr Phobien als jeder andere.
    FRANK ist sehr verständnisvoll da er ihn schon seit Jahren kennt, und verarscht ihn gelegentlich meint es aber nie böse. ROY hat z.B den Tick das er den Fußboden dauernd putzen muß, die Türe muß er 3 x zu machen bis er weiß das sie zu ist, und er hat einen Putzfimmel, wie viele schlecht gelaunte Frauen.

    Eines Tages verliert er seine Medikamente, und bei einem Notanruf bei seinem Arzt, erfährt er, das dieser in Urlaub ist und die Sprechstundenhilfe gar nicht weiß wo. So kommt er durch Zufall zu einem anderen Psychiater. Dr. KLEIN. Den empfiehlt ihm FRANK, da er sich auch ein bisschen mit Ärzten auskennt.
    Der verschreibt ihn, nur auf seinen Wunsch hin ein paar neue Medikamente um seine Neurosen unter Griff zu kriegen, was auch einigermaßen gelingt. Und aus dem anfänglichen Bitte gib mir Pillen Wunsch wird eine mehrwöchige Therapie, wo sich herausstellt, das ROY mal verheiratet war mit HEATHER FENTON und eine 14 jährige Tochter ANGELA hat, die ihn sogar sehen will, so zumindestens Dr. KLEIN der auf Wunsch von ROY anruft und rausfindet, das ANGELA ihn unbedingt sehen will.

    Das geschieht auch in der Nähe eines Fußballplatzes, wo er sich zuerst nicht traut, aber zu ihm gesellt sich eine nette Tochter, die sehr lebenslustig ist und gleich bei ihm einziehen will, da Ihre Mutter, ein bisschen eine Schlampe, sie nicht so sehr gerne hat, wie ANGELA es sich wünscht und so entsteht ne ganz nette Beziehung. ANGELA ist mehr da als ihm lieb ist, und ROY stellt sich als gestresster Antiquitätenhändler vor, um nicht seiner Tochter die Freude zu vermasseln, das er eigentlich ein Betrüger ist und Leute ausnimmt.
    Doch dann bekennt er Farbe, und ANGELA ist wie wild gleich einige Tricks zu lernen um andere Leute auszubooten. Sie stellt sich sehr geschickt an, und darum nimmt ROY sie gegen den Willen von FRANK mit zu einem Deal mit CHUCK FRECHETTE.

    Das Leben ist heut zu tage so wieso ein richtiger Betrug, man wird auf allen Ecken und Enden überall betrogen, und meistens ohne das man es merkt, nur sind wir es schon so gewohnt, das wir heute in unserer Gesellschaft eigentlich ohne dem Betrügen recht schwer auskommen, und das merkt auch nach gewisser Zeit Roy im Film. Cage spielt die Rolle wirklich gut, mit all seinen Neigungen, Neurosen und Ängsten, trotzdem hat mir Jack Nicholson in ¿ Besser geht¿s nicht ¿ viel besser gefallen. Teilweise versucht der Film eine dramatische Komödie zu sein, dann wieder ein spannendes Road Movie, dann ein bisschen ¿ Thelma und Louise ¿ und dann wieder ein bisschen Ganovenfilm wie ¿ Ocean´s Eleven ¿.Anfangs ist es echt herrlich wie Cage von seinen Zwängen bestimmt wird, und sein Leben danach ausrichtet, doch mit zunehmender Zeit wird der Film etwas langweiliger, da er wenig Spannung bietet, was sich gegen Ende schlagartig abrupt ändert, und wirklich sehenswert ist. Alle Darsteller spielen eigentlich ganz gewöhnlich, hervorstechend sind einige Sz

  • Ticks und Tricks
    Ridley Scott wechselt wieder einmal das Genre. Fernab vom Schrecken des Kriegsdramas, führt er nun in der, sagen wir mal, leicht tragikomisch angehauchten Komödie "Matchstick Men" Regie.
    Dies ist die Geschichte über einen von Zwangsneurosen getriebenen, leicht in die Jahre gekommenen und seit vielen Jahren geschiedenen, Trickbetrüger der über ein 14 Jähriges Mädchen wieder zu leben beginnt. Zudem gibt es da noch einen jungen Gaunerkomplizen und natürlich einen großen Coup. Generell gesagt also eine Geschichte die sich fast von selbst erzählt und auch niemanden mehr wirklich vom Hocker reisst. Darüber täuscht auch der krampfhaft anders, verkorkst in Szene gesetzte Charakter Roy nicht hinweg. Nebenbei gesagt kann Nicolas Cage in dieser Rolle keineswegs brillieren und wirkt hoffnungslos aufgesetzt. Davon abgesehen wurde gut gecastet ! Sieht man also über gewisse Mängel hinweg ist "Matchstick Men" durchaus sympathisch erzählt und für viele Lacher gut. Der Schluß wird so manche Zuseher vermutlich überraschen können, auch wenn er der Hollywood Logistik stehts treu bleibt.
    Was am Ende übrig bleibt ist unterhaltsame Hollywood Schonkost der besseren Sorte.

  • Ganz okay
    Der Film ist ganz nett, vor allem im Mittelteil sehr unterhaltsam, auch wenn man gegen Ende das Gefühl bekommt, daß der Regisseur unbedingt einen originellen Schluß präsentieren wollte. Nicolas Cage liefert mal wieder eine oscarreife Leistung ab und ist damit der Haupttragepfeiler des Films. Schon wegen ihm lohnt es sich. Die Schlußwendung kommt sehr unerwartet, - ich fand sie etwas unglaubwürdig und auch frustrierend, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Wer schwimmen geht, wird eben naß.