Unmögliche Liebe

 Deutschland 1932
Drama, Romanze 87 min.
5.80
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Kein Film der großen Gesten, sondern eine überraschend einfühlsame Charakterstudie, die an kleinen Ereignissen seelische Erschütterungen seismografisch sichtbar macht.

Wer Asta Nielsen noch immer jenen Stummfilm-Diven zurechnet, deren Karrieren mit dem Aufkommen des Tonfilms zwangsläufig ein Ende gesetzt worden ist, kann sich von diesem Film eines Besseren belehren lassen. »So groß ist ihre Kunst, daß sie sich in einer veränderten Zeit ungemindert behauptet«, schrieb Siegfried Kracauer nach der Premiere im Dezember 1932: »Nicht zuletzt dank der Stimme, deren schmiegsame Herbheit sich den verschiedenen Situationen leicht anpaßt und mit dem Gestenspiel wie selbstverständlich zusammenwächst.« Gerade das »Ineinander von Sprache und Mimik« sei der Schauspielerin »wunderbar gelungen«. Kein Film der großen Gesten, sondern eine überraschend einfühlsame Charakterstudie, die an kleinen Ereignissen seelische Erschütterungen seismografisch sichtbar macht. In ihrem Zentrum steht die Figur der Vera Holgk, Bildhauerin und Mutter zweier erwachsener Töchter, die sich das Recht auf Liebe und Erotik auch im fortgeschrittenen Alter nicht nehmen lassen will. (Michael Wedel)

Details

Asta Nielsen, Ery Bos, Ellen Schwannecke, Hans Rehmann, Elisabeth Wendt, Anton Pointner
Erich Waschneck
Wolfgang Zeller
Bruno Mondi
Erich Waschneck, Franz Winterstein, nach dem Roman von Alfred Schirokauer

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