Unsere Ozeane

 F/CH/E 2009

Oceans

Dokumentation 19.03.2010 ab 0 100 min.
7.80
Unsere Ozeane

Eine ebenso sinnliche wie faszinierende Dokumentation, die in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen unserer Weltmeere entführt: eine Kino-Symphonie über die Ozeane, den Ursprung allen Lebens.

Bis heute sind die Meere für den Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Schönheit geblieben. Jenseits der Meeresoberfläche und bis in unberührte Tiefen hinein, entführt diese Doku in eine Welt der Vielfalt und Harmonie des Lebens.

"Unsere Ozeane" macht die Unterwasserwelt aus einer Perspektive erlebbar, die bislang unzugänglich war und öffnet den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens. Nach den Publikumserfolgen "Nomaden der Lüfte" und "Mikrokosmos" begeben sich die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud mit ihrer Dokumentation auf eine Entdeckungsreise in die noch weitgehend unerforschte und faszinierende Welt der Ozeane. Vier Jahre befanden sie sich mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf einer einzigartigen Entdeckungsreise, immer auf der Suche nach dem Unerwarteten. Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane entstanden, dem größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten. Bilder, die noch nie so zu sehen waren und deren atemberaubende Schönheit man nicht so schnell vergessen wird. Der bewegende Soundtrack stammt von Bruno Coulais, der bereits die Musik von u.a. "Mikrokosmos" und "Die Kinder des Monsieur Mathieu" schrieb.

Details

Jacques Perrin, Jacques Cluzaud
Bruno Coulais
Luc Drion, Luciano Tovoli, Philippe Ros u.a.
Jacques Cluzaud
Universum
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Unter der Oberfläche
    Es ist eine der besten Dokumentationen über das Leben unter Wasser, nicht nur weil sie interessant und informativ ist, sondern weil sie sich von den sonst üblichen Filmen des Genres deutlich absetzt. Dabei rede ich nicht von den tollen Aufnahmen. Manche sind rührend, andere lustig, wieder andere zeigen bisher nie Gesehenes vom Überlebenskampf des Fressen und Gefressen Werdens.
    Was den Film auszeichnet ist, zum Einen dass die sonst übliche Dauerberieselung durch einen Sprecher fehlt. Hier kann man ausgiebig die Bilder genießen, die begleitet werden von einem äußerst spärlich gehaltenen Kommentar, der dazu noch philosophisch distanziert, zwar schon Bezug nimmt auf die Bilder, aber eher reflektierend das Geschehen qualitativ überhöht. Es beginnt mit der Frage eines Kindes „Was ist das, das Meer?“ Und etwas später heißt es über die Erforschung des Ozeans „Es ist ein wahrgewordener Traum, die andere Seite des Spiegels zu erforschen.“
    Zum anderen wird hier eine lebensnotwendige Message deutlich: das natürliche Gleichgewicht ist aus dem Lot geraten, wir müssen etwas ändern. Es geht um Arten- und Umweltschutz.
    So bekommt man Respekt vor den Tieren und es entsteht ein Gefühl der Interdependenz, begleitet von dem Wunsch, diese Lebewesen noch lange bewundern zu können. Ein Lob für Jacques Perrin, der sich im Alter zum Tierfilmproduzenten mit kurzen eigenen Auftritten gemausert hat. Klasse!

  • Hat einen Oscar verdient
    Meisterhafte Kamera, herrliche Eindrücke und Einblicke, entspannend, meditativ, märchenhaft, erstaunlich, zutiefst beeindruckend, wunderschön und letzlich auch schockierend. Sollte ein Pflichtfilm in allen Schulen sein. Kinder mitnehmen! Unbedingt empfehlenswert!