Vicky Cristina Barcelona

 USA/E 2008
Komödie 05.12.2008 96 min.
7.20
Vicky Cristina Barcelona

Allens federleichte filmische Hommage an Barcelona wurde bereits in Cannes mit langanhaltenden Standing Ovations gefeiert.

In seiner neuen Komödie erzählt Hollywoodlegende Woody Allen die Geschichte einer Dreiecksbeziehung zwischen dem Maler Juan (Bardem), seiner psychotischen Ex-Frau Maria (Cruz) und der amerikanischen Touristin Cristina (Johansson). Auch Vicky (Halb| die mit Cristina nach Barcelona gekommen ist, kann dem Latin-Lover nicht widerstehen, obschon sie verlobt ist.

Details

Javier Bardem, Penélope Cruz , Scarlett Johansson, Rebecca Hall, Kevin Dunn u.a.
Woody Allen
Javier Aguirresarobe
Woody Allen
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User Kritiken

  • Bardem kriegt sie alle
    Der langweiligste Woody Allen, den ich kenne. Alle möglichen Spielarten der Liebe werden hier nur ausdiskutiert bis zum Abwinken. Ein Lesestück also, wenn es nicht - und das ist noch das Beste daran - die leichte spanische Gitarrenmusik gäbe. Xavier Bardem nimmt man durchaus den Womanizer ab und seine problematische Ex (Penelope Cruz) ist die Einzige, die ein paar Szenen hat, wo ihr Temperament zum Einsatz kommt. Doch das ist aber auch schon alles. Hall und Johansson verkörpern die personalisierte Langeweile, sind unsicher, mit sich und der Welt im Unklaren und ihr Tun ist nicht nachvollziehbar. Was für ein Drehbuch?! Ohne Charme, ohne Witz und letztlich auch ohne Ziel plätschern Figuren und Dialoge so dahin. Allens Drehbuch ist einfach nur geschwätzig. Die Grundaussage ist gleich Null bzw. alles kalter Kaffee. Dabei ist diese Problematik sowohl literarisch als auch filmisch schon hundert Mal beschrieben worden - und auch noch wesentlich besser. Was hat den Altmeister da nur geritten?
    Na gut, Promiskuität kann ja vielleicht heute angesagt sein. Wenn man mit sich sonst nichts anzufangen weiß, genügend Zeit und Geld hat, kann das ein wohltuender Zeitvertreib sein. In eine filmische Form gegossen, muss es aber schon amüsant, geistreich und voller Überraschungen sein. Und es darf dann nicht auch noch ausgehen wie das Hornberger Schiessen. Ärgerlich! K-V.

  • etwas zu öde - Teil 1
    Eigenartig, wieso heißt ein Film wie 2 Vornamen von 2 Frauen und einer Stadt? Ist wie wenn Star Wars nicht so heißen würde, sondern Skywalker Yoda Tatooine. Klingt blöd oder?

    Ich schreibe Mal so was wie eine Handlung mit ein paar Kommentaren zu Beginn dass man weiß worums geht:

    Also da ist der echt gut aussehende Javier Bardem der im Film den Maler JUAN ANTONIO GONZALO spielt. So ein richtiger Draufgänger, ein multigeiler Antonio Banderas, ein Rechtsträgender Schwengelschwinger, ein bärtiger Kampfhundbesitzer der wirkt wie Hermann Nitsch wenn er Tampons verkauft, ein geheimnisvoller Pegasus der meine Freundin dauernd auf meinem Schenkel rumgraben lässt. Na Ja sie ist mir ja treu ergeben und für alle Fälle falls die Süße wem anderen nett findet, da zeigt sie mir Ihre Treue.

    Also der JUAN Typ hat eine Beziehung gehabt, dass war die MARIA ELENA, und der Vater von JUAN hat sie immer geil gefunden und der Vater von JUAN ist Dichter, er mag die Welt nicht und zeigt Ihr die Gedichte nicht die er dichtet, so aus Rache gegen die Welt, ja MARIA ELENA die wird von Penelope Cruz gespielt, ein so was von hübscher Mensch dass ich mir die ganze Zeit denke dass ich gerne ein Klistier wäre und meine Wohnung wäre Penelope Cruz.

    Also der JUAN lernt er die US-amerikanischen Touristinnen CRISTINA und VICKY kennen, die ihren Sommerurlaub in Spanien verbringen. Und VICKY ist ein absoluter Straßenfeger, Rebecca Hall spielt die gute, etwas gesetzt, ruhiger Also, sehr intelligent, Brünett, Wunder wunderschön, lustig ist sie nicht dafür ist sie eine Bücherratte die bald heiraten will, eine von den Frauen die du zwar nicht unbedingt heiraten möchtest, aber du würdest den Zerberus das Lesen beibringen nackt und in Ketten wenn du Mal kurz in Ihren Armen sein darfst. Dagegen CHRISTINA die ja von Scarlett Johansson gespielt wird, die ist so eine von den Frauen die man für einen Sommerflirt haben möchte, in die man sich verlieben könnte wenn man auf einer einsamen Insel mit Ihr Leben möchte, die man 289 Mal durchvögeln könnte aber trotzdem ist VICKY die interessantere, die Frau mit der man Kinder aufziehen kann, na ja Johansson ist schon schön aber eben nicht die Frau die man anbeten würde.

    Also CHRISTINA und JUAN, zwischen den 2 funkt es, VICKY ist anfangs gegen ihn, sie ist verlobt und Ihr Freund DOUG – den Chris Messina spielt, der ist so ein Ben Affleck Typ mit Notizblock, ja den liebt VICKY aber irgendwie findet sie vielleicht doch innerlich JUAN interessant. Und ja VICY entdeckt dass sie sich für das Malen interessiert. Nachdem Cristina erkrankt und im Hotel bleiben muss, kommt es zu einem romantischen Abend zwischen Vicky und Juan Antonio. Sie kommen sich näher und schlafen schließlich miteinander. Danach fliegen die Drei zurück nach Barcelona. Ich finde das witzig denn als CHRISTINA sich ihm hingeben möchte, kriegt sie ein Magengeschwür und muss kotzen und bleibt zu Hause, und ja JUAN fliegt mit VICKY weg, nach Oviedo, einem Kaff, mit Leuchtturm der Ihr gefällt. Leider schlafen beide mit einander.

    Ich kann mir das Gefühl vorstellen, arg, da ist eine sexy Alte die will mit dir den Kopfpolster teilen oder die Waschmaschine und dann muss sie kotzen, blöd wenn du gerade Oralsex hast, wäre doch sicher dämlich, Na Ja, VICKY heiratet währenddessen ihren Freund Doug, sehnt sich aber heimlich nach etwas anderem, nach was interessanten, das sie nicht haben kann und das verboten ist.

    Da kommt der Anruf, MARIA ELENA will Selbstmord machen und natürlich nimmt JUAN seine Exfrau auf die er noch immer liebt irgendwie aber eher als Ex sieht, als Mensch als Freundin. Na Ja nach einiger Zeit entwickelt sich eine Freundschaft zwischen MARIA und CHRISTINA die dann aber zerbricht. Ach ja, VICKY ist mit Ihren DOUG verheiratet, sie trifft JUAN, MARIE ist eifersüchtig auf CHRISTINA und will sie töten und JUAN ist der gelackmeierte. Ja so ungefähr ist die Handlung.

    Sommerlich - Teil 3
    Cruz ist 34 und leider nicht mehr solo, sie ist eine fantastische Schauspielerin eigentlich und hat ja schon den Oscar in der Hand. Auch wenn sie ihn für „Volver“ damals nicht bekam. Woody hat in 43 Regiejahren 41 Filme gemacht mit diesem hier. Seine alten Filme gefielen mir besser.

    Was er in diesem Film gut schafft, er spielt in Spanien der Film und er soll aber irgendwo spielen und überall, die Landschaft, die Stadt, eine Menge Klischees, die man merkt, vergisst die sich aber einfügen wie Zucker in ein Donut, den größten Fettkiller auf der Welt nicht erst seit Homer Simpson. Der Film zeigt und porträtisiert seine Figuren ist aber weder für mich spannend, noch lustig noch überaus romantisch aber trotzdem ein guter Sommerfilm und ich muss sagen, ja ich mag ihn und ich kann ihn empfehlen für Cineasten aber nicht für Popcorneasten wie mich.

    70 von 100

    Verführerisch - Teil 2
    Mein Senf:

    Ja, der Film wirkt gut wegen der Off Stimme, die gute Narration dahinter, die eine kleine Vulkanerruption verspricht die bald ausbrechen kann ja der Film ist sexy und ganz leicht ein wenig witzig aber dass ist halt nichts worüber man lachen sondern leicht akademisch schmunzeln kann, wie die blöden Politiker im TV die dann nur kurz schmunzeln während sich das normale gemeine Volk fast zu Tode lacht und dabei 3 Liter Wein auf der neuen Bluse der Freundin verschüttet. Was mich wundert, Woody Allen hat ja den Film gemacht, er hat das Drehbuch geschrieben aber er ist beileibe nicht halb so witzig wie die andere Filme von ihm. Er ist so ähnlich wie „Match Point“. Der Film ist leicht pessimistisch, Woody führt die Regie im Film recht einfach, die Kamera, die Musik das ganze wirkt realistisch wie eine Komödie und ist so gemacht dass man stets den Fokus behaltet, aber leider ist er nicht spannend oder witzig. Ja Woody Allens neuer Film ist einfach nur eine einfache Sommerkomödie die Ich nicht unbedingt brauche, aber sie gefällt Frauen sie zeigt was Frauen so denken und fühlen und doch nicht sagen, sie stellt Beziehungen in Frage und wirkt wie eine Ansammlung von übermodernen Absurditäten.

    Wieso eigentlich hat Woody Allen die Johansson als Muse? Ich hätte sie lieber als meine Möse nicht als Muse. Was ist an der Frau so besonders? Ich verstehe es nicht. Wenn ich da eine Ava Gardner denke, an eine Audrey Hepburn, an eine Hedy Lamarr, die waren 10 x mehr Musen. Woody hat sich für Penelope entschieden weil er sie in „Volver“ gesehen hatte, und eben da ist er auf die Idee gekommen die Cruz mitspielen zu lassen. Und Almodovar sieht sie als seine Muse, ja die Frau ist wirklich ne Muse, eine Frau die man einfach nur ansehen kann und sich sofort entscheidet sie zu heiraten, die Frau ist ein stiller Vulkan, eine Romy Schneider mit Pushup BH, ja eine wahnsinnig tolle Frau.

    Für Medieninteresse sorgten ebenfalls Meldungen über eine lesbische Szene mit Scarlett Johansson und Penélope Cruz. Johansson selbst bezeichnete den Kuss zwischen ihnen jedoch als „das Unsexieste, was man sich vorstellen kann. Ungefähr 60 Männer von der Crew saßen Salami kauend um uns herum." Was eigentlich witzig ist, da ist nichts lesbisches was mir am Film gefiel ist die Offenheit und Ehrlichkeit von Vicky, Christina ist nicht so ein Mensch, die ist eher was Verschlagenes. Vielleicht kann man noch erwähnen, dass die süße Spanierin Penélope Cruz wurde für die Rolle der María Elena den spanischen Goya, britischen BAFTA Award und einer Oscar-Nominierung erhalten sollte. Cruz, Javier Bardem, Rebecca Hall erhielten Nominierungen bei der Golden-Globe-Verleihung 2009, während Allens Regiearbeit mit dem Preis als beste Filmkomödie ausgezeichnet wurde. Penélope Cruz wurde 2009 für ihre Darstellung der Marie Elena mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Und der ist meiner Meinung nach gerechtfertigt.

    Was den Film mysteriös gestaltet ist die Erzählstimme, der Film ist eigentlich wie ein Gemälde, er ist einfach so schnell dahingezeichnet, und er wirkt auch so, viele Szenen aneinander geheftet dass aber als eine Geschichte wirkt, sei es der Einsatz von Musik der nicht nötig ist aber dazu passt oder viele Szenen die einfach so da sind aber im Ganzen die Geschichte zu einem Epos machen sollten. Der letzte Film von Woody – „Cassandras Traum“ war glaube ich nicht so gut wie der, der aber nicht so gut ist wie seine alten Werke, ja er ist einfach anders, Dafür ist Javier ein guter Charakterdarsteller der auch als solcher wirken will und soll und ein Millionenpublikum in Spanien hängt an ihm wie früher an Antonio Banderas und bei uns ist er bekannt durch den Film „No Country for old Men“.

  • gut!
    Mit „Match Point“ begann eine neue Ära . Vielleicht sollte Woody Allen nicht mit schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr einen Film machen, denn auch „Vicky Cristina Barcelona“ reicht nicht an „Match Point“ heran. Das ist aber schon das einzig Schlechte, was sich über den Film sagen lässt – wenn überhaupt: Die beiden Filme sind ohnehin unvergleichbar. Vicky Cristina Barcelona ist eine romantische Komödie, mit wunderbaren Dialogen – und dennoch nicht von der alten Woody Allen-Sorte. Er hätte sich auch defintiv nicht als Mit-Spieler geeignet – das Casting ist übrigens wie so oft hervorragend gelungen; das Drehbuch so und so. Man lacht immer wieder lauthals; man schmunzelt oder grinst oft; und man kommt ins Nachdenken über ein Uralt-Thema, das uns auch in der (Finanz-)Krise nicht loslässt: In welchem Beziehungsmodell lebt es sich am besten? Nebenbei ergibt sich eine Kamerafahrt duch die schönsten Teile Barcelonas; und wie nach fast jedem Allen-Film würde man die CD der Filmmusik beim Ausgang kaufen wollen.


  • Das Wasser im Mund
    Ich stelle mir vor:Ich sitz in einem romantischen Restaurant, und entdecke an einem Nebentisch zwei wunderschöne Frauen. Eine sieht aus wie Scarlett Johansson (und ist es auch) die andere auch höchst elegant, Rebecca Hall.
    Und jetzt der Traum wahrscheinlich jeden Mannes, klarerweise auch meiner:
    Ich schiele nicht bloss verstohlen hinüber, nein, ich stehe auf, balze zu ihrem Tisch, und frag sie beide, einfach so, ob sie mit mir das Wochenende verbringen wollen. Wozu will die eine wissen, tja, meine ich, um Liebe zu Dritt zu versuchen, natürlich.
    Allein für diese Szene lohnt dieser Film.
    Aber auch, um aus dem nebelig kalten Wien in ein Postkarten Barcelona samt Postkarten Beleuchtung zu reisen; denn: das Fremdenverkehrsamt hat einen Meister bezahlt (exakt 1,5 Mio Dollar übrigens), und Sehenswürdigkeiten von Woody Allen gezeigt zu bekommen, das ist schon was.
    Reden wir jetzt nicht vom herrlichen Vergnügen, drei hinreissenden Frauen, denn Penelope Cruz ist ja auch nicht schlecht, wenn sie vor der Kamera mit südländischer Erotik (genauso wie ich sie mir eben vorstelle) die Haare in den Nacken wirft, beim Schauspiel zuzusehn.
    Reden wir nur von den amerikanischen Männern der Frauen, die, zwar nur in Nebenrollen, ihre Tumbheit, ihre einfältige Ödnis geradezu bewundernswert darbieten.
    Da sind wir europäischen Männer schon ein ganz anderes Kaliber.
    Zumindest 96 Minuten lang um wohlfeile 8 Euro.

  • Super!
    Dieser Film ist witzig, unterhaltsam und temporeich. Noch nie musste ich während eines Films nahezu die ganze Zeit grinsen. Obwohl uns auch hier wieder einmal eine Off-Stimme durch den Film begleitet, ist das Ganze ein absoluter Spaß, eine farbenprächtige Film-Orgie, die uns zeigt, wie das Leben eben so ist. 10 von 10 Punkten. Absolute Empfehlung! Der unterhaltsamste Woody Allen seit langem. Jemand hat sogar applaudiert, als der Film zu Ende war. Was will man mehr?!!

    Re:Super!
    wahrhaft ein Meister, Woody Allen! der Film ist nicht nur spritzig und leichtfüßig, sondern auch spannend und weise. dazu das Flair von Barcelona & Umgebung im Sommer: genau das Richtige um diese Jahreszeit!