Vom Fliegen und anderen Träumen

 GB 1999

Theory of Flight

Romanze, Tragikomödie 101 min.
6.80
Vom Fliegen und anderen Träumen

Dieser hochkarätig besetzte Film über Liebe und Freundschaft erzählt die Geschichte zweier Menschen, die durch ihr außergewöhnliches Schicksal zusammengebracht werden

Was für eine unglückliche Situation für den sensiblen und schüchternen Künstler Richard (Kenneth Branagh), denn ausgerechnet er bekommt 120 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt und muß diese auch noch bei der vorlauten Jane (Helena Bonham-Carter) ableisten.

Dort wartet eine ganz besondere Herausforderung auf ihn: Die an den Rollstuhl gefesselte Jane hat einen Wunsch. Richard soll einen Mann für sie finden, der sie von ihrer Jungfräulichkeit "befreit". Kein leichtes Unterfangen, wie sich bald herausstellt...

Details

Helena Bonham Carter, Kenneth Branagh, Gemma Jones, Holly Aird, Ray Stevenson, u.a.
Paul Greengrass
Richard Hawkins

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Eine Flugtheorie
    Eine Tragikomödie mit einem Hang zum Märchenhaften. Unbestritten großartig sind die beiden Hauptdarsteller: Richard (Kenneth Branagh) und Jane (Helena Bonham Carter). Er spielt sich selber, sie bietet eine darstellerische Extraklasse: im Rollstuhl mit ALS im Endstadium, spastisch verkrampft mit Sprachproblemen. Aber auch die beiden Nebenrollen sind beeindruckend besetzt. Anne (Gemma Jones) spielt die aufopferungsvolle Mutterrolle recht gefühlvoll und Richards Freundin Julie (Holly-Wakingthedead-Aird) die undankbare Rolle seiner verschmähten Freundin.
    Jane hat trotz ihrer Behinderung ganz normale Bedürfnisse einer jungen Frau und sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie erklärt Richard die Welt: ‘Sex ist wichtiger als das Geld. Geld ist nur Mittel zum Zweck und Sex ist der Zweck.‘
    Die Parallelschaltung von dem Versuch ihre Unschuld durch einen Callboy zu verlieren mit seinem Banküberfall lässt sogar noch etwas Spannung aufkommen. Der Ausgang beider Unternehmen ist allerdings vorhersehbar Richards Tränen ebenso wenig wie das Denkmal, das er aus dem schrottreifen Flieger auf dem Hügel für Jane errichtet. Die Doppelbedeutung des Wortes ‘Fliegen‘ erfüllt sich am Ende. Und zwar in jeder der beiden Richtungen: erst das eine, dann das andere. Das kann man nur ertragen, wenn man von den beiden Hauptdarstellern begeistert ist. So nimmt man ihnen auch den schmonzettenhaften Schluss ab. Vielleicht die einzige Lösung. Richard und Jane finden sie. Jeder für sich allein und beide gemeinsam. Na ja!?

  • vom fliegen und ...
    Ist doch echt ein Witz. Der Film war für Ostern angekündigt. Kam aber nicht. Dafür zig Monate später und dann bleibt er gerade drei Tage im Kino. Sind die Verleiher bzw. Kinobertreiber schon ganz plemplem geworden. Ist schon wie der ORF. Auf Minderheiten(-Filme) wird keine Rücksicht genommen. Hauptsache ist, daß sich der Film RECHNET. Eine Frechheit!!!