Wozzeck (1947)

 Deutschland 1947
Drama, Literaturverfilmung 98 min.
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Georg C. Klaren verfilmt Georg Büchners Fragment als aktuelle antimilitaristische Parabel.

Wie Fritz Langs NIBELUNGEN oder Wienes CALIGARI leitet er ein neues Kapitel in der deutschen Filmgeschichte ein.

Die Leiche des gehenkten Wozzeck liegt auf dem Obduktionstisch einer kleinen deutschen Universität, ein letztes Mal soll er medi­zinischen Zwecken dienen. Der Professor sagt, es handle sich hier um den Leib eines Mörders - der Student Georg Büchner entgegnet, dass sie selbst den Wozzeck auf dem Gewissen hätten und beginnt dessen traurige Lebensgeschichte zu erzählen. Eine zu ­Unrecht kaum bekannte DEFA-Produktion, realisiert von dem bedrückend unberühmten Georg C. Klaren, der u. a. mit G. W. Pabst in Wien gearbeitet hatte. Die Rahmenhandlung dieses marxistisch-dialektischen Versuchs in Expressionismus ist historisch exakt situ­iert: Man trägt Biedermeier, die eigentliche Geschichte aber spielt in einer zeitlosen Gegenwart, die irgendwo modern, auch gegenwärtig, doch keiner Kultur so recht zuzuordnen ist - der Antimilitarismus sei grenzenlos! (filmmuseum)

Details

Kurt Meisel, Max Eckard, Helga Zülch, Paul Henckels, Karl Hellmer, Rotraut Richter
Georg C. Klaren
Herbert Trantow
Bruno Mondi
Georg C. Klaren, nach Georg Büchner

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