Ziggy Stardust and the Spiders from Mars

 GB 1973
Musikfilm / Musical, Dokumentation 89 min.
7.50
Ziggy Stardust and the Spiders from Mars

Schlussakt der Glam-Apotheose: Im Londoner Hammersmith Odeon gibt David Bowie 1973 mit seinen Spiders from Mars das letzte Konzert als Ziggy Stardust.

Die Erschaffung dieser androgynen Glitzerkunstfigur stellt Pennebaker an den Anfang: hochtoupiertes Haar (in einem ungesund wirkenden Orangeton), starker Lidschatten, eng anliegende Gewänder, die Bowies Beine und seinen schlanken Körperbau betonen. Unter den Händen seines sorgfältig coiffierenden, kostümierenden und Make-up auftragenden Stabs schlüpft Bowie von einer Persona in die andere, bevor er sich zur (von Wendy Carlos dargebrachten) "Ode an die Freude" dem ekstatischen Publikum stellt. Und trotz exzellenter Songs (von Bowie-Klassikern wie "Changes" bis zum Lou-Reed-Cover "White Light/White Heat") und Ausflügen ins Discokugel-Delirium der (etwa von "Space Oddity") aufgelösten Fans wirkt der lange kaum gezeigte Film mit seinen dunklen Bildern insgesamt wie eine Dekonstruktion des Glam-Rock-Phänomens. (C.H.)

(Text: filmmuseum)

Details

mit David Bowie, Mick Ronson, Angela Bowie, Ringo Starr
D.A. Pennebaker
Mike Davis u.a.

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