Zwielicht (1996)

 USA 1996

Primal Fear

Drama, Thriller, Krimi 129 min.
7.70
Zwielicht (1996)

Als der Erzbischof von Chicago bestialisch ermordet wird, nimmt die Polizei den 19-jährigen Ministranten Aaron Stampler (Edward Norton) als Hauptverdächtigen fest.

Als der Erzbischof von Chicago bestialisch ermordet wird, nimmt die Polizei den 19-jährigen Ministranten Aaron Stampler (Edward Norton) als Hauptverdächtigen fest. Aus Publicity-Sucht übernimmt Staranwalt Martin Vail (Richard Gere) Stampers Verteidigung. Der erfolgshungrige Vail betrachtet den Fall anfangs nur als weitere Treppe auf seiner Karriereleiter, doch dann gerät er zusehends in den Bann des charismatischen Angeklagten...

Für Spannung bis zur letzten Minute sorgt hier vor allem Edward Norton als persönlichkeitsgespaltener Mordverdächtiger - der auch für ein unvergessliches Finale sorgt.

Details

Richard Gere, Laura Linney, Edward Norton, John Mahoney, Frances McDormand, u.a.
Gregory Hoblit
James Newton Howard
Michael Chapman
Steve Shagan

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Urangst
    Einer der tausend gefühlten Gerichtsthriller, der allerdings überraschende Wendungen bietet und am Ende sogar nur Verlierer sieht. Regisseur Hoblit interpretiert das Missbraucht Werden von kleinen Jungs als Urangst des Menschen (Originaltitel).
    Der Staranwalt Vail (Richard Gere) gewinnt zwar seinen Fall, aber sein Klient Aaron (Edward Norton) hat dem Gericht seine Schizophrenie nur vorgegaukelt und selbst Vail ist drauf reingefallen. Bei Geisteskrankheit ist Aaron bald wieder auf freiem Fuß. Staatsanwältin Venable (Laura Liney), eine frühere Geliebte von Vail verliert diesen Fall und ihren Job und war geschickt von ihm benutzt worden. Ein Porno Video vom ermordeten Erzbischof bringt Leben in den Gerichtssaal und alle in Bedrängnis – nur nicht den Mörder.
    Leidlich spannend dank Edward Norton, der den schizophrenen Aaron+Roy überzeugend darstellt (Mimik, Sprache und Gesten). Das menschliche Drama zwischen Vail und Venable ist ebenso gelungen. Wie sie der finalen Umarmung des Womanizers widersteht, ist schon gekonnt gemacht. Und natürlich spielt auch die Mafia vertreten durch Joey Pinero (Steven Bauer) am Rande eine Rolle. Der führt Vail durch sein Revier: ‘Da drüben hab ich meine erste Freundin geküsst – und geschwängert‘. Vail ‘Schöner Kuss‘. Auf die Frage warum er damals vom Staat weggegangen ist, antwortet er ‘Warum Schiedsrichter sein, wenn man selber spielen kann‘.
    Am Ende sind alle allein und bewegen sich weiterhin in diesem zwielichtigen Halbdunkel ihres Lebens, zwischen Wohltaten und Übeltaten, zwischen Aufstieg und Fall. Professionell runtergekurbelt dient der Film der Unterhaltung.