Zwischengleis

 D 1978
Drama, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 110 min.
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In seinem letzten Kinofilm griff Staudte noch einmal auf die Themen Nachkriegszeit, deutsche Schuld und Verstrickung des Einzelnen innerhalb des historischen Kontextes zurück.

1945, Zweiter Weltkrieg: Anna Eichmayr ist auf der Flucht. Um ihr Leben zu retten, stößt sie einen kleinen Buben vom Zug. Anna überlebt, heiratet einen amerikanischen Besatzungsoffizier, der später in Korea fällt, und lebt schließlich mit einem Versicherungsangestellten zusammen. Doch die Ehe leidet an Annas Erinnerungen an den kleinen Buben. Ihre Schuld lässt sie nicht los, auch nicht sechzehn Jahre nach Kriegsende ...

In seinem letzten Kinofilm griff Staudte noch einmal auf die Themen Nachkriegszeit, deutsche Schuld und Verstrickung des Einzelnen innerhalb des historischen Kontextes zurück. Nach der Premiere sagte er: »Es war für mich wichtig, statt der wirklichen Ruinen die inneren Ruinenlandschaften zu zeigen«, eine Umkehrung seines Ansatzes bei DIE MÖRDER SIND UNTER UNS. ZWISCHENGLEIS lief auf zahlreichen Festivals, erreichte aber in der BRD nur wenige Zuschauer, trotz der handwerklich sorgfältigen Inszenierung und der beeindruckenden Leistung von Pola Kinski.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Mel Ferrer, Pola Kinski, Martin Lüttge, Hannelore Schroth, Volkert Kraeft
Wolfgang Staudte
Dorothee Dahn

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