1PM

 USA 1971

One P.M./One Parallel Movie

Avantgarde 80 min.
6.30
film.at poster

1969 kam Jean-Luc Godard in die USA, um mit Leacock und Pennebaker fürs dortige Fernsehen einen Film namens 1AM (One American Movie) über die zweifellos bevorstehende Revolution zu machen.

Kino mit Zeitverschiebung: 1969 kam Jean-Luc Godard in die USA, um mit Leacock und Pennebaker fürs dortige Fernsehen einen Film namens 1AM (One American Movie) über die zweifellos bevorstehende Revolution zu machen. Der Dreh verlief unbefriedigend, Godard und Leacock verschwanden. Um vom TV-Sender nicht verklagt zu werden, musste Pennebaker einen Film liefern: Unter ausgiebiger Verwendung seiner Aufnahmen von Godard bei der Arbeit montierte er 1PM (One Parallel Movie), den Godard One Pennebaker Movie nennt. Das Resultat ist eine verrückte Melange aus Agitprop und Drehbericht, in der Rip Torn im Indianerkostüm herumläuft und vor Manhattans Skyline Bauaufzug fährt, während er eine Rede aus einem Kassettenrekorder nachbrüllt - oder in Konföderiertenuniform hauptsächlich schwarzen Schulkindern einen Vortrag über Unterentwicklung hält. Dazwischen monologisiert Black-Panther-Führer Eldridge Cleaver über den Abbau von Bürgerrechten, und Godard raucht Zigarre oder probt mit den Akteuren. Am Schluss jammen Jefferson Airplane am Hochhausdach, bis die Polizei kommt. (C.H.)

(Text: filmmuseum)

Details

Jean-Luc Godard, Anne Wiazemsky, Rip Torn, Eldridge Cleaver, Tom Hayden, The Jefferson Airplane
D.A. Pennebaker, Richard Leacock, Jean-Luc Godard

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