24 Stunden Angst

 USA/D 2002

Trapped

Thriller, Krimi 106 min.
6.20
film.at poster

Spannender Nervenkitzel um die Entführung eines kleinen Mädchens, mit überrraschenden Wendungen...

William Jennings (Stuart Townsend) befindet sich gerade auf einem Ärztekongress, als er in seinem Hotelzimmer von einer Frau überfallen wird. Zur gleichen Zeit geraten seine Frau Karen (Charlize Theron) und seine Tochter Abby (Dakota Fanning) in die Gewalt von Kidnappern.

Cheryl und Joe Hickley (Courtney Love und Kevin Bacon) halten das Ehepaar in Schach, während Marvin (Pruitt Taylor Vince), der Dritte im Bunde, Abby an einem sicheren Ort festhält. Innerhalb von 24 Stunden soll das Lösegeld übergeben werden - oder Abby muss sterben...

Details

Charlize Theron, Kevin Bacon, Courtney Love, Pruitt Taylor Vince, Stuart Townsend, Dakota Fanning, u.a.
Luis Mandoki
John Ottman
Frederick Elmes, Piotr Sobocinski
Greg Iles, nach seinem Roman

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • In der Falle
    Man kennt die über 1000 gefühlten Geiseldramen mit Lösegeldforderungen. Davon wird hier auch einiges ‘verbraten‘. Ohne gewisse Zutaten geht es halt nicht. Die kleinen logischen Unebenheiten tun der Spannung aber keinen Abbruch. Und die ist lange superhoch.
    Die Handlung verfolgt drei Wege parallel. Der Anführer der Gang ist Joe (Kevin Bacon). Er hat Mutter Karen Jennings (Charlize Theron) in seiner Gewalt und er ist teuflisch gut. Unterschätzt aber seine Gegenspielerin. Sie gewinnt, indem sie ein Skalpell an seine Kronjuwelen hält. Seine Ehefrau Cheryl (Courtney Love) hat Karens Ehemann Will (Stuart Townsend) in der Mangel. Der macht sich seinen Beruf als Arzt zunutze. Und der etwas behinderte Marvin (Pruitt Taylor Vince) hält die kleine Abby versteckt, die unter Asthma leidet. Marvin hat noch nie einer Fliege etwas zu leide getan. (Auch in früheren Filmen nicht!). Joe und Cheryl waren selbst Eltern. Sie verdächtigen Doc Jennings natürlich fälschlicherweise.
    Die Handlung gleitet auf psychologischen Pfaden einher: menschliche Schwächen werden ausgenutzt, verlockende Versuchungen angeboten und abgelehnt. Die Jennings versuchen die Gangster auseinanderzudividieren, denn jeder von ihnen hat einen Soft Spot. Diese Dreidimensionalität der Handlung hält sie lange Zeit spannungsgeladen in der Schwebe Zumal die Jennings geschickt zurückschlagen: Patronen aus dem Colt, Abby mit Handy auf der Flucht. Zum Finale dreht der Film dann nochmals richtig auf: mit einem Kleinflugzeug auf dem Highway und einer Massenkarambolage.
    Auch wenn die Musik wie in alten Zeiten die Aktionen akzentuiert, stört das nicht weiter. Ist aber unnötig, denn es bleibt spannend allemal. Regie, Drehbuch und Darsteller ergänzen sich kongenial.