39,90 Neununddreißigneunzig

 F 2007

99 Francs

Drama, Literaturverfilmung, Independent 17.10.2008 ab 16 104 min.
7.30
39,90 Neununddreißigneunzig

Jan Kounens Adaption des französischen Bestseller-Romans von Frédéric Beigbeder bleibt der Botschaft ihrer Vorlage treu: "Wir sind alle käuflich".

Octave Parango (Jean Dujardin) hat es geschafft - zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist jung, talentiert, schwimmt im Geld und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Fachs. Seine Welt ist die Werbebranche. Er arbeitet für die größte Agentur "Ross & Witchkraft" in Paris und entscheidet heute, was die Welt morgen kaufen wird. Octave schreibt innerhalb weniger Minuten seine Kreativkonzepte und wird als Genie gefeiert. Er legt die schönsten Models flach und feiert die rauschendsten Partys. Erst als er seine große Liebe Sophie (Vahina Giocante) trifft und wieder verliert, gerät seine Leben auf der Überholspur ins Wanken. Octave erkennt, dass er selbst ein Opfer des Systems ist und beginnt an sich und seiner Scheinwelt zu zweifeln.

Details

Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin, Patrick Mille, Vahina Giocante
Jan Kounen
Jean-Jacques Hertz, Erin O'Hara, François Roy
David Ungaro
Nicolas & Bruno, Jan Kounen, nach dem gleichnamigen Roman von Frédéric Beigbeder
Lunafilm
ab 16

Kritiken

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User Kritiken

  • Filmkritik
    Religiosität und Drogen? Ein mit Comics unterlegter, sehr aufschlussreicher Horrortrip, aber mit moralischen Bedenken gegenüber der Schlachtung und Haltung von Tieren, im Verbraucherland Europa, mit der Hungersnot in der 3. Welt gegenüber gestellt wird im Abspann!? Gezeigt wird auch die Kreuzigungspose Jesu Christi, die einem zweifachen Selbstmord und einem später gedacht, verursachten Mord (auf Trip) vorausgeht. Wie soll man diesen Film bitte, der sich religiös darstellen will, aber so wiederum auch nicht verstanden werden will, dann auch noch künstlerisch in eine passende Korsage bringen? Doppelmoral und Volksverblödung-das ist zeitgemäß, wirkt aber nicht im Film! Ach ja, man kann sich das Ende schön reden, wenn man will, es gibt zwei Fassungen. Vielleicht sollte das der tiefere Sinn sein, aber dann hätte man das Genre anders Benennen müssen. Diesen Titel hätte man einem warhaftigeren Filmemacher überlassen sollen, aber Politik wird überall gemacht, nicht?