4 1/2 Musketiere

 A/H 1935

Harom és fél musketas

Komödie 86 min.
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Wie in vielen anderen Emigrantenfilmen spielen auch hier soziale Zeitbezüge als Handlungsmatrix einer vordergründig heiteren Erzählung eine nicht unwesentliche Rolle.

Die viereinhalb Musketiere der österreichisch-ungarischen Koproduktion sind Abenteurer ganz anderer Art: Geiger Fritz Körner, Trommler Sattler, Pianist Bender und Trompeter Maurer sowie Jonny, der Hund, bestreiten in den frühen dreißiger Jahren ihren Lebensunterhalt als Musikquartett – allerdings ohne festes Engagement.

Warum sie trotz Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger doch zu internationalem Erfolg, Ruhm und auch großer Liebe gelangen, hat unter anderem mit der geschliffenen Ironie und den hochtrabenden Pointen der besten Chargendarsteller der damaligen Zeit zu tun: Szöke Szakall, neben Hans Moser einer der berühmtesten Komödianten, Ernst Verebes, Felix Bressart, Karl Huszar- Puffy, Otto Wallburg … vereint unter Regisseur Leslie Kardos. Sie alle flohen ins Exil, Otto Wallburg wurde in Theresienstadt ermordet. Zuvor schufen sie künstlerisch hochwertiges, aber »unerwünschtes Kino«, das die gravierenden sozialen Probleme der Zeit mit einem feinsinnigen Lachen anzudeuten verstand.

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Ernst Verebes, Szöke Szakall, Otto Wallburg, Karl Huszár-Puffy, Annemarie Sörensen, Felix Bressart u.a.
Ladislaus (László) Kardos
Nikolaus (Miklós) Brodszky
Felix Joachimson, Karl Noti (Károly Nóti)

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