Abbitte

 GB/F 2007

Atonement

Drama, Romanze 09.11.2007 ab 12 130 min.
7.80
Abbitte

Die Macher des gefeierten "Stolz und Vorurteil" haben mit "Abbitte" Ian McEwans gleichnamigen Bestseller für die Leinwand adaptiert.

An der Schwelle zum Erwachsenwerden beobachtet die 13-jährige Briony den leidenschaftlichen Flirt zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia (Knightley) und dem Gärtnersohn Robbie (James McAvoy). Herausgerissen aus ihrer kindlichen Phantasiewelt und verunsichert lässt sie kurz darauf ganz bewusst zu, dass Robbie für ein Verbrechen beschuldigt wird, das er nicht begangen hat. Die Folgen der Ereignisse dieses Sommers 1935 lassen keinen der drei mehr los und führen sie auf unterschiedlichen Wegen durch die Schrecken des 2. Weltkriegs.

Über Tiefen und Höhen des menschlichen Wesens, zwischen Schuld und Erkenntnis und durch die Gezeiten des 20. Jahrhunderts spannt sich ein bewegendes Lebens- und Liebesdrama. Zugleich große Schicksalsgeschichte und emotionales Historienepos, ist "Abbitte" - prachtvolles Kino und ein mitreißender Fluss der Gefühle.

Details

Keira Knightley, James McAvoy, Romola Garai, Vanessa Redgrave, Brenda Blethyn u.a.
Joe Wright
Dario Marianelli
Seamus McGarvey
Christopher Hampton nach Ian McEwan
UPI
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Späte Abbitte
    Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert.
    Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf.
    Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte. Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war. Sehenswert.

  • Abbitte - zu spät
    Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert.
    Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf.
    Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte. Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war. Sehenswert.

  • gut umgesetzt
    Also langweilig fand ich den Film gar nicht. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an den Film, da mir das Buch so gut gefallen hat und daher war die Gefahr sehr groß, enttäuscht zu sein, aber im großen und ganzen passte eigentlich alles.

    Der Schluss wurde im Gegensatz zum Buch verändert, aber im Film kommt dadurch klarer raus, was wirklich passiert ist. Im Buch wird das nur angedeutet und man (ich z.B.) liest leicht drüber. Somit ist der Film evtl. sogar für viele, die's gelesen haben, eine Überraschung.

    Echt beeindruckt hat mich die lange Szene am Strand von Dünkirchen. Ein irrsinnig tolles Film-Set mit hunderten Statisten und eine minutenlange Kamerafahrt ohne Schnitte. Da kann ich den Kritikern nur zustimmen, das war absolut sehenswert.

    Entgegen den Kritikermeinungen, fand ich von den Briony-Darstellerinnen die mittlere (die Krankenschwester) am besten.

    Teilweise hätte man sicher Szenen weglassen können, die nicht gefehlt hätten, die aber dem Film dadurch mehr Tiefe gegeben haben (wie z. B. der französisch sprechende, sterbende Soldat im Krankenhaus; hat mich gewundert, dass sie die Szene komplett reingenommen haben).

    Also wie gesagt, außer dem abgeänderten Schluss (im Buch gibt¿s ja kein Interview mit der alten Briony, sondern ihre Geburtstagsfeier mit der Familie, wo ihr Stück, das sie als 13jährige geschrieben hat, aufgeführt wird), war alles perfekt.

  • Gut gespielt aber langweilig 1
    Handlung vom Film:

    England, 1935. Ein Landsitz. Sommer, sehr heiß. BRIONY TALLIS ist 13 Jahre alt und weiß schon dass sie Schriftstelleirn werden will, die Fantasie sprüht und sie ist in ROBBIE verliebt. Der ist 20. Was dass Problem an der Sache ist, Ihre ältere Schwester geht im Brunnen fast nackt badsen, und das in der Unterwäsche, damals mehr verpönnt als heute FKK, und das weil sich beide insgeheim lieben aber nichts davon wissen. CECILIA ist ja Ihre Schwester, die das macht, und die ist auch so ungefähr 20.

    ROBBIE TURNER ist der Landknecht, der Sohn der Köchin GRACE TURNER (Blenda Blythin), und dann verratet sie es noch Ihren Eltern. Ach ja, der Vater von CECILIA ist reich, macht iragendwas, und die Mutter ist alleine, ist reich, sauft oder so, und ist halt ne Reiche Tussi. Ne Dame.

    Die selbe Szene sieht übrigens der Zuseher, ROBBIE hat eine Vase zerstört, CECILIA hat den Teil der zerbrochen ist aus dem Brunnen geholt, in dem sie getaucht ist. CECILIA hat einen Bruder, LEON, der ist von der langen Reise heimgekommen, und hat einen reichen Freund, PAUL MARSHALL. LEON macht ein Abendessen, will aber nicht ROBBIE einladen, der ist ja nur Landknecht, CECILIA setzt aber Ihren Willen durch. Und was komisch ist, während CECILIA in Cambridge 3 Jahre war, hat sie keinen Kontakt zu ROBBIE gehabt, wieso jetzt? Na ja das ist das interne in der Familie, gehört aber dazu erzählt zu werden.

    BRIONY hat eine Cousine, LOLA die bei Ihnen lebt mit 2 Nervensägen die Brüder heißen, und PAUL flirtet mit LOLA. Er ist alt, sie ist ein Kind und ich hasse PAUL. ROBBIE in der Zwischenzeit schreibt einen Entschuldigungsbrief an CECILIA aber leider gerät der flasche in den Umschlag, dort wo steht dass er Ihre Möse küssen möchte, ja die Familie liest alles nachdem BRIONY gesehen hat, wie sie sagt, dass ROBBIE die LOLA vergewaltigt hat. In der Zwischenzeit sind die ausgerissenen Brüder die von allen gesucht werden von ROBBIE gefunden.

    Er wandert in den Knast, muß sich zwischen den und dem Krieg entscheiden und rückt ein nach Frankreich. CECILIA aber denkt dass BRIONY fantasiert, Ihr glaubt keiner, und ROBBIE ist sehr lange weg. Für BRIONY war anfangs ROBBIE ein Triebtäter, in den sie aber vorher verliebt war. DANNY der auch im Haus war, so ein debiler Junge, wird auch befragt, aber der hat ein Alibi, und PAUL der schuldige, ist am Sofa eingeschlafen, und wird wegen seines gentlemenhaften Aussehens nicht befragt.

    4 Jahre später treffen sie sich in London wieder, beide verschreckt, sie ist Krankenschwester bei den Maltesern, er im Krieg, beide lieben sich noch immer, sie will mit Ihm zusammen die Ferien verbringen in einem Strandhaus und schentk ihm davon ein Foto.

    Als er im Krieg getrennt wurde von seiner Gruppe, schlägt sich ROBBIE nach Dünkirchen durch. Die meisten Kameraden dort warten auf den Rücktransport. BRIONY übrigens die sich bewusst wird was sie mit Ihrer Falschaussage getan hat, was Ihre Lüge bewirkt hat damals, wird sich dessen bewusst und arbeitet auch im St. Thomas Spital von den Maltesern in London. Wo sie später die Hochzeit von LOLA und PAUL miterlebt.

    Was dann kommt ist stark, sie besucht Ihre Schwester die sie findet, verarmt, und mit ROBBIE zusammen der kurz Urlaub hat, nach einem Streit verspricth sie allen dass ganze klar zu stellen, heim zu fahren, und alles bekannt zu machen, eine Aussage zu tätigen, und aufzudekcen dass sie damals nicht ROBBIE gesehen hat wie er LOLA vergewaltigt hat. War es wirklcih so?

    Was war damals in Dünkirchen?:

    Im Zweiten Weltkrieg im Frühjahr 1940 wurde Dünkirchen bei den Kämpfen zwischen der deutschen und der eingekesselten britischen Armee in der Schlacht um Dünkirchen weitgehend zerstört. In der Operation Dynamo schaffte es die britische Marine, den größten Teil der Truppen nach Großbritannien zu retten.

    Re:Gut gespielt aber langweilig 1
    Du hast den Sinn des Films nicht verstanden. Solltest ihn dir nochmal anschauen. Die Romanvorlage hilft da nicht wirklich weiter.

    Leben ist Scheiße - Teil 3
    Auch die Idee wie Briony die in Robbie immer einen Bruder sah, weil er für sie viel Zeit hatte, und sich um sie kümmerte, in ihn verliebte, wie er reagiert, die Liebe unabsichtlich zurückweist und lieber die ältere 18 Jährige oder 20 Jährige Cecilia oder Cäcilia, egal, liebt, dass ist gut, noch besser, als Briony die 2 inflagranti in der Bibliothek erwischt, bei dem was sie hätten schon lange machen müssen, aber da ja Robbie in der Zwischenzeit die 2 Brüder von Lola sucht und am Strand findet, dort irgendwo es waren Jackson und Pierrot, 2 Idioten Kinder, nicht da war, und dann verhaftet wird, weil man ihn der Vergewaltigung bezichtigt, ist schon eine Starke Szene.

    Sehr gut ist der 3. Teil des Filmes, die gealterte Briony mit 84 die ja Vanessa Redgrave verkörpert, die Ihr 21. Buch schreibt, oder schrieb, ja dass ist erst eine starke Szene. Oft kam mir so vor als ob der Regisseur will dass man sich aus der Sicht des Sehers im Film, also aus meiner Sicht die eigenen Gedanken macht, und ja dauernd sind sie anders als ich dachte, ein Horror. Über meine Freundin fand ich raus, am Ende war 1999 dran, anfangs 1935, dann 1939, dann 1940, dann 1999.

    Was sehr gut war, da war eine Szene mit einer Steady Cam, kein einziger Zwischenschnitt, Robbie und seine 2 Begleiter im Krieg in Nordfrankreich erleben von 300.000 gestrandeten Soldaten die alle auf die Rückkehr warten, so viel an Gutem und Schlechtem, von Leuten die in einer selbst ernannten Kapelle Oh Lord singen, oder Father of Mankind. Einfach schön, bis hin zu Bitterem Alkoholismus, allerdings an dieser Szene hätte mich mehr von Soldat Ryan gewünscht. Sicher hat der Film einige Durchhänger, aber die seien als Literaturverfilmung verziehen, und nicht falsch beschrieben, ich halte es mit solchen Verfilmungen nicht, aber objektiv betrachtet muß ich sagen, gut, zu viel narratives, zu viel lange Passagen, zu wenig Action, zu viel Unwichtiges für mich, störende Rückblenden, aber trotzdem ein

    76 von 100

    mehr Spannung wäre besser 2
    Nach der Invasion der Alliierten 1944 wurde Dünkirchen von der Wehrmacht zur Atlantikfestung erklärt, bis zum Kriegsende verteidigt und erst am 9. Mai 1945 von den Alliierten befreit.

    Was ist Abbitte?:

    Abbitte bezeichnet das Bitten um Verzeihung bzw. Vergebung von Schuld. Jemand tut oder leistet Abbitte für etwas bei jemandem. Die Abbitte (lat. deprecatio injuriae) war bis ins 19. Jahrhundert im deutschen Recht eine demütigende Bitte um Verzeihung einer zugefügten Ehrenkränkung, in älteren Strafverfahren eine Privatstrafe, die bei Ehrverletzungen entweder allein oder neben einer Geldstrafe und neben Ehrenerklärung und Widerruf ausgesprochen wurde. Gelegentlich wurde die Strafe noch verschärft, z. B. durch Zuziehung des Scharfrichters, knieende Abbitte und dergleichen. Heute wird dieser Ausdruck auch ironisch gebraucht.

    Meine Meinung:

    Komisch und ich denke mir die ganze Zeit, He der Film ist ja so ähnlich wie ¿Stolz und Vorurteil¿ und dann ist es nach 120 Min. der selbe Regisseur wie sich rausstellt, also als ich am Kinoplakat vorbeiging. Es ist der Selbe Regisseur vom selben Film, nur ist der hier besser als der andere, den ich langweiliger fand. Der Film ist sehr gut als Versöhnungsfilm gedacht für Frauen die vorher streiten oder zickig sind, die kriegen dann immer so einen Ohnmächtigen ¿ Nimm mich in die Arme sonst heul ich mich krank ¿ Anfall, und dann kannst du so schön an den Schenkeln die Buschvegetation entdecken, und du fängst bei den Knien an, und - ¿. Na ja ¿ egal.

    Was mich am Film wundert, die Lola die eigentlich 13 sein sollte oder so, ist in Wirklichkeit eine 18 Jährige englische Schauspielerin, wundert mich dass manche Frauen so alt aussehen. Oder Briony Tallis, die 2 Schauspielerinnen mit 13 und mit 18 sehen sich so ähnlich, ein Wahnsinn. Und das Ende ist so was von Unvorhersehbar, und man kann es 0 einschätzen.

    Für mich ist der Film etwas sehr literarisch und was macht der Regisseur dagegen? Na ja das was alle machen Optische Reize, schöne Szenen, viel Natur und Kriegsschauplätze wenn sie in die Handlung passen, keine unpassenden Szenen, Langeweile ist aber trotzdem oft da, für mich sonst ist der Film top.

    Was ich schön fand ist der Klang musikalisch unterlegt vom Schreibmaschine Tippen als Motiv für viele Szenen die wichtig sind, im Hintergrund und selten im Vordergrund, das hat irgendwie gut gepasst. Auch war es eine starke Story wie ich finde, da man ein vorpubertäres Mädchen sah dass wie man später oder am Ende, also ich merkte es am Ende und nachdem meine Dolmetscherin ¿die nennt sich Freundin ¿ erklärte um was es ging, also am Ende merkte ich dass die eigentlich mit 13 in Robbie verliebt war, der in Cäcilia verliebt ist, der er einen witzigen Brief schrieb, dass er den ganzen Tag an Ihre Möse denkt und sie küssen möchte, was ich echt cool finde als eine Art von Anmache, muß ich mal ausprobieren falls ich mal mit Angelina Jolie fremd gehe.

    Die Darstellerinnen von denen ich nicht so super überzeugt bin hat mich nicht so mitgerissen, da ich auf andere Arten von Filmen stehe, aber objektiv betrachtet, wertfrei und ehrlich muß ich sagen, in Ihren Rollen spielen sie alle hervorragend, von allen Rollen ist Briony die beste, dann Lola, und auch sehr gut Cäcilia, und ich muß sagen, der schwache Teint und das dünne Schlaksige Etwas dass sich Keira Knightley nennt, die als Nasser 50 Kg wiegt, ist schon was tolles, einfach ne tolle Frau.

    Was auch interessant ist, dass viele Szenen im Film die Darsteller nicht begreifen, also Irrige Ansichten glauben, und wir sehen als Zuseher auf einer 10 Meter Leinwand, was dahinter steckt und das wiederum ist ein Thema für den Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick der sehr interessante Thesen stellt und 6 wichtige Leitsätze hat für Kommunikation, jedenfalls ist der Film anfangs sehr narrativ gestaltet, die Rückblenden nerven mich furchtbar und muß mich angestrengt auf den Film konzentrieren und darf nichts reden.