Alien

 USA 1979
Horror, Thriller, Science Fiction 113 min.
8.50
Alien

Im 21. Jahrhundert wird die Crew des Raumfrachters "Nostromo" von einem bizarren Wesen in Angst und Schrecken versetzt. Offizier Ripley, die einzige Frau unter der Besatzung, stellt sich dem Kampf.

Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer: Gut eine Dekade nach "2001: A Space Odyssey" lieferte "Alien" das pessimistische Gegenstück. Als endgültige Überführung des bis dahin eher despektierlichen body horror-Genres in den Mainstream besetzt Alien eine Schlüsselposition in der Hollywood-Geschichte, aber seine Faszinationskraft verdankt sich dem doppelbödigen Spiel mit sozialen und sexuellen Ängsten und der effektvollen Inszenierung: Der Schrecken infiltriert zunächst schrittweise, dann brachial die herrschende Atmosphäre somnambuler Orientierungslosigkeit.

Im 21. Jahrhundert wird die Crew des Raumfrachters "Nostromo" von einem bizarren Wesen in Angst und Schrecken versetzt. Denn es dezimiert die Besatzung auf bestialische Weise nach dem "Zehn-kleine-Negerlein"-Prinzip. Schließlich stellt sich Offizier Ripley (Sigourney Weaver) dem Duell gegen den übermächtigen Feind...

Details

Sigourney Weaver, Tom Skerritt, Veronica Cartwright, Ian Holm, Harry Dean Stanton, John Hurt
Ridley Scott
Jerry Goldsmith
Derek Vanlint
Dan O'Bannon, David Giler, Walter Hill

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Promi-Sterben im Weltraum
    Ridley Scott hat den ersten der drei Teile übernommen. Es ist quasi die Einleitung, mit viel technischem Beiwerk, Sci-Fi-Raumfahrt eben.
    Die Spannung beruht auf einem doppelten Wechselspiel: von unterschiedlichen Situationen akustisch und optisch unterstützt von Schnitt und Machart. Da kann die Stimmung von einem gemütlichen Kameradschaftsabend im Raumschiff urplötzlich von einem krachenden Schocker ersetzt werden. Man sieht ganz kurz etwas ungeahnt Schreckliches. Oder der Vorlauf ist eine längere ruhige Phase, ohne Musik, nur gleichförmiges Atmen und dann bricht es herein, dieses Wesen aus einer fremden Welt: schleimig und mit säurehaltigem Blut. Und man sieht immer nur Ausschnitte des Monsters. Dann folgt eine längere Suchaktion. Gedehnte Spannung… sie steigt.
    Den vielen Promis (Skerritt, Holm, Hurt, Stanton, Kotto) ergeht es wie den ‘zehn kleinen Negerlein‘. Nur Ripley (Sigourney Weaver), die neue weibliche Heldin bleibt und siegt. Sie wird im Verlauf der nächsten Teile zu einer tragischen Figur. Hier präsentiert sie uns in einem effektvollen Spannungsnachschlag eine zufriedenstellende Lösung. Fesselnde Unterhaltung vor richtungsweisender, technischer Kulisse.