And Now... Ladies and Gentlemen...

 F/D/GB 2002
Drama, Romanze, Krimi 133 min.
6.20
And Now... Ladies and Gentlemen...

Claude Lelouch erzählt die erste Liebesgeschichte zwischen einem Mann und einer Frau, die mit der Liebe absolut nichts mehr zu tun haben wollen.

Der britische Gangster Valentin (Jeremy Irons) bricht allein zu einem Segeltörn rund um die Welt auf - mehr um seine Vergangenheit zu vergessen als der Polizei zu entkommen. Als Juwelendieb hat es der gewiefte Trickbetrüger und Meister der Verkleidungen zu Erfolg und Wohlstand gebracht. Dennoch träumt er davon, eines Tages alle seine Opfer zu entschädigen. Manche Leute springen ins Wasser, um ihr Leben zu beenden, Valentin setzt die Segel, um seins zu beginnen.

Währenddessen versucht Jane (Patricia Kaas), eine ausgebrannte Jazzsängerin, ihren "Blues" mit Auftritten vor dem gleichgültigen Lounge-Publikum einer marokkanischen Hotel Bar zu vertreiben. Eine Frau, die das Leben an sich vorbeiziehen ließ, und ein Mann, der seinen Tod verspottet, sind vorherbestimmt sich zu begegnen - besonders, da beide davon besessen sind, ihre Vergangenheit zu vergessen.

Der renommierte Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Claude Lelouch erzählt in "AND NOW...LADIES AND GENTLEMEN" vielleicht die erste Liebesgeschichte zwischen einem Mann und einer Frau, die mit der Liebe absolut nichts mehr zu tun haben wollen.

Details

Jeremy Irons, Patricia Kaas, Thierry Lhermitte
Claude Lelouch
Claude Lelouch, Pierre Leroux, Pierre Uytterhoeven, u.a.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Dieb mit Amnesie
    So irreführend wie der Titel - er enthält den Namen einer Yacht und ist keine Ansage - ist auch die Erzählweise. Claude Lelouch stellt ein richtungsweisendes Zitat an den Anfang des Films ’Das Leben ist ein Schlaf, dessen Traum die Liebe ist.’ So kann er, was im wirklichen Leben unmöglich ist, tun: Szenen öfters wiederholen oder dasselbe aus anderer Perspektive zeigen. Manches greift so überraschend vor. Lelouch erzählt die Handlung nicht linear, sondern er zerschneidet sie. Dadurch entsteht ein interessantes Geflecht, das ab und zu von Patricia Kaas Chansons untermalt wird. Dazu gibt es auch noch das einzige gesungene Telefonat von ihr. Claudia Cardinale hat eine etwas unglückliche Rolle übernommen. Und am Ende höchst sonderbar gleich zwei Happy Ends für den tollen Jeremy Irons, den wir gleich in mehreren Verkleidungen sehen und dessen Überfälle auf Juwelierläden neu sind. Es ist anspruchsvolle Unterhaltung mit eindrucksvollen Bildern.