Antarctica - Gefangen im Eis

 USA 2006

Eight Below

Drama, Romanze, Abenteuer 23.03.2006 120 min.
7.30
Antarctica - Gefangen im Eis

Mitten im brutalen antarktischen Winter beginnt für die Teilnehmer einer gescheiterten Expedition ein verzweifelter Überlebenskampf.

Eine Reise bis ans Ende der Welt: Jerry Shepard, sein bester Freund Cooper und ein mit allen Wassern gewaschener Geologe finden sich zusammen, um in den vereisten Tiefen der Antarktis auf eine wissenschaftliche Expedition zu gehen. Nach einem Unfall gerät das Trio bei der sich dramatisch verschlechternden Wetterlage in eine lebensbedrohende Notlage. Die Männer sehen sich gezwungen, ihre geliebten Schneehunde in der endlosen Eiswüste zurückzulassen, um sich selbst retten zu können. Mitten im brutalen antarktischen Winter beginnt für die Hunde ein verzweifelter Überlebenskampf ...

Details

Paul Walker, Jason Biggs, Bruce Greenwood, u.a.
Frank Marshall
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Netter Tierfilm
    Wunderschöne Landschaftsaufnahmen bilden den Rahmen für einen von der menschlichen Thematik her gesehen eher dürftigen Film. Ohne Love Story geht es natürlich halt überhaupt nicht, sonst hätte man die gut hundert Minuten kaum füllen können. Aber selbst die ist an den Haaren herbeigezogen und wirkt etwas aufgesetzt, wie die ganze Rettungsaktion der acht Schlittenhunde, um die es hier wohl hauptsächlich gehen soll. (vgl. den seltsamen Originaltitel ’Die acht da unten’).Das einzig Erstaunliche sind die cleveren Huskies. Wie die sich auf sich allein gestellt durch das ewige Eis durchschlagen übertrifft Lassie und Fury. Es muss Monate gedauert haben bis die Aufnahmen im Kasten waren. Hunde, die sich die Beute einvernehmlich teilen bzw. sich gegenseitig zu Füssen legen sind schlichtweg unglaublich. Fast hätte ich erwartet, dass sie sich über Sprechblasen verständigen. Aber es ist alles schön anzuschauen, eher wohl etwas für Hundeliebhaber und Südpolfreaks. Die übersehen dann wahrscheinlich auch den virtuellen Seeleopard, der so komisch ins Bild springt und als Schocker eingesetzt wird.

  • einfach fantastisch - Teil 1
    Das bißchen Handlung:

    Das ganze spielt sich 1993 in der Antarktis in einer Forschungsstation ab. JERRY SHEPARD (Paul Walker) spielt in dem Naturdrama aus dem Hause Disney die Hauptrolle, und ist ein Forscher so wie einige andere. Und es naht der Winter. Die Zeit des Forschens ist bald vorüber und man bereitet sich vor endlich nach Hause zu kommen. Sein Freund COOPER, ein Scout, ein Kartograph und 8 Hunde sind mit von der Partie. Seine Freundin KATIE kommt mit dem Flugzeug eines Tages, und bringt Gäste mit. DAVIS MCCLAREN (Bruce Greenwood), und der will wegen einem Meteoriten in die weit entfernte Station am Berg Mount Melbourne.

    Er hätte natürlich mit dem Flugzeug hinfliegen können, aber da er Angst hatte das ihm wer nachspioniert und er den Ruhm verlieren könnte, ist er bei JERRY gelandet, und der soll ihn dort hin begleiten, obwohl man weiß, das ganze ist eine gefährliche Reise. Und er entscheidet sich mit den Hunden und nicht mit dem Schneemobil hinzufahren, das wäre zu schwer und zu klobig, denn das Eis ist bekanntermaßen an einigen Stellen zu dünn. Der Winter kommt erst, es ist noch nicht so weit und nicht alles ist Meterdick mit Eis zugefroren.

    DAVIS entdeckt auch den Meteoriten, er kommt angeblich von Merkur, doch ein Sturm zieht auf, KATIE warnt alle, DAVIS bricht ins Eis, bricht sich den Fuß, und alle müssen evakuieren, allerdings die Hunde müssen da bleiben. JERRY fliegt auch raus, doch er verspricht zurück zu kehren, und ja, OLD JACK sein Hund ist verletzt, die anderen 7 sind auch noch dort und er darf auf einmal nicht zurück fliegen, der Flugraum ist nämlich gesperrt, und selbst als er sich gegen die blöden Behörden hinweg setzt, kann er nicht hinfliegen, doch er hat den Hunden ein Versprechen gegeben, scheiß auf den Orkan, er muß die Hunde evakuieren.


    Einige Informationen über den Film:

    Frank Marshall der mit ¿Überleben¿ berühmt wurde, hat den Film ja mit 24 Millionen US $ gedreht auf wahren Ereignissen basierend, und hat in Amerika ca. 80 Mille eingespielt. Der Film ist auch zustande gekommen weil der Produzent David Hoberman das Original aus Japan aus 1983 gesehen hat, und sich dachte, he das müßte man Hollywoodmässig adaptieren. Die Originalgeschichte spielte 1957, und sie wurde nach 1993 versetzt. Das war übrigens das Jahr als es zu Ende ging mit der Erlaubnis der Arbeit mit Hundeschlitten bei Wetterstationen und was weiß ich in der Arktis und Antarktis.

    Über die Hunde und die Darsteller:

    Jeder Hund hat in Echt ein Double, für die vielen Schlittenszenen, über 20 Hunde waren am Dreh anwesend, die die 8 Hunde im Film spielten. Es hat sehr lange gedauert mit den Hunden zu üben, das die z.B. wie im Film, einen echten Vogel im Maul tragen, und mit dem falschen Seeleoparden kämpfen, das war ein Animatronictier.
    Doch der berühmte Mike Alexander der ja für den Film Tiere trainiert, vorwiegend Hunde hat das in Wochenlanger Arbeit bravourös gemacht.

    Trainiert wurde vor dem Film schon in Kalifornien, und während der Dreharbeiten noch anfingen zogen 3 Monate zuvor die ganzen Hunde nach Britisch Kolumbien, einem Bundesstaat in Kanada, auf eine Farm in der Nähe vom Ort Smithers. Und es war schwierig, denn das waren alles keine Schlittenhunde, denen man erst beibringen mußte, im Schnee und unter dem Schnee zu liegen, zu lachen, mit den Zähnen zu fletschen, und was weiß ich alles noch.

    Jeder Hund hatte 2 Trainer, und man glaubt gar nicht wie schwer es ist, das ein Hund zum Hauptdarsteller blickt wenn er es braucht, weil er ja den Trainer gewohnt ist. Und leicht war auch nicht mit den Hunden teilweise gleichzeitig zu drehen, dann mussten die Hunde noch richtig koordiniert werden und auch Szenen oftmals drehen.

    eine wahre Empfehlung - T 3
    Natürlich leiden die Tiere etwas im Film und man muß die ganze Zeit weinen und sich in den BH der Freundin schnäuzen.

    Sehr gut haben mir die Hunde gefallen, die haben mehr Leinwandpräsenz als so mancher Politiker im Bundestag. Das mit den Hunden ist witzig. Da ist ein Hund der heißt im Original Koda Bear, also eine Schauspielerhündin in echt und spielt im Film die MAYA, die hat ein wunderbar weißes Fell, dann gibt es einen Hund der heißt D.J. und der heißt auch im Film so. Der ist im Film übrigens der Alphahund, und hat wunderschöne blaue Augen, wie Terence Hill als Hund. Frank Marshall der Regisseur hat sich in einen Hund verliebt, in Jasper, der den Hund SHORTY spielt, der ist im Film auch so verspielt wie in echt.

    Was ich vermisst habe ist das Halbe Jahr Dunkelheit und Helligkeit, das ja vorkommt am Südpol, das haben die unterlassen im Film. Und ja, wieso sieht man Jerry in Washington des Jahres 1990 herumlaufen und sieht aber einige Autos aus dem 21. Jahrhundert? Ach ja, und als die Typen da im Film einen Fresca trinken, da sieht man auf der Flasche ein weißes Label, das aber erst 2005 auf der Flasche veröffentlicht wurde von der Firma.

    Aber das sind nur Kleinigkeiten die man so hört, wenn sich Kinobesucher unterhalten. Mir hat der Film wie meiner Freundin irre gut gefallen. Sicher es waren einige Anachronismen dabei, aber das ist egal. Der Film ist unterhaltend, Familientauglich, einfach spitze, spannend, und gut gemacht, auch wenn es einige Dinge gibt die nicht so gut sind, aber das macht nichts. Den Film in einem warmen Kino zu sehen ist wirklich schön, wenn es draußen im Frühling nicht so klar ist, und wenn es Nachmittag ist und man kommt raus aus dem Kino und es ist noch Taghell.

    Die Schauspieler, ja die sollten besser spielen, egal, die ganze Natur, die Landschaft, also irgendwie ist das schon ein Reiz da mal hinzufahren. Wenn ich genügend Geld hätte würde ich das machen. Blöd fand ich z.B. das bißchen Liebesgeschichte die dauernd in den Filmen auftauche muß und mit dem Original nichts zu tun hat, oder mit der Originalgeschichte.

    Also die 120 Filmminuten sind schnell vorüber, gestört hat mich wieder die fehlende Darmentleerung des einen oder anderen oder der Hunde, man sieht einfach viel zu wenig Leute Scheißen. Die Logik kommt hier nicht weiter, denn in dem Film merkt man so richtig, er ist von Disney, nicht geschimpft, nicht geblutet, und alles geht irgendwie gut, das ist man ja eh gewohnt, naja der Film unterhält halt und das finde ich gut in einer Zeit wo die USA den Iran angreifen wollen.

    Einer der schlimmsten Szenen die ich seit langem sah, von der Vorstellung her ist als DAVID abstürzt, den Berg runterrasselt, auf einem zugefrorenem See landet, und einbricht, alleine die Vorstellung schon, läßt mir eine meiner Plomben im Mund rausfallen.

    Nun der Film ist super, man kann gar nicht denken das man aufs Klo muß, man denkt gar nicht an irgendwas anderes als auf den Film, und letzten Endes sind die ganzen Dinge die nicht so gut waren alle verschwunden, der Film ist spitzenmäßig und ich bin froh den gesehen zu haben.

    90 von 100

    Einfühlsam - Teil 2
    Gut das Paul Walker im Film mitspielte, denn der Darsteller der im furchtbar grottigem ¿The fast and the Furious ¿ Teil 1 + 2¿ mitspielte, ist so ne Art Sportler. Klettern, Paragleiten, Laufen, Schwimmen, Snowboarden, das ist das was der Typ macht. Das gute an dem ganzen Dreh war, dass das Team nie bei Minus 50 Grad drehen mußte, aber die 10 ¿ 20 Grad unter Null sind auch nicht jedermanns Sache.

    Für seine Freundin nahm man die Schauspielerin Moon Bloodgood, die KATIE spielt, und die so ne Art Powerfrau ist. Hip Hop Tänzerin, Cheerleader, Athletic Model, das war sie schon, darum sieht sie auch so verdammt fesch aus. Und sie hat eine Abstammung von Korea, Irland, und Dänemark.

    Dadurch dass das Wetter so unberechenbar ist in dieser Gegend, hat man immer 3 verschiedenen Szenen an einem Tag gedreht, falls mal eine Szene ausfallen mußte, damit sich der Dreh nicht Wochen nach hinten verschiebt. Als in Grönland gedreht wurde, hat man ein Fahrzeug verwendet, das man in Schweden Hagglund nennt, das ist ein Militärfahrzeug. Und mit 5 Fahrzeugen hat man die 120 Leute der ganzen Crew auf den Berg gebracht wo gedreht wurde, was im Film echt urig aussieht, als könnte da keiner rauf. Kalt, Schnee, und Eisig, was sonst noch alles.

    Die Szene wo DAVID einstürzt ist natürlich nicht echt, das Wasser nicht so kalt, gedreht wurde es auch da oben im Norden, und es war ziemlich schwierig Filmeis zu schaffen, das hat viel mit Chemie zu tun, und auch das der Hund MAYA dem Schauspieler Bruce die Schlinge um den Hals legt.

    Die Special Effekte kamen übrigens von Stan Winston. Die Haupthündin hat übrigens auch im Film ¿Snow Dogs¿ mitgespielt, die ist ein richtiger Schauspielerhusky. Genauso wie MAX, der vom 6 Jährigen D.J. Hund gespielt wurde, und dann war da noch Koda Bear, die nie ohne Hundedecke spielen konnte, so ne Art Linus aus den ¿The Peanuts¿. Nur als Hund.

    Der 4 Jährige Floyd spielt den Hund DEWEY der auch im Film ¿Snow Dogs¿ mitspielte, der Filmhund TRUMAN wurde von Sitka gespielt, ne 3 Jährige Hündin. Die wollte dauernd Enten fressen, und Ihr Double hat man extra eingefärbt. Die 2 Hunde Noble und Troika spielen den Filmhund SHADOW. Troika war in echt ein Streuner, man fand ihn fast tot auf der Straße, und nun heult er so schön. Da waren am Set alle fasziniert. Dino und Flapjack spielten den Hund BUCK. Flapjack ist ein 60 Kg schwerer Schlittenhund. Apache ist noch da, der ist ein Pinto Husky, der ist ganz jung und spielt im Film den alten Hund OLD JACK der so gerne beim Poker dabei ist.

    Die Hunde DEWEY und TRUMAN wurden nach den Präsidenten benannt. Aus den 40 er Jahren.

    Meine Meinung über den Film:

    Wunderschön alleine schon wie er mit seinem Hund JACK am Tisch sitzt, und wie alle Karten spielen und der zuckersüße Husky ihm zusieht. Wunderschön wie er mit seinen Hunden Baseball spielt, und so richtig natürlich die ihm den Ball apportieren. Wunderschön die Gegend, es ist zwar super sau kalt und für mich wäre das Wetter nichts, aber ich würde sofort auf Urlaub runterfahren, wenn die Reise auf den Südpol nicht 10.000 Euro für 1 Woche inklusive allem kostet, wenn nicht sogar mehr.

    Die Darsteller, naja, darüber läßt sich streiten. Die Freundin von ihm, naja so ne richtige Schnepfe, lange Haare, geiles Gesicht, geiles Gesäß, geile Titten, so ne richtige Klischeetussi, und sie kann Karten spielen und Flugzeug fliegen. Mir hat ehrlich gefallen Bruce Greenwood, der hat irgendwie so ein verschmitztes Gesicht, dagegen Paul Walker, die Hauptrolle, der wirkt wie ein erwachsener Teenager der sich versucht zu Recht zu finden.

    Der Film ist übrigens ein Remake von ¿Taro und Jiro in der Antarktis¿ aus 1983, und der Film ist so ungefähr wie ¿Das Vermächtnis der Tempelritter¿, anfangs spannend, dann läßt er nach, und er ist auch vom großen Mutterkonzern Disney, und ja, der Film ist so richtig wie alle Disney Filme.

  • Zum Heulen Schön
    Also ich bin gleich am ersten Tag in den Film gegangen und ich finde Antarctica - Gefangen im Eis sowas von dramatisch, traurig, aber auch wunderschön, dass ich weinen musste. Immer, wenn die Hunde gezeigt wurden, wie sie um ihr Überleben gekämpft haben, musste ich ein wenig weinen, weil mir die Hunde so ans Herz gingen. Und dann sind noch 2 Hunde gestorben, das war echt hart. Nur erschrocken habe ich mich an der Stelle, wo auf einmal aus dem Wal dieser Seeleopard raus sprang. Und das muss ein guter Film sein, wenn ich sogar geweint habe vor Trauer oder Angst oder Freude im Film. Und dann zum Schluss mit dem Hund Maya, das war was, aber sie lebt noch. Und dann sind alle 6 von den 8 Hunden wieder mit nach Hause. Wie gesagt, ich finde den Film sehr sehr schön und wer gern im Kino weint, sollte sich diesen Film auf jeden Fall ansehen. Zum Heulen Schön.