Asterix und Obelix: Mission Kleopatra

 Frankreich / Deutschland 2002

Astérix & Obélix: Mission Cléopâtre

Komödie, Abenteuer, Action 08.03.2002 107 min.
6.60
Asterix und Obelix: Mission Kleopatra

Zum zweiten Mal prügeln sich die beiden gallischen Nationalhelden Asterix und Obelix in einer Realverfilmung ihrer Comic-Abenteuer über die Kinoleinwände - diemal geht es nach Ägypten zur großen Kleopatra.

Wieder verkörpern Christian Clavier und Gérard Depardieu die beiden schnurbärtigen Gallier mit dem großen Appetit auf Römer und Wildschwein. Diesmal bewahren sie gemeinsam mit Miraculix (Claude Rich), dem Druiden und Idefix, dem kleinen Hund einen ägyptischen Freund vor dem schmählichen Tod im Magen eines Krokodils, und es wäre kein Asterix-Abenteuer, wenn dabei nicht Caeser eine peinliche Niederlage einstecken müsste, und sich so mancher ungehobelte Geselle, der sich ihnen in den Weg steckt, blaue Flecken holen würde.

Schuld an allem ist Kleopatra (Monica Bellucci), ebenso prunkvolle wie reizbare Königin von Ägypten, deren bezaubernde Nase einen nicht unerheblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Weltgeschichte ausüben sollte. Vorerst allerdings begnügt sie sich damit, Julius Caesars (Alain Chabat) Arroganz ihren ungebremsten Willen zum Triumph entgegenzusetzen. Um zu beweisen, dass die Ägypter nach wie vor ein fähiges Volk sind, will sie für Caesar einen prunkvollen Palast erbauen lassen und zwar in der Rekordfrist von drei Monaten. Sie beauftragt den unkonventionellen Architekten Numerobis (Jamel Debbouze) mit der fast unlösbaren Aufgabe. Sollte er erfolgreich sein, wird er mit Gold überschütten werden. Falls nicht, wird er den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen.

Numerobis ist verzweifelt: Er müsste geradezu Wunder wirken können, um einen Palast innerhalb von drei Monaten zu errichten. Doch dann hat er die rettende Idee: Im fernen Gallien wohnt ein alter Freund seines Vaters, ein Druide, der tatsächlich Wunder wirken kann! Und so kommt es, dass eines Wintertages ein seltsamer Fremde im kleinen Gallischen Dorf erscheint und Miraculix seine Aufwartung macht. Der zögert nicht lange, und gemeinsam mit Asterix und Obelix macht er sich auf den Weg nach Ägypten. Als blinder Passagier dabei ist Idefix, Obelix' kleines Hündchen.

Nach einem kurzen Zwischenfall mit altbekannten Seeräubern erreichen die Gallier die Baustelle in Ägypten. Und schon beginnen die Probleme: Die Arbeiter streiken und verlangen weniger Peitschenhiebe und verringerte Arbeitszeit. Mit ein paar Schluck Zaubertrank aus Miraculix' Druidenküche für jeden Arbeiter ist das Problem bald gelöst. Doch es tauchen neue Schwierigkeiten auf: Numerobis' Konkurrent Pyradonis (Gérard Darmon) ist eifersüchtig und versucht alles, um den Palastbau zu behindern. Er besticht den Lieferanten und sabotiert den Nachschub an Steinquadern. Um das Problem an der Wurzel zu packen, reisen Asterix, Obelix und Miraculix zu den Steinbrüchen um sich dort persönlich um die Einhaltung der Lieferfristen zu kümmern. Unterwegs nützen sie die Gelegenheit zum Sightseeing, immerhin liegen so beachtliche Weltwunder wie die Sphinx und die Pyramiden am Weg. Doch Pyradonis Spitzel sind auch hier am Werk, und durch eine faule List werden die drei Gallier ins Innere einer Pyramide gesperrt. Eine verzwickte Lage, in der selbst Miraculix' Zauberkräfte versagen. Zum Glück hat Obelix gegen Asterix' Widerstand seinen kleinen Hund Idefix mit auf die Reise genommen, mit seiner feinen Spürnase ist er der einzige, der den Weg aus dem Labyrinth der Pyramide wieder zurückfindet.

Die Arbeit am Palast schreitet hoffnungsfroh voran, doch Pyramidonis hat noch weitere Intrigen auf Lager um Asterix, Obelix, Miraculix und vor allem seinen Konkurrenten Numerobis bei Kleopatra anzuschwärzen. Und da ist auch noch Caesar, der nur ungern eine Wette verliert und deshalb beschließt, mit handfesten Mitteln gegen die Fertigstellung des Palastes einzugreifen...

Details

Christian Clavier, Gérard Depardieu, Jamel Debbouze, Monica Bellucci, Gérard Darmon, Alain Chabat, Claude Rich, u.a.
Alain Chabat
Philippe Chany
Laurent Dailland
Alain Chabat
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • langweligi
    Im Jahre 50 v. Christus hat der Ägyptische, leicht verblödete NUMEROBIS, eine Art Architekt, der sich mit Fliesen auseinandersetzt ein gewaltiges Problem. CLEOPATRA ( Monica Belucci ) will CÄSAR imponieren und ihm in 3 Monaten einen Palast bauen. Natürlich muß der fertig sein, und obwohl das sonst 10 Jahre dauern würde, oder länger, muss es in 3 Monaten fertig sein. Eigentlich war es ja eine Wette zwischen den zweien. Und wenn NUMEROBIS versagt, wird er den Krokodilen, eine ganze Horde von 2 Krokos im Palast der Kaiserin von Ägypten, verfüttert. Klar das er Angst hat. Sein Kontrahent ist der spitzbärtige, leicht bescheuerte, Bösewichtige Baumeister PYRADONIS, der nicht genommen wird, obwohl er Hofarchitekt ist, weil er zu konservativ baut. CLEO will was neues, modernes, hippiges. So fällt ihm nichts ein dem guten NUMEROBIS, bis auf eines. Großvaters Freund, MIRACULIX hat ja mal einen Zaubertrank gebaut, und so verlässt er Ägypten, beauftragt seinen Untergebenen SEKRETARIUS, alles zu leiten, bis er in 1 Monat zurückkommt. Angekommen zu Fuß mit Esel in Gallien, schafft er es zwar nicht den Zaubertrank zu kaufen, aber MIRACULIX kommt mit ASTERIX und OBELIX nach Ägypten, auf dem Weg dorthin fürchten sich noch ein paar arme Piraten, und dann geht¿s erst los. Die 2 Dummsäcke, sollen sich mal Ägypten ansehen, MIRACULIX braut den Zaubertrank, PYRADONIS will den Bau verhindern damit er berühmt wird, und NUMEROBIS soll der Schuldenknabe sein. Alle kriegen den Zaubertrank, dazu ein bisschen Musik, seichte Dialoge und ein langweiliges Drehbuch weil nichts passiert, und dann geht¿s erst richtig zur Sache. Werden sie den Tempel bauen können ?
    Der 1. Teil war ja ein richtiges Stereotypes Haudrauf, Römer Ich verprügel dich, und hoffentlich fliegst du auch ärodynamisch Spektakel, hier im 2. Teil ist die ganze Sache schon ein bisschen besser aufgezogen, und ein ganz klein wenig Handlung ist dabei. Hier werden die dunklen Verliese der immer selben Verfilmung ausgesperrt, und ein neues Terrain mit einem Schuß Anachronismus wird verwendet. Originelle Einfälle gibt es auch. Auch wenn sie nicht ganz so lustig sind, außer man ist Franzose. Der Urcomic gilt zwar immer noch als Primus Inter Pares, aber trotzdem darf diese Version hier auch existieren. Sicher ist hier der eine oder andere Filmfehler gemacht worden, aber das ist egal, Hauptsache der Popcornfaktor stimmt. Nach einiger Zeit wird das ganze aber langweilig. Die Charaktere sind zwar nett gezeichnet, Obelix ist auch ganz süß, aber da passt einfach einiges nicht zusammen. Obelix hat im Comic nie so einen Metallisch großen aussehenden Gürtel, er hat auch keine Herman Munster Schuhe, er hat keine Hose mit Stulpen. Er hat auch eine andere Frisur, ist auch etwas fetter und sieht nicht aus, als hätte man 20 Polsterkissen in die Hose gesteckt. Asterix im Film sieht ungefähr aus wie der Reiseleiter für die Rumänischen Buslinien, nachdem er in Bulgarien war und ein Waisenhaus gebaut hat mit Lehm und Mörtel. Er sieht aus wie der Urgroßvater von Asterix im Comic. Miraculix sieht eigentlich aus wie der eine nette Herr der immer unten sitzt und Tauben füttert, nicht wie ein Druide, und er ist viel zu dick, hat einen verwurschtelten Bart, und die restlichen Leute sind auch irgendwie nicht so ganz comichaft. Cleopatra kommt mir eher vor wie eine Zuckerbäckerin die in der Freizeit als Prostituierte arbeitet, aber nicht wie Cleopatra. Das war bis jetzt nur eine, die gute alte Elisabeth Taylor, die sah aus wie Cleopatra. Cäsar sieht im Film aus wie ein Staubsaugervertreter, aber nicht wie Kaiser über ein Weltreich im Jahre 50 V. Christus.
    Die anderen Gestalten wirken etwas dämlich, der Bösewicht sieht aus wie der Reiseleiter im Kairoer Museum, und die Gegend wirkt ziemlich wüstig. Die Sphinx hat Ähnlichkeit mit einer großen Sandkiste, und die Pyramiden sehen aus wie ein Labyrinth in Disneyworld. Klang eigentli

    Re: langweligi
    Klang eigentlich anfangs ganz nett der Film aber er hat das Ziel eigentlich verfehlt. Es war zwar alles sehr nett, aber doch etwas fade. Die Trickaufnahmen sind gut, und gewohnt, und von Spannung und Mystik ist leider nichts zu spüren. Ein Film für Franzosen und Kinder.

    Langweilig aber sonst ganz nett

    50,01 von 100

    Re: Re: langweligi
    Und im nächsten Satz nennst Du das ganze "langweilig"?! Das klingt alles in allem recht abschätzig und herablassend - Franzosen und Kinder betreffend. Hat das einer, der zu jedem Film halbe Diplomarbeiten schreibt, denn notwendig?? Offensichtlich. Erbärmlich. (das erklärt vielleicht, wieso Du Mystik in einem Asterix-Comic suchst..)
    Na, DIR muss erst langweilig sein!
    Falls Du mal was anderes zum Thema "Franzosen und Kinder" sehen willst, schau Dir "Leon - der Profi" an (im DC).
    Empfehle außerdem "idées noires"

  • naja!!!
    mir persönlich gefällt dieser film weniger aber ich glaube das er sicher anderen leuten gefällt

  • brauchbar ; )
    Als eingefleischter Asterix-Fan hat man ja so seine Zweifel.. Den ersten Film hab ich nicht gesehen (was, wie mir berichtet wurde, gar kein Verlust war..) - zu diesem hab ich mich dann doch überreden lassen.
    Gar nicht mal so übel. Einige schräge Gags (manche etwas zu tief), viel Liebe zum Detail (soweit das bei einer Comic-Verfilmung überhaupt geht), schräge Kostüme. Recht genau am Comic orientiert - die Neuerung mit "Vodafonis" war allerdings gekonnt..!
    Also, wer nix besseres zu tun hat: reingehen, Popcorn und Cola nicht vergessen, lachen, heimgehen und vergessen. Alles in allem wirkte der Film so, als hätte die gesamte Crew recht viel Spass beim Dreh gehabt.
    Man hat auch ein paar déja vus - wg. einigen Akteuren aus Amélie!

  • nett
    Asterix-Fans werden diesen Streifen natürlich lieben, noch dazu, wenn er um ein vielfaches besser getraten ist als der Vorgänger.
    Der Film ist ein "sehen-schmunzeln-rausgehen-vergess en" Film par excellance. Witzige Anspielungen auf die Jetzt-Zeit, eine wunderschöne Monica Bellucci, ein komischer Depardieu, einige "Amèlie"-Stars stehen auf der Sollseite. Auf der Habenseite wiederum einige peinliche Wortwitze (das kann allerdings an der Synchronisiation liegen) und eine Comichandlung, die zwar im Comicheft für Unterhaltung sorgt aber auf der Leinwand doch ziemlich dünn ist....Alles in allem aber sorgt der Film für einen vergnüglichen Kinoabend. Und wenn man schon dabei ist Comics zu verfilmen, dann könnte man doch auch mal Lucky Luke in Angriff nehmen (auch wenn er fürs Fernsehen schon von Terence Hill verkörpert wurde)

  • leichte Unterhaltung
    Der Film war zwar eindeutig besser als die erste Realverfilmung, aber gesamt gesehen immer noch ein wenig zu seicht.
    Empfehlen kann ich ihn aber auf jedenfall für die Unterhaltung zwischendurch und natürlich für Asterix Freunde....

  • garnicht mal so übel...
    Ehrlich gesagt, dieser Film ist die beste Asterix&Obelix Realfilm-Produktion aller Zeiten. Hmmm... gab ja bis jetzt auch nur einen und den fand ich ziemlich öde. Aber dieser hier ist amüsant, kurzweilig und sogar - mit einem Anflug an Nackter Kanone Humor versehen - witzig! Die meisten Schauspieler machen ihre Sache gut, die Ladies sind (fast alle) fesch bis dorthinaus und die Bösen sind auf ihre Weise auch irgendwie sympathisch. Zugegeben: kein wirklicher cineastischer Tiefgang aber eine nette Abend-Unterhaltung und feines Popcorn-Kino. Btw, die Musik ist auch gut eingestreut.

    (Meine Wertung: 6,5 von 10 Punkte)

    Re: garnicht mal so übel...
    ganz so seh ich das nicht...leider

    mir hat der Film nicht gefallen und ich bereue es daß ich mir nicht stattdessen 'A beautiful mind' angesehen habe.
    Die Scherze sind mehr als tief um nicht zu sagen mies und ich hab wirklich nur bei 2-3 Szenen so halbwegs lachen müssen, von einer Komödie erwarte ich mir da schon mehr. Allerdings ist es vielleicht wieder einmal ein Film den sich auch die ganz kleinen problemlos ansehen können, denn all diese pseudo-kinder Komödien (z.B. Shrek) waren für Kinder ja kaum geeignet.
    5 von 10 ( und vielleicht ein xtra Punkt für Monica Bellucci *g*)

  • Ils sont foux, ces Gaulois!
    Endlich mal eine wirklich gute Verfilmung des Comics, und noch dazu nicht als Zeichentrickfilm, sondern mit einer besonders treffenden Besetzung! Keiner koennte einen besseren Obélix abgeben als Gérard Dépardieu, der sich in dieser Rolle wirklich selbst uebertrifft. Besonders gelungen sind -zumindest in der franzoesischen Originalversion- die immer wieder eingestreuten aktuellen Witzchen, da stoert es nicht mal besonders, dass der Pirat seine vollbusige Tochter mit an Bord hat.

    Obwohl ich wirklich immer alle kleinen Kinos unterstuetze, diesen Film sollte man sich wegen des monumentalen Dekors und der Effekte auf einer grossen leinwand anschauen.