Babel

 Mexiko 2006
Drama, Thriller 22.12.2006 142 min.
7.50
Babel

Ein tragischer Vorfall verändert das Leben von vier voneinander unabhängigen Gruppen auf drei verschiedenen Kontinenten für immer.

Zwei marokkanische Jungen spielen mit einer Waffe, als sich plötzlich ein Schuss löst. Mit einem Schlag verändert sich das Leben von vier voneinander unabhängigen Gruppen auf drei verschiedenen Kontinenten für immer: das eines amerikanischen Ehepaares, das eines japanischen Vaters und seiner rebellischer Tochter und auch das eines mexikanischen Kindermädchens, das gerade ihre beiden amerikanischen Schützlinge über die Grenze schmuggelt. Diese Menschen werden sich nie begegnen, auch wenn sie sich in diesem Moment so nah sind, wie es Menschen nur sein können...

Mit BABEL, einem Ensemblefilm über die Unmöglichkeit des Menschen in einer für alle verständlichen Sprache zu kommunizieren und wirklich zueinander zu finden, schließt der vielbeachtete mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu seine Trilogie ab, die er mit AMORES PERROS einleitete und mit 21 GRAMM fortsetzte.

Details

Brad Pitt, Cate Blanchett, Gael García Bernal, Koji Yakusho, u.a.
Alejandro Gonzales Iñárritu
Gustavo Santaolalla
Rodrigo Prieto
Guillermo Arriaga
Tobis

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Die Welt ein Dorf
    Wie der Film vier Handlungsstränge miteinander verbindet ist schon recht unterhaltsam auch wenn in manchen Teilen ziemliche Längen drin sind. Und wie er den Zusammenhang nach und nach enthüllt ist auch gar nicht mal so schlecht. Das globale Handlungsnetz reicht von Marokko über die USA und Mexiko bis Japan. Die Kommunikationsschwierigkeiten, auf die der Titel hinweist, sind zwar vorhanden, aber wenn man mal von der Gehörlosen Chieko absieht, nur am Rande von Bedeutung. Meistens handelt es sich um Missverständnisse oder Fehlinformationen. Eine echte Sprachverwirrung wie beim Turmbau zu Babel kann ich leider nicht entdecken. Wenn man sich drauf einlässt, kann man aber bangen, hoffen, mitunter sogar schmunzeln. Selten ist man gelangweilt. Für ein philosophisches Streitgespräch reicht es aber nicht.

  • Hallo Filmfreunde
    Hab mir den Film (erst) gestern angesehen-ein echt toller und zum Nachdenken anregender Film. Musste auch etwas (viel) heulen. Gehört nun zu meinen Lieblingsfilmen. Aber jetzt zur Sache:
    Hätte gerne gewusst, was auf dem (letzten) Zettel stand, den die Japanerin dem Polizisten gab, den er dann erst im Restaurant gelesen hat.
    Weiß das zufällig jemand?
    Liebe Grüße


  • guter film, wenn ich es halt schade finde, daß man nicht auf die Hollywoodschauspieler Pitt und Blanchett verzichtet hat.

  • Wow mal - Teil 1
    Die Handlung:

    AHMED und YUSSEF sind Brüder. Jung, Ziegenhirten, sind arm, und haben Eltern die hart arbeiten müssen um zu überleben. YUSSEF spioniert seiner nackten Schwester nach, ZAHRA weiß das, sie macht das gerne, und AHMED ist stinkesauer auf den Perversen Bruder

    Der Vater HASSAN hat ein Winchester Jagdgewehr bekommen, er will die Herde vor Schakalangriffen retten. Und leider bekommen die 2 Brüder das Gewehr in die Hand. YUSSEF zielt auf einen weit entfernten Bus den er trifft, SUSAN JONES (Cate Blanchett) wird angeschossen, Ihr Mann RICHARD (Brad Pitt) ist außer sich, das noch dazu auf einer Urlaubsreise in Marokko, und weit und breit kein Spital in der Nähe.

    Mit Hilfe des Marokkanischen Dolmetschers geht es in das Dorf Tazerine, oder wie das heißt, und wartet vergeblich auf die Ambulanz, die laut Botschaft mit einem Hubschrauber seine Frau abholen soll.

    Ein paar Tausend Km weiter, hat AMELIA ein Problem, sie muss die 2 Kinder DEBBIE (Die Schwester von Dakota Fanning) und MIKE mit nach Mexiko zu Ihrem Sohn nehmen, der in der Nähe von Tijuana heiratet. Denn RACHEL, die Schwester von SUSAN hat leider keine Zeit zum Babysitten, und in San Diego ist nicht so leicht eine Babysitterin zu bekommen. Leider hat AMELIA Ihren Neffen SANTIAGO mit der ein bisschen blöd Tickt, und an der Grenze zur USA ein bisschen blöd reagiert und mit dem Auto flüchten muss.

    AMELIA landet mit den 2 Kindern in der Wüste und kämpft um Ihr Leben.
    Wieder ein bisschen weiter, Tokio, CHIEKO, 15 Jahre, sie hat den Selbstmord Ihrer Mutter noch nicht überwunden, YASUJIRO, Ihr Vater, ein Jäger, und Wirtschaftsmagnat hat wenig Zeit für sie, sie ist Pubertär, experimentiert mit Drogen und Alkohol, und sie ist depressiv, will Sex und endlich einen Freund. Sie ist leider taubstumm, keiner mag sie so richtig, und Ihr Vater ist auch in die ganze Geschichte verwickelt.

    Ein bisschen meine Meinung zu dem Film:

    Hat er zu lange gedauert wurde ich gefragt. Ich sagte, Nein. Er war gerade richtig und mir kam die Zeit in dem Film sehr kurz vor, obwohl er 140 Min. gedauert hat. Meine Freundin hat mir meine Hand zerquetscht, teilweise, gegen Ende wurde der Film teilweise unerträglich, überhaupt wenn man selber Familie hat. Er war anfangs etwas langweilig, von einem gewissen Standpunkt her, und er hat teilweise ein ähnliches Schema wie ¿Memento¿ gehabt, denn von vorne dann von hinten, ne das ist nicht meines, aber es hat sehr gut gepasst.

    Der Film ist einfach ein Wahnsinn. Am Ende kann man das ruhig sagen. Der Film spielt ja über 3 Kontinente, 3 Städte die mit T anfangen Tazerine, Tijuana, Tokio, hat 3 Geschichten in 3 x 45 Minuten kann man fast sagen, aber leider geht sich das nicht aus, egal, er hat eine Menge an guten Schauspielern. Die Story des illegal angestellten Kindermädchen das 16 Jahre in San Diego lebt, stellt eher den politischen Teil des Filmes da, ständig nämlich in Gefahr des Landes verwiesen zu werden. Der Film soll laut dem Regisseur die Lehre vertreten: Wer gehört werden will, muss zuhören.

    Wenn man genau hinsieht, im Armen Mexiko wo gerade die Hochzeit abläuft, leben die Leute viel netter und glücklicher als im reichen Tokio wo jeder alles hat. Eigenartig ist, das die japanische Geschichte im Film gar nicht zu den 2 andren Storys passt, da hat man den Zusammenhang bald draußen, und auch wenn es interessant ist zu zusehen wie Chieko Ihrem Vater begegnet, wie distanziert sie ist, irgendwann wird das ganze Langweilig, doch am Ende des Filmes, wenn noch 2 Fragen offen sind, finde ich das die Story einen sehr starken Sinn hat und wirklich echt überzeugend wirkt.

    Ruhig und Gut - Teil 5
    Der Film hat sehr viele Auszeichnungen, hier sind sie:

    Oscar Nominierungen:

    Bester Film
    Beste Regie
    Beste Nebendarstellerin (Adriana Barraza)
    Beste Nebendarstellerin (Rinko Kikuchi)
    Bestes Original-Drehbuch
    Beste Filmmusik
    Bester Schnitt

    BAFTA-Award Nominierungen:

    Beste Filmmusik
    Bester Film
    Beste Regie
    Bestes Original-Drehbuch
    Beste Kamera
    Bester Schnitt
    Bester Ton

    Golden Globe Nominierungen:

    Bester Film ¿ Drama
    Beste Regie
    Bester Nebendarsteller (Brad Pitt)
    Beste Nebendarstellerin (Adriana Barraza)
    Beste Nebendarstellerin (Rinko Kikuchi)
    Bestes Drehbuch
    Beste Filmmusik

    Und noch eine ganize Menge mehr, die aber nicht so wichtig sind. 59
    Nominierungen und 7 Gewinne.

    Fazit:

    Anstrengend, nicht einfach, realistisch, gut gemacht, eine herrliche Geschichte,
    und eine Empfehlung, aber nicht spannend.

    88 von 100

    Bewegend - Teil 4
    Einige Information zu dem Film:

    Nun, der Regisseur Alejandro González Iñárritu hat ja mit dem Film ¿Amores Perros¿ damals schon ein bisschen Filmgeschichte geschrieben. Der hat mir ein bisschen besser gefallen, da er ein bisschen mehr an Action hatte, aber dafür war der hier viel vielseitiger, die Kontraste besser ausgebildet. Der Regisseur hat ja eine Trilogie zum Thema Gewalt, Tod und Menschliche Abgründe gehabt. Nach ¿Amores Perros¿ folgte ¿21 Gramm¿ den ich furchtbar langweilig fand, und nun der hier. Vielleicht kommt auch bald ne DVD Box.

    Wieder kam seine gewohnte Crew zu Einsatz. Drehbuchautor Guillermo Arriaga, Kameramann Rodrigo Prieto, Produktionsdesignerin Brigitte Broch und Filmkomponist Gustavo Santaolalla. Gedreht wurde ja an Original Plätzen, das war z.B. in Japan, in Quarzazate, das liegt in Marokko, und Tijuana, und in der Sonora Wüste in Mexiko. Da waren wirklich schlimm wirkende Szenen dabei. In jedem der Handlungsstränge von Babel gibt es zwei Sprachen wieder - arabisch und englisch in Marokko, englisch und spanisch in Kalifornien und Nordmexiko, japanisch und die Gebärdensprache im japanischen Tokio.

    Und das wirkt ziemlich verwirrend teilweise auf die Leute. Angeblich hat sich ja der Film am biblischen Babylon orientiert, an der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel. Was sagt der Regisseur zu dem Film, und der ganzen Handlungsweise? Er habe mit seinem Film "den Widerspruch zwischen dem Eindruck, dass die Welt
    durch all die Kommunikationswerkzeuge, die wir hätten, kleiner geworden wäre" erforschen wollen "und das Gefühl, dass die Menschen dennoch unfähig sind, sich selbst auf einem grundlegenden Niveau auszudrücken und untereinander zu kommunizieren". "Ich versuchte zu zeigen, was mit uns momentan passiert. Wir sehen den 'anderen' immer als abstrakt, so dass Anderssein heißt, gefährlich und nicht fähig sein, den anderen zu verstehen. Dies geschieht nicht nur von Land zu Land, sondern zwischen Vätern, Söhnen, Ehemännern ... Wir sind nicht
    mehr in der Lage zuzuhören."

    Was ich recht interessant fand, als er z.B. die Schauspielerin suchte, die Amelia spielen sollte, in dem Teil des Filmes der sich in Mexiko abspielte, sah er sich über 100 Schauspielerinnen an die Spanisch und Englisch sprachen konnte, und fand dann durch Zufall eine die in ¿Amores Perros¿ bereits mitwirkte und mit Ihrer Hilfe hat der Film den richtigen Touch bekommen. Und auch Ihr Neffe Santiago war in dem Film bereits dabei und zählt zu den Lieblingsschauspielern des Regisseurs. Und er spielt ja auch sehr gut und kurz die Wut die er hat, weil er jahrelange unterdrückt wurde von der beschissenen Amerikanischen Regierung und von allen die reicher sind als er, was ja nicht schwierig ist.

    Die Rolle der Chieko, des japanischen Mädchens spielte eine wirklich gute japanische 24 Jährige Schauspielerin die nicht jung war. Im Film verkörpert sie glaubhaft eine 15 Jährige Schülerin. Und es war nicht leicht da wem zu finden, aber er hat mit Ihr einen wahrhaften Wunderbrunnen geschafft. Und seine Idee lauter Laien zu nehmen war gut, denn sie lernte z.b. 9 Monate lange die Gebärdensprache. Vielleicht fällt ja wem auf das die 3 Geschichten in verschiedenen Rot Tönen gemacht wurden. Orangefarbene Erdtöne für Marokko, ein lebhaftes, elektrisierendes Rot für Mexiko und ein subtiles Purpurrot für Japan¿. Mehr als 2.500 verschiedene Kameraeinstellungen wurden gedreht, das gab uns eine überwältigende Bandbreite von Bildern und Tönen
    zur Auswahl. Es gibt rund 4.000 Schnitte im Film.

    Was auch schlimm war, trotz der herzlichen Gastfreundschaft der Einwohner waren die Drehbedingungen schwierig. Die Temperaturen erreichten oft 37 Grad im Schatten, und nachmittags wehten Stürme den Sand der Sahara ins Dorf.

    Hammer hart - Teil 3
    Ein bisschen meine Meinung zu dem Film:

    Hat er zu lange gedauert wurde ich gefragt. Ich sagte, Nein. Er war gerade richtig und mir kam die Zeit in dem Film sehr kurz vor, obwohl er 140 Min. gedauert hat. Meine Freundin hat mir meine Hand zerquetscht, teilweise, gegen Ende wurde der Film teilweise unerträglich, überhaupt wenn man selber Familie hat. Er war anfangs etwas langweilig, von einem gewissen Standpunkt her, und er hat teilweise ein ähnliches Schema wie ¿Memento¿ gehabt, denn von vorne dann von hinten, ne das ist nicht meines, aber es hat sehr gut gepasst.

    Der Film ist einfach ein Wahnsinn. Am Ende kann man das ruhig sagen. Der Film spielt ja über 3 Kontinente, 3 Städte die mit T anfangen Tazerine, Tijuana, Tokio, hat 3 Geschichten in 3 x 45 Minuten kann man fast sagen, aber leider geht sich das nicht aus, egal, er hat eine Menge an guten Schauspielern. Die Story des illegal angestellten Kindermädchen das 16 Jahre in San Diego lebt, stellt eher den politischen Teil des Filmes da, ständig nämlich in Gefahr des Landes verwiesen zu werden. Der Film soll laut dem Regisseur die Lehre vertreten: Wer gehört werden will, muss zuhören.

    Wenn man genau hinsieht, im Armen Mexiko wo gerade die Hochzeit abläuft, leben die Leute viel netter und glücklicher als im reichen Tokio wo jeder alles hat. Eigenartig ist, das die japanische Geschichte im Film gar nicht zu den 2 andren Storys passt, da hat man den Zusammenhang bald draußen, und auch wenn es interessant ist zu zusehen wie Chieko Ihrem Vater begegnet, wie distanziert sie ist, irgendwann wird das ganze Langweilig, doch am Ende des Filmes, wenn noch 2 Fragen offen sind, finde ich das die Story einen sehr starken Sinn hat und wirklich echt überzeugend wirkt.

    Z.b. als Chieko in der Disco ist, man hört die Gruppe ¿Earth, Wind and Fire¿ glaube ich, und da sieht man recht gut den sich überschneidenden Weg wie ein Taubstummer seine Welt erlebt, als dann noch die beste Freundin den Jungen kriegt, den sie sich auserkoren hat, um endlich Ihrem Leben durch Sex auf die Sprünge zu helfen und die Depression zu meistern, ist sie bald soweit das sie Selbstmord begeht. Müde torkelt sie nach Hause.

    Dass Brad Pitt die Rolle lieber hatte als ¿Departed¿ glaube ich ihm, und ja, der gefiel mir super, aber der hat den Oscar verdient. Er ist übrigens ein Riesen Fan von dem Mexikanischen Regisseur. Sicher, Ich konnte mich mit der Erzählweise nicht anfreunden. Viel zu gemächlich und langsam wird zur Sache gegangen, als dass man wirklich mitfiebern könnte, zwar fühlt man mit den Protagonisten mit, aber eine mitreißende Erzählung stelle ich mir anders vor. Aber da steht ja noch der Anspruch und das Ende und die ganze Idee im Vordergrund.

    Dieser unkonventionelle Film der einen hohen Anspruch darstellt hat mir schon sehr beansprucht, obwohl meine Bandscheiben mehr litten als mein eh schon überfüllter Bauch vom Junkfood und ja, meine Alte hat auch gelitten, der haben die Finger weh getan, weil alle 0,4 Sekunden habe ich auf Ihre Finger getippt, und sie gefragt, he was, wie und wo, und ja sie ist sehr geduldig, aber nach 18 Minuten gibt sie auch auf.

    Babel ist ein nachdenklich stimmender, für Kleinigkeiten und vermeintliche Nebensächlichkeiten sensibel machender Film, der uns mal wieder aufzeigt, wie klein doch die Welt ist, und er zeigt eben den Butterfly Effekt sehr gut. Bildersprache, Fotografie, die Technik, der Film übertrifft mit dem Einfachen alles andere was man sich so vorstellen kann aber in allem muss ich sagen, der Film ist gut, die Spannung fehlt, der Anspruch ist hoch, und das Ende gut.

    Sehr anspruchsvoll - Teil 2
    Z.b. als Chieko in der Disco ist, man hört die Gruppe ¿Earth, Wind and Fire¿ glaube ich, und da sieht man recht gut den sich überschneidenden Weg wie ein Taubstummer seine Welt erlebt, als dann noch die beste Freundin den Jungen kriegt, den sie sich auserkoren hat, um endlich Ihrem Leben durch Sex auf die Sprünge zu helfen und die Depression zu meistern, ist sie bald soweit das sie Selbstmord begeht. Müde torkelt sie nach Hause.

    Dass Brad Pitt die Rolle lieber hatte als ¿Departed¿ glaube ich ihm, und ja, der gefiel mir super, aber der hat den Oscar verdient. Er ist übrigens ein Riesen Fan von dem Mexikanischen Regisseur. Sicher, Ich konnte mich mit der Erzählweise nicht anfreunden. Viel zu gemächlich und langsam wird zur Sache gegangen, als dass man wirklich mitfiebern könnte, zwar fühlt man mit den Protagonisten mit, aber eine mitreißende Erzählung stelle ich mir anders vor. Aber da steht ja noch der Anspruch und das Ende und die ganze Idee im Vordergrund.

    Dieser unkonventionelle Film der einen hohen Anspruch darstellt hat mir schon sehr beansprucht, obwohl meine Bandscheiben mehr litten als mein eh schon überfüllter Bauch vom Junkfood und ja, meine Alte hat auch gelitten, der haben die Finger weh getan, weil alle 0,4 Sekunden habe ich auf Ihre Finger getippt, und sie gefragt, he was, wie und wo, und ja sie ist sehr geduldig, aber nach 18 Minuten gibt sie auch auf.

    Babel¿ ist ein nachdenklich stimmender, für Kleinigkeiten und vermeintliche Nebensächlichkeiten sensibel machender Film, der uns mal wieder aufzeigt, wie klein doch die Welt ist, und er zeigt eben den Butterfly Effekt sehr gut. Bildersprache, Fotografie, die Technik, der Film übertrifft mit dem Einfachen alles andere was man sich so vorstellen kann aber in allem muss ich sagen, der Film ist gut, die Spannung fehlt, der Anspruch ist hoch, und das Ende gut.

    Die Handlung:

    AHMED und YUSSEF sind Brüder. Jung, Ziegenhirten, sind arm, und haben Eltern die hart arbeiten müssen um zu überleben. YUSSEF spioniert seiner nackten Schwester nach, ZAHRA weiß das, sie macht das gerne, und AHMED ist stinkesauer auf den Perversen Bruder

    Der Vater HASSAN hat ein Winchester Jagdgewehr bekommen, er will die Herde vor Schakalangriffen retten. Und leider bekommen die 2 Brüder das Gewehr in die Hand. YUSSEF zielt auf einen weit entfernten Bus den er trifft, SUSAN JONES (Cate Blanchett) wird angeschossen, Ihr Mann RICHARD (Brad Pitt) ist außer sich, das noch dazu auf einer Urlaubsreise in Marokko, und weit und breit kein Spital in der Nähe.

    Mit Hilfe des Marokkanischen Dolmetschers geht es in das Dorf Tazerine, oder wie das heißt, und wartet vergeblich auf die Ambulanz, die laut Botschaft mit einem Hubschrauber seine Frau abholen soll.

    Ein paar Tausend Km weiter, hat AMELIA ein Problem, sie muss die 2 Kinder DEBBIE (Die Schwester von Dakota Fanning) und MIKE mit nach Mexiko zu Ihrem Sohn nehmen, der in der Nähe von Tijuana heiratet. Denn RACHEL, die Schwester von SUSAN hat leider keine Zeit zum Babysitten, und in San Diego ist nicht so leicht eine Babysitterin zu bekommen. Leider hat AMELIA Ihren Neffen SANTIAGO mit der ein bisschen blöd Tickt, und an der Grenze zur USA ein bisschen blöd reagiert und mit dem Auto flüchten muss.

    AMELIA landet mit den 2 Kindern in der Wüste und kämpft um Ihr Leben.
    Wieder ein bisschen weiter, Tokio, CHIEKO, 15 Jahre, sie hat den Selbstmord Ihrer Mutter noch nicht überwunden, YASUJIRO, Ihr Vater, ein Jäger, und Wirtschaftsmagnat hat wenig Zeit für sie, sie ist Pubertär, experimentiert mit Drogen und Alkohol, und sie ist depressiv, will Sex und endlich einen Freund. Sie ist leider taubstumm, keiner mag sie so richtig, und Ihr Vater ist auch in die ganze Geschichte verwickelt.

  • film, der bewegt
    Diesen Film unbedingt anschauen: Man wird in die Story hineingezogen und ist von der ersten bis zur letzten Minute fasziniert. Fantastische Bilder, bewegende Filmmusik und genügend Zeit und Raum zum Eintauchen in die Geschichte. Aber schaut euch den Film nicht alleine an, ihr braucht nachher jemanden zum Diskutieren und Philosophieren!

  • absolut sehenswert
    Ein absolut sehenswerter Film, von Beginn bis zum Ende hoch spannend. Es bleibt genügend Zeit in die puzzleartig gegliederten kulturellen Kontraste einzusteigen und auch genug Raum für Phantasie. Dem Regisseur sei Dank.
    Was mich besonders beeindruckte war, wie man es schafftt, so viele Themen ............. 1) Beziehungsproblem global - 2) Mann-Problem mit verletzenden, schwierigen Situationen (Tod des Kindes) nicht fertig zu werden und zu flüchten ¿ 3) Frau-Problem, die unter dem Verlassenwordensein immens leidet ¿ 4) das kärgliche Dorfleben in Marokko mit den uns fremden Gesetzten - gegenübergestellt dem Bequemtourismus von uns Europäern, die aus verständlicher Angst um Leib und Leben nicht ganz verständlich unsozial handeln - 4) Das Erwachsenwerden-Problem von handycapped people, die es ungemein schwerer haben gleichwertig behandelt zu werden. Auch hier das verlassen worden sein (Tod der Mutter) - 5) die tolerierte Ausbeutung von illegal lebenden Mexikanern in den USA ............... in einen Kreis zu bringen und diesen am Ende dann auch noch zu verließen. Obwohl der Verschluss die Phantasie fordert.
    Großartig auch die Handkameraführung, die einen mit in den Film sog und durch die Perspektive wirklich dabei sein ließ. Ich war in marokkanischen Bauerndörftern und -häusern ¿ in war in einer japanische Disco und habe auf eine ameisenhaufenähnliche tokioer Straßenkreuzung und auch auf das nächtliches Tokio herabgesehen. In Mexiko war ich mitten im Hochzeitstrubel eines jungen Brautpaares.

    Nun die Frage: Was stand auf dem Zettel, den der japanische Teenager am Ende des Films dem Kommissar gab?

    Hier steht:
    Der Vater war mit Schuld an dem Tod der Mutter. Ich gehe sogar noch weiter ¿ er hat sie getötet, obwohl ich nicht ausschließe, dass es ein Unfall gewesen sein könnte. Das meine ich deshalb, da es doch überzeugend vermittelt wurde, dass den Mann der Verlust seiner Frau mehr als schmerzt.
    Begründung: Das todernst-unglückliche Gesicht des Kommissars beim Lesen des Zettels, der zum Mitwisser wird aber, nachdem er die seelische Not des Mädchens hautnah erlebte, nichts für die Aufklärung der Sache unternehmen und ewig unter diesem Umstand leiden wird.
    Was meint ihr - was steht auf dem Zettel?

  • empfehlenswert
    Ein toller Film mit einem tollen Soundtrack..der Film errinert einen daran wie schnell ein geregeltes bequemes Leben aus den Fugen geraten kann und wie ein Kartenhaus zusammenbricht und wie leicht man geliebte Menschen deren Präsenz man als selbstverständlich annimmt verlieren kann..
    Stimmt, das japanische Mädchen hat wenig mit dem Rest des Films zu tun, seine Geschichte ist trotzdem gut, vor allem diejenigen die Japan und Mentalität kennen werden es schätzen. Sehr empfehlenswert in Originalfassung !

  • @Film.at Redaktion:
    Statt "... eines japanischen Vaters und seines rebellischen Sohnes ..."
    sollte es "... eines japanischen Vaters und seiner rebellischen Tochter ..." heissen.

  • babel
    glaub,ihr habt den film nicht ganz verstanden? =)

    schaut ihn euch auf englisch an, vl ist ja was bei der uebersetung verlorgen gegangen...
    (ist auch ein teil des filmes,misskomunikation!)
    take care and live free

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