Big Nothing

 GB/CAN 2006
Komödie, Thriller, Krimi 86 min.
6.80
Big Nothing

Eigentlich möchte der arbeitslose Lehrer Charlie Schriftsteller werden, aber zunächst muss er sich mit einer Anstellung in einem Call-Center begnügen, um seine Familie zu unterstützen.

Zusammen mit seiner Tochter Emily und seiner Frau Penelope (Natascha McElhone) lebt der arbeitslose Lehrer Charlie (David Schwimmer) in einer Kleinstadt in Oregon. Eigentlich möchte Charlie Schriftsteller werden, aber zunächst muss er sich mit einer Anstellung in einem Call-Center begnügen, um seine Familie zu unterstützen. Doch schon am ersten Arbeitstag wird er entlassen. Gus (Simon Pegg), den er im Call-Center kennen gelernt hat, unterbreitet Charlie einen Plan: Gemeinsam Reverend Smalls um 100.000 Dollar zu erleichtern und im Gegenzug kein Wort über seine pädophilen Neigungen verlieren. Charlie willigt ein. Als dritte Komplizin stößt Josie McBroom dazu, die die telefonischen Verhandlungen mit dem Reverend führen soll.

Der Plan scheint zunächst einwandfrei zu funktionieren. Doch dann entwickelt sich alles rasendschnell zu einem Fiasko und geballter Ärger lässt nicht lange auf sich warten.

Details

David Schwimmer, Simon Pegg, Natascha McElhone,
Jean-Baptiste Andrea
Jean-Baptiste Andrea, Billy Asher

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Das große Nichts
    Ein arbeitsloser Lehrer Charlie (David Schwimmer), ein ganz ausgeschlafener Kleinganove Gus (Simon Pegg) und eine blonde Gangsterbraut Josie (Alice Eve) haben einen todsicheren Plan, um an Geld zu kommen: sie erpressen einen pädophilen Pfarrer Reverend Smalls. Natürlich geht alles schief, sogar schiefer als schief. Humor ist hier, wenn’s auch Tote gibt. Neben dem tollen Soundtrack fällt noch auf, dass es Split Screens und Cartoons zur Verdeutlichung der Szenen gibt. Aber was diese Black Brit Comedy auszeichnet ist einerseits diese unheimliche Fülle an unerwarteten Einfällen: z.B. wenn Charlie aus dem Autoradio von ‘Schwarzen Löchern im All‘ hört, trampelt er beim Aussteigen in ein mit Wassergefülltes Schlagloch oder eine Jesusstatue weint echte Tränen. Es ist ein Leck in der Wasserleitung aus dem Bad im 1. Stock. Andererseits wird das Prinzip des ständig wechselnden Bedrohungspotentials konsequent durchgezogen. Das erhöht sowohl die Komik als auch die Spannung. Rein äußerlich alte Dumpfbacken (‘Das Auge‘: Jon Polito) entpuppt sich als CIA Agent oder Josie als die ‘Wyoming Witwe‘, die plötzlich hereinplatzt und der Pfarrersfrau Smalls (Mimi Rogers) mit der Axt einen Scheitel zieht. Beseitigung der Leichen wird durch gefühlsbetonte Choräle wie ‘Sanctus‘ oder ‘Gloria‘ verfremdet. Und zu allem Elend der Ganoven ist Charlies Frau (Natascha McElhone) auch noch Polizistin.
    Am Ende findet Regisseur Andrea auch noch eine für alle (die Lebenden und die Toten, die Großen und die Kleinen, die Zuschauer und die Darsteller) akzeptable Lösung. Eben! Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Wundervoll und tiefschwarz.