Celebrity

 USA 1998
Komödie 09.04.1999 113 min.
Celebrity

Allens bissige Abrechnung mit Startum, Adabeis und
Möchtegern-Berühmtheiten, in der er auch seine eigene Berühmtheit thematisiert.

Ums Berühmtsein geht's, wie der Titel schon sagt, im neuesten Film von New Yorks berühmtestem Stadtneurotiker. Kenneth Branagh spielt den erfolglosen Journalisten Lee, dessen Frau Robin (Judy Davis) nach der Scheidung all die gesellschaftliche Anerkennung bekommt, nach der Lee sich vergeblich sehnt. CELEBRITY ist Allens bissige Abrechnung mit Startum, Adabeis und Möchtegern-Berühmtheiten, in der er auch seine eigene Berühmtheit thematisiert. Oder: If I'm so successful, how come I'm not happy?
Text: Votivkino

Details

Hank Azaria, Kenneth Branagh, Judy Davis, Leonardo DiCaprio, Melanie Griffith, Joe Mantegna, Winona Ryder
Woody Allen
Sven Nykvist
Susan E. Morse
Woody Allen

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Schön kaputt
    Für den Rahmen dieses Episodenfilms hat sich Woody Allen Kenneth Branagh als rasenden Reporter ausgeguckt. Und wie immer trifft er jede und jeden zweimal im Leben. So am Ende nochmal Winona Ryder. Aber zwischen ihnen, sowie auch unter den anderen Promis, wird nur viel heiße Luft produziert. Wir erfahren, was wir schon immer gewusst haben: die Promis sind zwar schön, reich und berühmt (wie im deutschen Untertitel angekündigt), in Wirklichkeit aber sind sie egozentrisch, hohl und kaputt. Da weiß Woody wovon er spricht.
    Das was da so zwischendurch als handlungsarm aber mit viel Klamauk dargeboten wird, ist recht schlicht. Die hektische Oberflächlichkeit mit ewiglangem Durcheinandergequatsche ist ja wohl symptomatisch, aber nichts, was einen beeindruckt, sondern eher nervt. Hier muss auch Leo DiCaprio seinen Beitrag zum Image liefern. Und als Augenweide darf Charlize Theron als schönste Frau der Welt über den Laufsteg schweben. Das bleibt aber nur ein kurzer Genuss. Die Endphase wirkt angehängt und wenig überzeugend. Warum die Braut abhaut, bleibt ein Geheimnis ebenso wie ihre Heimkehr. Und mit dem Kondensstreifen am Himmel, der das Wort HELP zeigt, hält Allen wenigstens einen formalen Rahmen ein, indem er den Anfang weiterentwickelt.
    Ein lieblos herunter gekurbelter Streifen, der vielleicht von dem selbstauferlegten Zwang herrührt, jedes Jahr einen Film abliefern zu müssen. Eine kreative Pause hätte allen gut getan.

  • was fuer fans
    also wer woody allen mag, wird auch diesen Film moegen - eher was fuer fans.
    die kommen aber dafuer voll auf ihre kosten (ausser, dass woody die männliche Hauptrolle nicht selbst spielt)

  • nie wieder
    So einen schlehcten Film habe ich seit Color of Night nicht mehr gesehen. Schlechter Schnitt, schlechte Dialoge, idiotische Schauspieler, krankes Thema, schwarz/weiß, einfach grauenhaft. Nicht anschauen, Geldverschwendung.