Cheyenne (1964)

 USA 1964

Cheyenne Autumn

Drama, Western 147 min.
6.90
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Fords letzter Western, meist als seine große "Entschuldigung" bei den native Americans ausgelegt, ist ein epischer Entwurf nach einer wahren Geschichte.

In den 1870er Jahren beginnen die durch Hungersnot und Krankheiten ausgezehrten letzten überlebenden Cheyenne einen langen Marsch aus ihrem Reservat in Oklahoma zurück in ihre Heimat Dakota, mit ihnen eine junge Lehrerin. Von Soldaten verfolgt, von Cowboys gejagt, bleibt ihnen keine Chance, und auch die Büffelherden, die sie zu finden hofften, sind längst ausgerottet.

Wie J. L. Comolli aufgezeigt hat, darf man Cheyenne Autumn nicht als plötzliche Kehrtwendung John Fords sehen, sondern als letztes Kapitel einer mit The Searchers begonnenen Serie. In Cheyenne Autumn steht der Indianer nicht so sehr als Person im Mittelpunkt des Films (tatsächlich handelt es sich um eine Gruppe dahinziehender Indianer), sondern vielmehr als Spiegel Amerikas und seiner Widersprüche.

(Text: Viennale 2004)

Details

Richard Widmark, Carroll Baker, James Stewart, Edward G. Robinson, Karl Malden, u.a.
John Ford
Alex North
William Clothier
James R. Webb und Patrick Ford (ungenannt), nach einem Buch von Mari Sandoz

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