Code 46

 GB 2003
Drama, Romanze, Science Fiction 92 min.
6.30
film.at poster

In einer totalen Überwachungsgesellschaft ist ein Ermittler mit der Klärung eines Fälschungsfalles beauftragt und verliebt sich in die Hauptverdächtige.

CODE 46 ist eine faszinierende Liebesgeschichte, ein intelligentes und außergewöhnliches Science-Fiction-Drama von einem der interessantesten, zeitgenössischen Regisseure Englands.
Mit großer visueller Virtuosität entwirft Michael Winterbottom eine futuristische Atmosphäre, in der die Liebe an strenge genetische Regeln gebunden ist. Als Film-Noir-Romanze ist CODE 46 das poetische Pendant zum düsteren Sci-Fi-Kult-Klassiker Blade Runner und wagt die fesselnde Vision einer entmenschlichten Gesellschaft, in der Gefühle und Erinnerungen bei Bedarf dem Allgemeinwohl zum Opfer fallen.

Details

Tim Robbins, Togo Igawa, Nabil Elouhabi, Samantha Morton, Sarah Backhouse u.a.
Michael Winterbottom
Frank Cottrell Boyce

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Grauenhaft freudlose Zukunft
    Wir sehen eine durchgestylte, kühle, hochtechnisierte Welt, in der die beiden Hauptfiguren Samantha Mortan und Tim Robbins agieren. Eine Zukunft, die einen erschaudern lässt. Überall ist es ungemütlich, fast steril und die Menschen werden von einer omnipräsenten Technik beherrscht, von der sie in ein demütigend-abhängiges Verhältnis gezwungen werden. In dieser Welt ist GV nur nach vorheriger gentechnischer Abklärung erlaubt. Da ist kein Platz für eine Liebesbeziehung. Und so schildert sie Regisseur Michael Winterbottom auch etwas distanziert kontrolliert. Man kann zwar die Überwachung für eine gewisse Zeit austricksen, aber auf Dauer bleibt nur Resignation als Folge der Manipulation.
    In der Welt der Zukunft ist die Gesellschaft zweigeteilt: in wenige Privilegierte und den dumpfen Rest der übrigen Bevölkerung. Die Frage stellt sich: Sind wir etwa schon in diese Richtung unterwegs?